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17 (1884) Keramik / von Alexander Koch, Architekt
Entstehung
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kinder zu seinem Lebensunterhalt etwas verdienen, Wie kann manaber erwarten, dass sich dem Handwerkerstand wieder gesunde Ele-mente mit Freude zuwenden, und die errichteten Schulen zu ihrerVervollkommnung und zum Nutz und Frommen der ganzen Gewerk-schatt besuchen werden, wenn man täglich sehen muss, dass dieZauaustührungen einer Mehrzahl. von Behörden den Stempel derMittehnüässizkeit, wenn nicht Unfähigkeit tragen, und dass dabei(ieunreelle Geschättszehahrung gehätschelt und sross gezogen wird,

Wenn auch in alterletzter Zeit, besonders in den Städten, sich inden obizen Zuständen eine etwelche Besserung erkennen lVisst, somuss doch vesazı werden, dass die Santrune noch schr viel zuwünschen übrisy isst und dass deren Durchführung die erste Grund-laze tür den neuen Aufbau wird sein müssen,

Wenn his hierher nur von Massregzeln gesprochen Werden Ist,die dem Gewerbe und Kunstsewerhe direkt zu Gute köärmen, so kannnicht unerwähnt bleiben, dass eine erössere Beachtung, welche manden sozenannten bildenden Künsten, speziell wo sie In monamentalerWeise auftreten, von Staats- und Gemeimdeweszen schenken würde, nichtnur in ganz allzemeiner Weise die Volksbildung zu heben berufenwäre, sondern analoesz wie die Einführung des ästhetischen Elementsin die Volksschule auch auf die Gewerbe und Kunstzewerbe einen ganzgewaltig fördernden Einfluss haben müsste.

Die Initiative, welche der hohe Dundesrach in dieser Iinsichtzu ergreifen zewillt scheint, kann desshalb nicht venugz begrüsst werden,und möchte ich nur wünschen, dass bei der Derathung der bezüs-lichen Vorschläze, sofort allgemein erkannt und festeehalten würde,dass es sich weder um die Unterstützung der Zunft der Maler nochderjenigen der Bildhauer, noch auch um die Kealisirung einzelnerbestimmter Pläne betreffend Ausschmückung von schon bestehendenGebäuden und Orten handelt, sondern dass yanz allgemein die Kunsttür die Volkshildung söll ausgenutzt werden. Der Bund würde durchAnnahme eines bezüglichen Gesetzes nichts thun, als den Grümlsatzheherzizen, dass es nichts nützt gute Lehren zu verkünden, wenn

man denselben nicht in erster Linie selbst nachleben will, und wäre