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Anrede an E. E. Bürgerschaft zu Basel, gehalten an den Schwörtagen beyder Städte, 3ten und 10ten Julii 1796 / von Jhro Gnaden Herrn Oberstzunftmeister Peter Ochs, beyder Recht Doctor
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andere in die Enge getrieben worden! Eine Ereig-niß, dergleichen die Geschichte aller Zeiten kein Bey,spiel auszuweisen hat!

Aber! Was stehet Basel bevor? was hat die guteSchweiz zu erwarten?

Fünfhundert und vier Jahre sind vorbey, seit demdie Urväter von Ury, Schweiz und Unterwalden sichmit einander auf ewig verbunden und den Grund zudem eidsgenößischen Staatsgebäude geleget haben, indessen glücklicher Verfassung wir, durch die gütige Vor-sehung des Höchsten in diesen gefahrvollen Zeiten auchjezt noch frey athmen. Umhüllt aber vor unsern Au-gen sind die Begegnisse, so auf uns warten ! viel-leicht heute, vielleicht morgen! Dunkel die Aussich«ten in die Zukunft! Doch! gütig und gnädig ist der,so die Schicksale der Welten nach seinem Willen lei-tet ; dem laßt uns vertrauen! Laßt uns aber auchvertrauen der Weisheit i der Eintracht, der Bundes-treue unsrer theursten Brüder, der Vorstehern undRäthen des eidsgenößischen Staates! von denen wirauch heute zu unserm Troste unter uns zu sehen dieschätzbare Ehre geniessen. *)

Vaterlandsliebe und Biedersinn waren zu allenZeiten die festesten Stützen der allgemeinen Wohlfahrt,sie waren immer die Kennzeichen ächter Schweizer .

*) Die Hochrvohlgebohrnen und Hochgeachken Herrn Repräsentanten

von nnterwaiden und Sotothurn.