hingegen die für sie unangenehme Folge nach sich, daß Ri chelieu , der bisher nur Geld gab, und die Schweden , solange sie Glüke hatten, allein fechten ließ, endlich demKaiser den Krieg erklären, und die Französischen Völkernach Deutschland schiken mußte.
288 .
-f Thomson (1748.)
Dieser liebenswürdige Dichter wurde zu Ednam inSchottland im ersten Jahre dieses Jahrhunderts'geboren.Auf Schulen und Akademien hielt man ihn für einen blödenKopf. Nur einige Kenner bemerkten in ihm dichterische Fun-ken, und unterstüzten ihn mit Rath und That. Er wagte esnach London zu gehen, als der Quelle des GlükS und UnglükSfür die Leute der Provinzen. Hier gab er im 1 .172Ü seinenWinter zuerst heraus, der Anfangs, wie Miltons Para-dies in der Dunkelheit lag, bis er einem Kenner in dieHände fiel, Herrn Whatley , der ihn mit solchem Enthu-siasmus prieß, daß nun der Ruhm des Dichters überall er-scholl. Hierauf folgten die übrige» Iahrszeiten» Erversuchte sich auch in andern Gedichtarten , z. E. derBühne, aber nicht allezeit mit gleichem Glücke.
Der acht und zwanzigste Erndter-iond.
289.
-s Jomelli (1774.)
> 4 in anderer Liebling der Musen tritt heute auf denSchauplaz — Jomelli! Dieser Sohn der Göttin Har-monik war im Jahr 1714 geboren, bildete sich in seinemVaterlands, und gieng hierauf in Dienste des HerzogsKarls von Wirtemberg, Vernicht nur Kenner der Musik,sondern selbst eingroßer Meister auf dem Flügel ist. End-lich gieng er nach Napoli, wo er starb.