Buch 
Rechnung dem König überreicht / von Herrn Necker, General-Directeur der Finanzen ; Gedruckt auf Befehl Seiner Majestät
Entstehung
JPEG-Download
 

La

( t1$ 9

Adthigen Gebaͤude, um die Perſonen vom andern Geſchlecht,die um ihren Berftand gekommen find, nicht länger derStrenge der Witterung ausgeſetzt zu laſſen, und mannerrichtet, auch nach den Befehlen Ihrer Majeſtaͤt Kranken-zimmer in allen Armenhaͤuſern, damit mann nicht noͤthighat dieſe Armen nach dem Hoteldien zu bringen, wenn ſiekrank geworden find. Endlich haben die beträchtlichen Aus-gaben dieſes letzten Hoſpitals und der Anblick ſo vieler Kran-ken, die nur in wenig Betten vertheilt waren, meine Auf-merkſamkeit rege gemacht. Wenn zur Verbeſſrung dieſesElends Ihrer Majeſtaͤt noch keine Vorſchlaͤge ſind gemachtworden, ſo lag es gewiß nicht an Verſaͤumniß jedes Mittelaufrufuchen, die wolthaͤtigen Neigungen, die Ihre Majeſtaͤtbeleben, zu befriedigen; war es aber bisher unmöglich, dieSchwierigkeiten, die von allen Seiten in Weg kamen, zuheben, ſo bleibt die Sache doch immer zu wichtig, umjemals aufgegeben zu werden; auch hab ich wuͤrklich ſchondie gegruͤndetſte Hoͤſunng, den fo lang erwuͤnſchten Erfolg endlich einmal zu beſchleunigen. Wie Ihre Majeſtaͤtvor zwei Jahren die Errichtung einer Krankenherberge in derGemeine von 8. Sulpive befohlen, gieng Ihre Abſicht hauptſaͤchlich dahin, mit Genauigkeit und aus Erfahrung zuwiſſen, wie hoch der tägliche Unterhalt eines Kranken zufichen komme, dem ſein beſondres Bett angewieſen und fuͤrden alle die Sorge getragen nurde, auf die vernuͤnftigerweiſeAnſpruch gemacht werden lann. Die darüber geführtenRechnungen find offentlich bekanndt gemackt worden, undſollen nun auch für das zweite Jahr gedruckt werden. Eserhaͤllt daraus, daß der tägliche Unterhalt eines Kranken,alle Ausgaben mit inndegriſſen, nicht gar auf 17 Sols zH 2