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Biblia, Das ist Die Gantze Heilige Schrifft Alten und Neuen Testaments : Nach der Teutschen Ubersetzung D. Martin Luthers, Mit Jedes Capitels kurtzen Summarien, Lehr-reichen Vorreden über alle Bücher beyder Testamenten, Vorstellung der vornehmsten Materien oben auf einem jeglichen Blat, Anweisung der Sonn- und Fest-täglichen Episteln und Evangelien, Auch beygefügten ... Parallelen ... : Nach des seligen Herrn Baron Carl Hildebrands von Canstein correctesten Edition wiederum in grobem Druck heraus gegeben, Mit Sechs nutzlichen Registern, auch unterschiedlichen dazu dienlichen neuen Figuren, und der unveränderten Augspurgischen Confession versehen
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§.i. Ruhm der Weisheit D as Bi

7. Und unser land, das jetzt wüste ist, wird wiederallenthalben bewohnet werden: und das * Haus GOttes,das da verbrennet ist, soll wieder gebauet werden; undwerden wieder hinkommen alle, die GOtt fürchten.

* E?r. 8 . c. 6 , 14 .

8. Und * auch die heyden werden ihre götzen verlassen,und werden gen Jerusalem kommen, lind da wohnen.

* Zeph. 2,11.

9. Und alle heuden und könige werden sich in ihr freuen,und anbeten den GOtt Israel.,

10. So höret nun, meine söhne, euren Vater: Die-net dem HErrn in der Wahrheit, und haltet euch zu ihmrechtschaffen.

11. Thut, was er geboten hat, und lehret solches eurekinder, daß sie auch almosen geben; daß sie GOtt allezeitfürchten, und trauen von gantzem hertzen.

12. Und , lieben kinder, höret mich, und bleibet nichthie zu Ninive : sondern, wenn ihr * eure mutter auch be-graben habt neben mich, in meinem grabe, alsdenn f ma-chet euch auf, daß ihr von hinnen ziehet.

"c. 4 ,t i Mos.48/-i

r z. Denn ich sehe, daß die fünde Niuive wirds mit ihrein ende machen.

14. Und alsbald nach seiner mutter tode zog Tobias vonNinive, mit seinen: werbe, kindern und kmdeskmdern,und zog ^ in Meden zu seinem schwäher, und seines Wei-bes freunden. ' v. 6.

i s. Und fand sie frisch und gesund in einem guten ru-helichen alter, und psiegete ihrer. Und als sie stürben,drückete er ihnen auch ihre äugen zu, und kriegte also dasgautze erbe und guter Raguelis, und lebete bis in dasfünfte geschlecht, und sahe seine Linder und lindes kinder.

*c.s, 11.

is. Und als er neun und neunzig jähr alt war, welcheer in gottesfnrcht fröhlich zugebracht hatte, begruben ihnseine freunde.

17. Und all sein geschlecht blieb in heiligem Wandel undleben, also, daß sie angenehm waren vor GOtt und denleuten, und allen, die im lande wohneten.

Ende des Buchs Tobiä.

Vorrede Sirachs.

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AMchdem uns viele und grosse dinge durch das gesetz und die Propheten, und durch die andern, so denenselben gefolget,gegeben sind, über welchen man Israel der Weisheit und zucht halben loben muß: Und weil auch nicht nur die leserselbst verständig werden, sondern die beschienen auch denen auswärtigen nützlich seyn sollen mit reden und schreiben: So istmein großvater Jesus, da er sich gar sehr auf das lesen des gesetzes und der Propheten, und der andern bücher, so uns vonden Vatern hinterlassen sind, begeben, und darinnen genügsame fertigkeit erlangt gehabt, auch selbst bewogen worden, ei-- was zu schreiben, was zur zucht und Weisheit gehöret, damit die lehrbegierigen, und die schon dergleichen gefastet, immer. mehr durch ein gerechtes leben zunehmen möchten.

