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Der ſiebente Jaͤnner.
11.
Heinrich 3. abgeſezt durch die Sorbonne 1539.
einrich der 3. hatte die Guiſen ermorden laſſen, C) unddachte, nun erſt recht Koͤnig zu ſeyn, ſtuͤrzte fich aber nurin deſto tiefere Verwirrungen. Ijt empoͤrten ſich mehreregroſſe Staͤdte gegen ihn, befonders Paris. So gar die Sor-bonne, die eigentlich nur mit Religions ſachen zu thun bat,miſchte ſich in dieſe politiſche Hândel. Denn wozu wirdnicht der Vorwand von der Religion genommen? Sie faßtean dieſem Cage— um mich der Worte eines FranzoͤſiſchenKollegen zu bedienen()— jenes berüchtigte und ſchimpf-liche Dekret ab, das Heinrichen der Krone verluſtig erklart;wozu fie freilich durch die Partheigaͤnger der Ligue geszwungen wurde, die das naͤmliche dem Parlamente drohe-ten. Denn am ſechzehnten dieſes Monats begab ſich Bußile Clere, mit der Piſtole in der einen, und einer Butſchriftin der andern Hand, ins Parlament, und verlangte, daß dasDekret der Sorbonne regifirirt werden moͤchte. Da dieſesnicht geſchahe, und ſein Vortrag einmuͤthig verworfenwurde, ließ er mehrere Narlaments lieder in die Baſtillefuͤhren.“ Dieſes Dekret war alco gleichſam das Signal zuHeinrichs Ermordung.(S. den 1ften Auguſt.)
Der achte Jaͤnner.12.Albrecht der Juͤngere, Marggraf von Bran—deburg 1557.Dieſer Albrecht, der auch der Krieger heißt, war Herr desBaireuthiſchen Oberfuͤrſtenthums, und ein ſehr unruhiger
C) S. den 23ſten Dec. des veriäünrigen Almanngchz.(+) Almanac Encyclupédique 1772.