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Zweyter Jahrgang. Zweytes Vierteljahr. 1782
Entstehung
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»ack'y / 2 ü-aen -en Kammerdiener, deren beyde Weiberund die Kammer. Mädchen in schönen Samt mit aold-bordierteii Kleidern, Kleinodien , güldenen Ketten, Arm-Bändern, und köstlichen Ohrgehängen stattlich ausge-putzet , und ihren Herrn Ehe-Gemahl in Vergessenheitgcstcllet. Daß sie, wie noch in Kurzweil, mit ItaliänischenSauen und Comädianten jederzeit gelebt; aber ihre»Herrn Ehe-Gemhl die Norhdurft an Holz , Kleidung,Speiß und Tranes, nichtdarreichen-lassen. Ebenso wenighabe sie Seiner Durchlaucht Edelknaben ein ganz Kleidzugest llet , sondern die Hemder hatten zu den Hosenherausgehängt, Würmer waren in den Kleidern gewachsen,und damit hatten sie ihren gnädigsten Fürsten und H rrngleichfalls besudelt. Eden also wäre Jhro Liebden demHerzog böser verderbter Wein geschenkt worden. * Lillichwu de sie angckia ct: daß sie die angelobte eheliche Treueund Pstickt vergeßlich in den Wind geschlagen, und mitandern sich geselliger.

Hierbcy wurden von der Herzogin Sybille viele geheimeund besondere Umstände erzählet, denen es aber an Bewei-se > und rechtmäßigen Zeugnissen fthlete. Diese Prinzeßinempfand selbst die Unschicklichkeit einer solchen Anklage,und wie billig es gewesen sey , solche Dinge in ihren!fürstlichen Iungfe--Stande zu verschweigen " Ueber allediese Bed nklichkcitcn sezte sich jedoch. Sybille muthig

* O- I- Aekten, Art 27 — gr. Dies konnte dochobnmöglich die Sorge der regierenden Herzoain seyn;sondern hi.rüocr mußte der Hofmarschall angeklagetwerüm.

** O. I- Ackt-n Vo stellung der Herzogin Sybille ,an Kayser Rudolph den zweyten. S. ri.