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. atlangen des Pabſts Pauls des a. wieder an, fuͤr welchenFriedensbruch er durch die Schlacht bei Quintin und denFrieden zu Cambrai, in welchem er einen arofren Theil dereroberten Spaniſchen Staͤdte wieder herausgeben mußte,empfindlich gezůͤchtigt wurde. An Teutſchlands Verluſtaber wurde zu Cambray nicht gedacht.
51.Geb. Anna von Rußland 1693.
Nach Peters des 2. Tode(S. den 25 Juͤnner) wurdeAnna, Bruderstochter Peters des Groſſen, zur Kaiſerinauszerufen 1730. Sie war, als Wittwe Friedrichs Wil-helms, Herzogin in Curland, aber unter ſehr verdruͤßlichenUmſtuͤnden. Der Rußiſche Thron gab ihr einen neuenGlanz. Im Anfange ihrer Regierung mußte ſie zwar auchdie uͤbrigen Eroberungen Peters an Perſien wieder abtreeten, um die Ruhe zu erhalten, die zur Beftſtigung auf demThrone noͤthig war. Mein fie ſahe ſich bald darauf in Kriegmit den Tuͤrken verwikelt. So gluͤklich nun ihre Waffendurch die Kuͤhnheit Muͤnnichs waren, ſo mußte ſie doch amEnde 1759 alle eroberte Lande und Feſtungen zuruͤkgeben,weil auf der einen Seite ihr Bundsgenoſſe, Kaiſer Karlder 6. nichts als Verluſt erlitten hatte, und auf der andernFrankreich es in Schweden dahin zu bringen wußte, daßdieſe Krone Bewegungen an den Graͤnzen machte. Derganze Vortheil alſo, den der Graf Muͤnnich mit ſo vielemverſchwendetem Blute erkauft hatte, war das offene Aſoffund der von dem Sultan anerkannte Kaiſertitel.
Uebrigens iſt von ihrer Regierung noch zu merken, daßfe den St. Anhenorden ſtiftete, und Unterſuchungen