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Hofmarschall » bessers nicht rathen, als daß ihr euch denHerrn Canzler nicht zu sehr möchtet mit einnehme» lassen,sondern, dc« Pilati Weibes, in der Historie des LeidensChristi ihrem Mann gegebenen Rathes erinnert: Habedu nichts zu schaffen mit dieser. ES stehe nun mit derHerzogin schweren Beschuldigung, wie es immer wolle,so findet sich ja dabey weder ekkeüus, noch imlitio KirM
spuriL, äskcit ergo rstio ob gusm mortrs xwas iirjnngiholet nllnlteris. Die H, Jacobe ist daneben äeüiiisto säextirpsnäas ullioiies reineälo, nun eine geraume Zeit herberaubet, und dabey gar beschwerlichen ^mwmstibusbMencis unterworfen gewesen; Man hat sie zu dieserHeyrath mir Verschweigung des Herzogs Blödigkeit undSimplicität fast wider ihren Willen beredet, so werdenauch, wie ich a jnris Lonlulris berichtet, ohne daß insolcher Sünde die Weibspersonen mltius und nicht caxita-liter gestraffet.
Des Herrn Canzlers und einiger Räthe kunellum cnn-ülinm ist handgreifiich Wider Gott und alle Billigkeit; dieHerzoginn ist noch nicht gehörlichcr Maßen vernrtheilt,einen aber mit dergleichen Trank und Süpplein hinzu-richten, ist ärger und unverantwortlicher, als jemand mitdem Schwerdt tödten lassen.
Ich gewiß wolte lieber meines Amts ja Lebens verlu-stig werden, als dazu behülflich seyn, und meiner bishervon Gott reichlich gesegneten Kunst, solchen gräulichenSchandfleck anhängen , und aus einem Hof-Apothekereinen Abdecker und Büttel machen helfen. Es haben dieTeutschen bis hieher solche schädliche Künste vor eingrosses Bubenstück geachtet, Gott verhüte daß dergleichenwelsche Pratiquen, ja nicht bey uns eingeführet und wir