Völker hauptsächlich in dem Niederländischen Kriegegegen Wilhelm den ztcn. Daß er ein guter Feldherr war,ist nicht zu läugnen. Allein theils erkaufte er die er-haltenen Vortheile mit zu vielem Blute, theils übte ergegen die besiegten Feinde zu viele Grausamkeiten aus.Seziere mögen wohl Ursache sein, daß die Fabel von einemBunde mit dem Teufel von dein Pöbel desto eher ge-glaubt wurde.
Fünfter CismonL.
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^arl von Burgund, der im I. igl? zu Dijon gebo-ren wurde, war ein sehr mächtiger Fürst, aber zu un-ruhig und kriegerisch, als daß er nicht znlezt seinenFeinden, deren Ludwig der ute von Frankreich ihm immergenug zu erwecken wußte, unterliegen sollte. Er wardurch den Kaiser Friedrich den Zte» durch den HerzogReimt von Lothringen und die Schweizer an der Erobe-rung von Neust im Köllnischcn verhindert worden, undmachte mit dem erstem Friede, mn sich desto bester anden beiden leztern zu rächen. In wie weit es ihm mitden Schweizern gclung, werden wir an andern Tagencrzälen. Dem Herzog von Lothringen hatte er mit AuS-S««g des Jahrs 147s bereits sein ganzes Land wegge-nommen, bis auf die Hauptstadt Nancy , die er belagerte.Allein der Herzog und die Schweizer kamen den Belagertenzu Hülfe, und Karl blieb selbst in dem Treffen.