Nein ! mürrischer Verdruß soll über mich nie siegen!
Mein Herz entsagt der weiser. Freude nicht.
Denn edlen Seelen quillt Vergnügen
Selbst aus Erfüllung ihrer Pflicht!
Der vierte Weinmond.
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4 Franz von Aßisi. (1226.)
2 )icser berühmte Stifter eines der auSgebreitctsten Ordenist zu Aßisi im Herzogthum Spoleto geboren. Er zeigtefrühe einen Hang zur einsamen und Karten Lebensart. SeinVater, ein Kaufmann, wollte ihn davon abziehen— LaSnatürlichste Mittel, den Sohn desto eifriger zu machen! —und sperrete ihn ein, ließ ihn aber wieder frei, unter derBedingung, daß er der väterlichen Erbschaft entsagte. Nichtnur dies that Franciscus, sondern noch ein mehreres, indemer sogar alle vom Vater erhaltenen Kleider ablegte. Nunkonnte er frei an der Errichtung des von ihm projektiertenOrdens, dessen vornehmstes Gelübde Armut seyn sollte,arbeiten, und erhielt die Bestätigung desselben im I-1215.Einer seiner Anhänger schrieb eine Parallelbiographie zwi-schen dem Leben des H. Franz und — Jesu Christi, der al-so jenem nachstehen mußte. Im 1 .12 ;o. wurde er kanoni-siert- Daß die Franciseancr die vornehmsten Verfechter desGrundsazeS von der unbeflkkten Empfängnis der H. Mariasind, und der darüber entstandene große Streit mit den Do-minikanern , der besonders in Bern so außerordentliche Auf-tritte veranlaßte f), ist bekannt.
4 S- BurnetS Reise durch Frankreich, die Schweiz undItalien , S. i8. Erst. Theil.