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Der dritte Heumond.
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-s Bertrand du Gucsclm (Guifelin) (i;8o.)
Äcr Achilles seiner Zeit, ein Mann von löwenartigerStärke, mit denr man, in Ansehung der ritterlichenTapferkeit wohl niemand, als den Ritter Bayard, ver-gleichen kann. Jndeßen wars doch nicht körperliche Stärkeallein, die ihn, als Soldaten und Ritter , auszeichnete,sondern er war auch wirklich ein guter Feldherr. Denn erwar der erste in Frankreich , der in Feldzügen auch auf dieVortheile der Märsche, des Lagerschlagens und der Positio-nen Rüksicht nahm. Seine Heldenthaten fallen in die Zei-ten , da Frankreich durch die Tapferkeit Eduards des ztennnd seines Sohns, des schwarzen Prinzen, gerade aufsAeußerste gebracht, und der König Johannes selbst gefan-gen war. Bertrand leistete Karln dem ;ten dem Sohne desgefangenen Königs, die besten Dienste, und stellte dasReich gleichsam wieder her. Fast nie ist wohl ein tapfererMann zu einer gelegenem Zeit aufgetreten, in der er seinemVaterlands nothwendiger gewcßen wäre. Auch erkannteKarl seine Verdienste, und machte ihn zum Konnetable.
Ein besonderer Zug von ihm verdient noch ausgchobenzu werden. Ungeachtet Bertrand in barbarischen Zeitenlebte, in welchen jeder Uebermuth gegen den besiegten Feindgleichsam erlaubt war, so sagte er doch sehr oft zu seinenKriegSlcutcn: Kameraden, in welchem Lande ihr auchKrieg führt, so denkt daran, daß die Geistlichen, die Wei-her , LicKinder und die Armencuere Feinde nicht sind"