Seyd dcrowegen ermähnet, daß ihr das lesen mit gutem gemüth und aufmercksamkeit verrrichtct, und zu gute haltet,wo wir etwan das ansehen hatten, als tönten wir die kraft der Worte in etlichen nicht erreichen, indem wir in der dollmet--schnng gearbeitet haben. Denn es lautet nicht gleich, was vor sich selbst hebräisch ausgesprochen wird, wenn man es in eineandere spräche bringet. Nicht allein aber dieses, sondern auch das gest? selbst, und die Propheten, und die andern bücherhaben keinen geringen unterscheid, indem sie vor sich selbst ausgesprochen werden.

Als ich im Men jähr, zur zeit des königs LvergetL, in Egvpten kam, und zu dessen zeit da bliebe, fand ich ein Mu-ster von nicht geringer Unterweisung. ' Deswegen sahe ichs vor höchst nöthig an, daß ich selbst einigen fleiß und arvettsam-keit dran wendete, bis Buch zu übersetzen. Denn ich habe kerne Wachsamkeit und Wissenschaft zu derselbraen zeit qejparet, da-mit das Such zu ende gebracht und heraus gegeben würde, damit auch die, so in der fremde leben und lernen wolle», zuguten ßtten geschickt gemacht würden, nach dein gesetz zu leben.

Das I. Capitel.

Ruhm der Weisheit und furcht GOttes.

s>Lle Weisheit * ist von GOtt dem HErrn, und ist bey ihm ewiglich. * Spr. ?, 22.2;.

2. Wer hat zuvor gedacht, wie viel * fandim meer, wie viel tropfen im regen, und wieViel tage der Welt werden sotten? *c., 8 , 8 .

z. W r hat zuvor gemessen, wie hoch der Himmel, wiebreit die erde, und wie Liess das meer seyn sötte? Werhat GOtt je gelehret, was er machen sötte ?

4. Denn seine Weisheit ist vor allen dingen.

t. Das * Wort GOttes des allerhöchsten ist der brunnder Weisheit, und das ewige gebot ist ihre quelle.

*Wn'sh. 7 , 2 s. . . . ^

6 . Wer * könte sonst wissen, wie man dre Weisheit undklugheit erlangen soite? ' Asm. n, ? 4 .

7., Einer ists, der allerhöchste, der schöpfer aller dinge,allmächtig, ein gewaltiger könig, und sehr erschrecklich,

8 . Der auf seinem thron sitzet, ein herrschenderGOTT.

9. Der hat sie durch seinen heiligen Geist verkündiget,der hat alles zuvor gedacht, gewußt und gemessen.

10. Und hat die Weisheit ausgeschüttet über alle seinewercke, und über alles fleisch nach seiner gnade, und* giebt sie denen , so ihn lic ben. * Weiss. 1 , 4.

Die furcht des HErrn ist ehre und rühm, freudeM eine schöne kr-one.

12. Die furcht des HErrn machet das Hertz frölich,und giebt freude Md wvnne ewiglich.

iz. Werden HErrn fürchtet, dem wirds wohl gehenin der letzten noth, und wird endlich den fegen behalten. .

14. GOtt lieben, das ist die allerscbönste Weisheit.

is. Und wer sie erstehet , der liebet sie ; denn er siehet,welche grosse wunder sie thut.

- 6. Die * furcht des HErrn ist der Weisheit an--strnq, und ist im hertzengrund allein bey den giäudrgcn,nnd'wohüet allein bey den auserwählren Werbern, undMau findet sie allein bey den gerechten und gläubigen.

* Psalm in, 10. ic.

17. Die furcht des HERRN ist der rechte gottes-dienst;

18. Der behütet und machet das Hertz fromm, undgiebt freude und wonne.

19. Wer den HErrn fürchtet, den, wirds wohl gehen;und wenn er trvsts bedarf, wird er gesegnet seyn.

20. * GOtt fürchten ist die Weisheit, die reich machet ,

und bringet alles gutes mit sich. ' -.4-, -7.

21. Sie erfüllet das gautze Haus mit ihren gaben, undalle gemache mit ihren, schätz.

22. Die furcht des HERRN ist eine kröne der

Weisheit. . '

2Z. Und giebt reichen frieden und heys.

24. Diese Weisheit machet recht kluge lcute; und weran ihr vest hält, dem hilft sie aus mit ehren.

d 25. Den