Mutter. In der kurzen Zeit seiner Regierung und seinesLebens — denn er lebte nur 28 Jahre — zeigte er sich alseinen tapfern und entschlossenen Fürsten. Er schlug dieNormänncr aus Frießland, die Wenden aus Sachsen ,und die Saracenen aus der Gegend von Rom zurücke.Killte die in Rom durch den Crescentius zweimal ausge-drocheue Unruhen, und sezte einen Pabst ein , von demer sich krönen ließ. Auf einer neuen Unternehmung gegenRom starb er, wie man muthmaßt, durch vergiftete Hand-schuhe, die er von der Wittwe des Crescentius soll erhalte«haben»
Der achtzehnte Eismond.
2l.
Krönung Friedrichs des isten Königs von Preußen,
(1701.)
Er war 1S57 zu Königsberg geboren, ein Sohn desgroßen Churfürsten. Die merkwürdigsten Begebenheitenseiner Regierung sind: die Ankunft der französischen Flüchtlinge in dem Brandenburgischen, die Errichtungder Hallischen Universität (1694) Erweiterung des StaatSLurch die Acquisttionen von Quedlinburg , Neufchatcl,Leklenburg rc. besonders aber die Erhebung des Herzog--thums Preußen zum Königreiche, die er wahrscheinlicherweift nur unternahm, um weitere Gelegenheit zu haben,seiner Neigung zum Pracht und glänzenden Auszügen einGenüge zu thun. Indessen muß man sagen, Laß er in derWahl des günstigsten Zeitpunkts viele Klugheit zeigte^