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Zeit graßierender Lrankh.iten fuͤr den Landmann acforatwird. Auch war er ti andern Punkten aber ſein Zeitaltererhaben, z. E. wenn. e. die Ader aßtafeln in den Kalendernfuͤr unnothig hielt, welche die Brandeburger noch fuͤr noͤ—thig halten. Auch war er in Auſehung der teutſchen Spracheder M inung, die der gekrönte Schriftſteller wieder aufgesſtellꝛ hat:, dan fie zu viele einſy. bige Wo. ter habe, und zuviel mit Ronſonanten ſchließe, daher muͤhſame Zwiſchen-raͤume und Kluͤſte zwiſchen den Woͤrtern entſtuͤnden, undweniger Ce ſuren aiacbracht werden koͤnnten.“— Dochmuthete er uns nicht zu, mogeng und ſageng zu ſchrei-ben, ſondern ſchlug nur reinmloſt Eilffuͤßler und Herametervor. Als er die Annaͤhe: ung ſeines Endes merkte, ließ erſich in ſein naturhiſtoriſches Muſeum führen, um da ſeinegelehrten Schaͤze bis in den lezten Augenblick vor ſich zuhaben— wie Friederich Wi helm die Potsdamer Garde.Seine vornehmſten Schriften ſind: ein Univerſallexikon,das mehr als ein bloßer Inder iſt; Ausqauen des Rhavori—nus, einiger Werke Tenonnons, Aelians c. beſondersaber Geſchichte der Thiere, das erſte Werk dieſer Art in
neneren Zeiten!: c.:c.
Der ſechzehnte December.4338.Geb. Fevret. 1583.
Ein ehrlicher, rechtſchaffener Advokate, der ſich einegruͤndliche Rechtswiſſenſchaft unter dem beruͤhmten Diony-ſius Gothofredus zu Heidelberg erwarb. Dijon iſt ſein Ge-burtsort, und beſtaͤndiger Auffenthalt geweſen. Als zu ſci-ner Zeit einige unruhige Kopfe den K. Ludwig den 13, noͤ-thigten, dahin zu gehen, um die Aufrubrer zu ſtrafen,