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Rechnung dem König überreicht / von Herrn Necker, General-Directeur der Finanzen ; Gedruckt auf Befehl Seiner Majestät
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tauſend Liver für abgetragne Schulden zu den zehn Millionenzwei mal hundert tauſend Liver Ueberſchuß, der ſich laut derRechnung in den Finanzen Ihrer Majeſtat findt, fo kannmann mit Grund behaupten, daß Ihre ordentlichen Einkuͤnftein dieſem Augenblicke um ſieben und zwanzig Millionen fünfmal hundert tauſend Liver Ihre ordentlichen Ausgaben übersſteigen.

Es verdient noch bemerkt zu werden, daß die Summen dieIhrer Majeſtaͤt zur Laſt find, jaͤhrlich durch Abgang der Leib-renten vermindert werden. Sie betrugen nur anfangs funfzig Millionen, und ſtehn noch nach dieſer ganzen Summe aufAbzug der Einkünfte Ihrer Generalpachtungen eingetragen.

Urberdem belauffen fich die Penſionen auf acht und zwan-zig Millionen, und find unter den beſtaͤndigen Ausgaben ge-rechnet.

Endlich: Ihre Majeſtaͤt find noch nicht fo weit in Erſpa-rung und in vortheilhafter Benutzung verſchiedner Artikel, wieSie ſichs vorſetzen koͤnnen, gekommen. Zu mehrern iſt inmeinem Departement ſchon vorgearbeitet, die ich nach undnach Ihrer Majeſtat unter Augen legen werde(5).

Ich ſag nicht zu viel, wenn ich Ihre Majeſtaͤt verſichre,daß gewiß in ganz Europa kein regierender Herr ein aͤhnli-ches Verhaͤltniß unter feinen Einnahmen und Ausgaben vor:weiſen koͤnnte: und beſonders fehlt viel daran daß in dieſerNuͤckſicht der Finanzetat Englands die Vergleichung aus-halten kann. England hat viel zu thun, neue Abgaben einzu-

C) Die Vermehrung der Einkuͤnfte, welche die Folge von demerſt jetzt gegebnen Geſetz wegen den verpfaͤndeten Domainenfein wind, if in dem gegenwaͤrrigen Anſchlag der Finanzen nichtmirbegriffen.