Band 
Vierter Jahrgang. Erstes Vierteljahr. 1784
Entstehung
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Auerhahns und von feinstem Geschmack, den wildenPfau, und noch andre. In ihrem ländlichen Leben findtman bei jedem Schritt Lheokrit *), seine Beschreibungen,wieder; zahlreiche Zicgenheerden suchen noch auf denHügeln dienliche Kräuter; jene große Art Hämmel undWidder, deren einen Ulysses *H nahm, sich unter seinemBauch fest band, so aus der Hölle des PolyphemuS ent-kam, diese Menge von röthlichem, kleinartigem Hornvieh;alles belebt die verschiednen Gemählde jener Eklogen, dienach der Natur und nach der Wahrheit geschildert sind.Noch wetlsingen Schäfer mit einander um den Preis desGesangs; einen Schäferstab oder Korb legen sie für denSieger nieder. Der Himmelsstrich ist so milde, daß siedas ganze Jahr auf dem Felde zubringen könne»; siebewohnen stroherne Schäferhütten und ibre Heerden bleibe»Lag und Nacht durch in freier Luft.

Das Volk in Sieilien tragt eine besondre Kleidung,nie Hüte, sondern farbige Mützen, und Caputröcke mitKappen fast wie die Röcke der Capuziner. Ich habeSicilianer zu Pferd mit drei bis vier solchen Röcken einen

») Wir haben seine Jdillcn in griechischer Sprache. Er war ausSieilien, lcbke etwa 250 Jahr ppr Christi Geburt.

»») König von Jthaca, einer griechischen Insel; Polyphem , dergrößte unter den Cpclopcn, Riesen; beide Helden in demGebiet der Legenden, welches die Hauptguelle für griechischeund römische Dichter war. Eklogen und Jdillen sind sästgleichbedeutendcWörtcr mit Schiifergedichren. Der Heraus-geber der Oberrheinischen Mannigfaltigkeiten ist eingedcnkt,daß seine Blätter auch von ehrwürdigen Mensche», die prak-tische, nützlichere Kenntnißc besitzen, und Roten wie die obigenlind, zur Deutlichkeit brauchen können, gelesen werden.