Stille, schifte alsdann am folgenden Morgen einen Theilseiner Volker, in Bauern verkleidet, mit Körben, wiewenn sie auf den Wochenmarkt giengen, nach der Stadt,und ein Nebel begünstigte den Anschlag. Unter dem Thorewerden die Körbe weggeworffen, das verborgene Gewehrhervorgezogen, die Wache niedergemacht, der Wall beftzt,die Kanonen gegen die Häuser gerichtet, und die Stadtbleibt bis nach der Hochstädter Schlacht in Baierscher Ge-walt.
Der siebende Weinmond.
Schlacht bei Lepanto. (i;?i.)
Philipp der r. von Spanien, der seine ganze Regierungmit Kczern, folglich auch mit den Türken stritt, hatte die 'Seemacht fast der ganzen katholischen Christenheit zusam-mengebracht , wozu besonders die Venetianer ihre Schiff»schiften, als die bei diesem Auge vorzüglich intereßiert wa-ren , um der Inseln willen, die sie im MittelländischenMeere besaßen. Don Juan d'Austria führte die ganze Flot-te , und erhielt den berühmten Sieg an diesem Tage, anwelchem die Türken, die ohnehin zur See nicht viel zu tau-gen scheinen, eine gänzliche Niederlage erlitten, und -;oooMann verloren. Sehr viel trug zum Siege bei der V-nc-tianische General Pallavicino Sfortja. Die Folgen dessel-ben wären vortheilhafter gewesen, und einige Inseln geret-tet worden, wenn nicht die Christliche Flotte durch daSZaudern der Spanier zu spät im Meere erschienen wäre.