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Ihre letzte Krankheit nahm ihren Ansfang geſtern vor z. Wochen, da Sie von.Gott mit einem leichten Schlagfluß heimge⸗—ſucht wurde, den Sie aber ſo wenig achtete,daß Sie noch ausgefahren, um eine Krankezu beſuchen. Drey Tage darauf erfolgteein zweyter, weit ſtaͤrkerer Anfall, wodurchſo wohl die Sprache, als der Gebrauch derSinne, gehemmt wurde. Der Gebraucheiniger dienlichen Arzneymittel war aberdurch Gottes Segen von ſo guter Wirkung,daß es ſich merklich mit Ihr beſſerte, ſo daßSie Sich von Zeit zu Zeit auſſer dem Betteaufhalten konnte. Allein geſtern vor 8.Tagen folgte ein dritter Schlagſtuß, derSie der Sprache beynahe gaͤnzlich beraubte,und Ihr die ganze rechte Seite laͤhmte.Doch behielt Sie noch ſo viel Gegenwartdes Geiſtes, und konnte Sich noch in ſo fernausdrücken, daß Sie ſowohl Ihre aushar-rende Geduld und lebendige Hoffnung aufdas Erbe des Himmels, als auch Ihreherzliche Theil nehmung und Freudigkeit bey