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Der vierte Wintermond.
410.
§ 6 urde im Schooße der Römischen Kirche zu Nantes ge-boren/wo sein Vater Kaufmann war. Hier hörte der jungela Croze so vieles von Reisen erzälen, daß er sich im vier-zehnten Jahre nach Indien einschifte, wo der Trieb zu de»Wissenschaften wieder so erwachte/ daß er nach einiger Zeitnach Europa zurüke gieng / und in die Kongregation des H.Maurus sich begab. Sein HauptstuLium waren hier Ge-schichte und Sprachen. Allein im I. ic ?6 verließ er dasReich und die Religion / und gieng über Basel nach Berlin ,wo er Bibliothekar wurde / und im I. 17ZS starb. SeineHauptschriften sind Geschichte des Christenthums in In dien , wie auch in Aethiopien und Armenien —nebst Wör-terbüchern über verschiedene orientalische Sprachen.
Der fünfte WinUrmorrd.
411.
Schlacht bei Lißa (1757.)
9 Iach der Schlacht bei Roßbach eilte der König von Preus-sen nach Schlesien / wo die Oesterreichs indcßen Schweid«nizund Breßlau erobert / und den Prinz von Bevcrn ge-schlagen hatten. (S> den 22 Nvv.) ES lag ihm vieles dar-an / den Feind zu verhindern / daß er nicht die Winterquar-tiere in diesem Herzogthum nahm. Mit einer Armee von40200 Mann wagte er das heutige Treffen gegen ein unge-fähr noch so starkes Heer, das , durch den bisherigen glük -lrchen Fortgang »imhig gemacht / de» Feind zu verachte«