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über dieselbe mittheilen, und dann von ihren Haupt-zwecken und ihren Hülfsmitteln das wesentlichste bey-fügen.
Die ersten Keime unsers jetzigen Stadtwesensfinden fich in den mit so vielem Rechte verrufenenZeiten des i;"» Jahrhunderts. Die Stadt erhielteinen Rath, und nach und nach kamen Zünfte auf.Es war die Grundlage zu mehrerem: eine innereRegierung, und gesetzliche Zusammenkünfte der Bür-ger. Allein der Rath bestand theils aus belehntenEdelleuten, theils aus Patriziern, die vermuthlichanfangs nur angesehene Bürger gewesen, die fich aberbald , auf ihren sogenannten Stuben, zu Geschlech-tern auswarfen, Zugleich waren auch die Zünfte bloßisolirtc Abtheilungen. Sie hatten zwar in geringenSachen ihren eigenen Meister, und seine Beysitzer ,oder Sechser, zu Vorgesetzten. Sie mußten abermcistentheils bischöfliche Vasallen als besondere Ober-vorsteher anerkennen, und sie waren durch kein gemein,,schaftliches Band gestärkt, noch gegen die Stuben,ihren groben Stolz, und ihre Faktionen gesichert.Im Rath befanden sich also erbliche Gewalt, undauswärtiger Einfluß , und auf den Zünften ruhetenzerstreut gelähmte Kräfte. Dieser Zustand scheintübrigens nicht von langer Dauer gewesen zu seyn.Es ist schwer, daß wo erbliches Glück ist, sich nichtunweit davon auch erbliches Unglück einstelle; und