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Avignon aus abſezte. Allein der Kaiſer that einen Zugnach Italien, hielt zu Rom ordentliches Gerichte üherden Pabſt, der abweſend wegen achtzehn Punkten angeklagt, und auch abgefest wurde. Dergleichen gegenſeitigeAbſezungen erbitterte die Parteien nur deſto mehr.
Hingegen ſollten die Griechen ſich deſto williger demPuͤbſtlichen Stuhl: unterwerſen, an die er deßwegen eineGeſandſchafe ſchikte. Allrin fie antworteten, daß ſie raceder ſeinen Stolz ertragen, noch ſeinen Geiz ſaͤttigen kön—nen.— Die dritte Merkwuͤrdigk. it ſeiner Regierung ifder Streit mit den Franciſeanern, die nach der Regel ih—res Stifters nicht eizenes beſizen wollten. Johannes aberfand für gut, fie zu zwingen, daß fie wenigſtens eigeneWeinteller und Fruüshtſpeicher haben ſollten. Denn es ſeiebaare Kezerci zu glauben, daß Chriſtus und die Apoſtelnichts eigenes beſeſſen haben— woruͤber vier arme Fran-eiſcaner zu Marſsille verbrannt wurden.
Bei ſeinem Tode hinterließ der Nachfolger Petri angefehr 25 Millionen an Gold, Kleinodien, Edelſteinen:. zumBeweiſe, wie ſehr er von ſeinem Grundſaze uͤberzeu gt war.
Der fuͤnfte December,427.Eiſern ci mid. 1712.Eiſenſchmid war der Sonn eines Straßburgiſchen Zinngieſſ rs, und ſtudirte, neüſt der Medirein, beſonders Mathe-matik. Da ihn ein unglülicher Fall zur Praxis in der Arz-neikunde untuͤchtig machte, craab er ſich ganz der lezterntWiſſenſchaft, und ſchrieh einige Bäͤcher, unter denen dasde ponderibus& mettiira variarum gentium c. Argez:.1708. das vornehmſte und brauchbarſte iſt.