ein Deckel, unter dem Deckel noch ein zartes Häutchen.Ein Kranz von Zähnchen hält Häutchen und Deckel nie-der. In dem wohlverschlossenen Behälter liegen wie ineinem Körbchen die Eier. Sind die Eier groß genug,so schnellt die Zahnreihe empor und lüpft den Deckel.Wie fein hat das der Schöpfer gemacht! SovielSorgfalt verwendet er auf ein kleines, unbeachtetesMoos, auf das erste Pflanzengebilde, das sich auf kahlenWaldstellen ansiedelt und den Humus bildet, auf demsich größere und anspruchsvollere Arten nachher ent-wickeln können. Die Gelehrten nennen sie höher orga-nisierte! Als ob nicht die Organisation des Mooses inihrer Eigenart bereits eine Höhe erreichte, die unserDenken weit übersteigt.
Jetzt wollen wir uns die andere Sorte ansehen, die istbescheidener, nur ein kleines Laubknöspchen trägt sie.Zwischen den Dlättchen der Knospen siehst du ...!"
„Fäden!" rief der Junge.
„Das sind kleine Schläuche mit den Schwarmfäden.Die Fäden schwärmen in der Luft herum und senken sichtief hinein in die Kapsel, um die darin liegenden Eierzu befruchten. So bleibt das Pflänzchen durch Jahr-tausende erhalten. Du staunst? Staune nur, meinJunge, ich bin achtzig Jahre alt, und glaube mir, ichkomme aus dem Staunen nicht heraus, aus dem Stau-nen über Gottes Weisheit und Güte!"
Schweigend schritten der Alte und der Junge durch
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