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Ephemerischer Almanach der neueren Zeiten für die Liebhaber der Geschichte besonders für Jünglinge / [David Christoph Seybold]
Entstehung
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rein Hannibal gleich gewesen seyn, daß er seine Völker inEinigkeit und Ordnung zu erhalten wußte. Denn gleichnach seinem Tode trennten sich die Hußiten, und waren al-so verloren. Er liegt in der Kirche zu CzaSlau begraben,und über seinem Grabe hängt die fürchterliche Keule deSHelden, welche die Feinde der Hußiten nach seinem Todenoch schrökte. Denn als Kaiser Ferdinand -er r. einmal inCzaSlau das Nachtquartier nehmen wollte, vorher aber,seine Andacht zu verrichten, noch in die Kirche gieng, sahee er dieses Mordgewchr, und erfuhr: cS feie ZiSka'S Keule.

§ Auf der Stelle verließ er nicht nur die Kirche, sondern auch! den Ort, und blieb in der nächsten Stadt über Nacht.

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! ch Zwing!is. (r;zi.)

Aie Reformation hatte auch in der Schweiz die Gemütherder Eidgenoßen so gegen einander erbittert, daß es endlichzum ordentlichen Krieg-kam. Noch dazu waren die Refor-mierten selbst nicht recht unter sich einig. Diesen Umstandnüzten die fünf katholischen Kantone, und zogen gegen Zü-rich heran. Man schikt in der Geschwindigkeit so viel Volkentgegen, als man kan. Zwingli selbst geht mit den Bereit-willigsten voraus, entweder aus Befehl der Obrigkeit, da-mit er durch seine Beredsamkeit den Leuten Muth einsprä-che , oder zur Vermeidung des Vorwurffs, er entziehe sichder gemeinschaftlichen Gefahr, oder daß crs sonsten für seinePflicht hielte. Ermüdet und zu schwach kömmt Zwingli indem kleinen Lager der Züricher an, das schon bei Kappel ge-! standen hatte, und seit einigen Stunden von dem Feind: an-gegriffen war. Die Artillerie desselben stund nur auf der ei-nen Flanke. Nun greift ein Hauptmann von Uri die Züri -