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zururke, der das Licht ſeiner Zeiten iſt, der ſein Jahrhun=dert uͤber ſiebt und gleichſam im Glanze der Nachwelt lebt—noch dan den Muth hat, ſeine beßern Kennrniße der Weltvorzutragen, und dafür zu leid. u!
Wirlef war ein Geiſtlicher von unſtraͤſlichen Sitten zuLutterworth, in der Shire£ iccſter. Ec las die Bibel, dieer auch in Engliſche uͤberſejte, nid fand darinnen vieles,das mit der ſchelaſtiſchen Theologie nicht uͤbere énftimemie.Beſonders aber zog er gegen die Bettelmön ce in einem ei-genen Buche: Tractatus dus ad rerſus Fratres mendicantes,und gegen den Tab Sylveſter den 1. zu F.lde, wei dieſerder cuite iſt, der die Ausſtattung der Kirchen erlaubt het.Seine Lehrer fanden einen Beſchuͤztr au Exitard dem 3. undſonſten viel. Anhänger, aber auch viele Widerſacher: wiedann einige Coneilien in Eigland gegen ihn gehalten, urdauf dem Coſtnizer a5 ſeiner Artikel verdammt wurden. Gitedeſſ n ſcarb er ſelbſt in Ruhe, aber ſein Korper muéte nochim J. 1424 auf Befehl Martins des 5. ſich verbrennen faisſen. D. halfs? Seine Lehren waren einmal bekanntgewo: den, und konnten nicht mehr auszerottet werden,beſonders da fie fibre Meer herüber, namentlich nach Böh-men, bei der Gelegenheit kamen, da eine Boͤhmiſche Prin-zeßin, Helena, Kaiſer Karls des 4. Tochter Gemalin Nichards des 2. in England wurde, und unter andern Boͤh-mes auch Hieronymus von Prag den Londner Hof beſuchte.
Moreri ſaat: Wiclef fete deß wegen am Tae Sylve ſtergeſtocben, weil er fo oft gegen den Pabſt Sylcrſter gevre=digt habe!
Ride, fi ſapis, o an ce, ride!
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