man die erste Lateinische Ueberftzung der TenophsntischenGeschichte der GricchemSeinc übrigen Werke, worunter dieBriefe an die Gelehrtesten seiner Zeitgenoßcn vorzüglichsind , hat Goldast heransgegen. Er starb mit dem patrioti-schen Wunsche: „ Wollte Gott , daß es dem Vaterlandenach meinem Tode wohl gierige! Wollte Gott , daß dieKirche alsdann ruhig Ware!" — Und dieses seie nicht nurheute, sondern allezeit der Wunsch des Lesers i
Der drei und zwanzigste Wintermond.
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Ermordung des DucS und Kardinal de Guise.
(1588.)
-Heinrich der zte ein schwacher Herr, hatte mit dem mäch-tigen Hanßc der Griffen zu kämpfen , und glaubte, sie nichtanders besiegen zu können, als durch einen Meuchelmord.Sie hatten ihn aus seiner Residenz vertrieben, wagtenSaber doch auf die Versammlung zu BloiS zu kommen, wosie dcm Könige aufs neue ins Angesicht trozten. ES erfolgtezwar hierauf eine Versöhnung, bei der aber wahrscheinlichsich jeder vorsczte, den andern zu hintergehen — DieGriffen, den günstigen Zeitpunkt vollends; u erwarten, wosie den König ins Kloster steken könnten — und der König,sie ermorden zu lassen. Heinrich kam ihnen zuvor. Dennsie achteten die Warnungen nicht, die ihnen zukamen. DerDuc wurde daher mit sechs Stichen, und der Kardinal miteiner Lanze durchbort. Heinrich dachte nun erst recht Königzu seyn. Allein diese That hatte vollends gegen ihn empört,was ihm noch anhicng, der Pabst that ihn in den Bann, und