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kräncktek Gewissens-Freyheit unter einem gesegnetenRegiment und Scepter geruhig und vergnüget lebenkönnen. Denn nachdem dieses unschätzbare Kleinodder allgemeinen flehet-und Zufriedenheit unter einem soGnädigsten Oberhaupte jcdcrman unter äugen leuchtet/und nicht nur die feinde verwahren schriftlichen fteyheitnachdrücklich beschämet/ sondern auch durch ungemei-nen Wachsthum augenscheinliche proben Göttlichen wol-gefallens an den tag leget; so darss zweiffcls frey ein je-des redliches gemüthe die unkekthänigstc Zuversicht fas-sen/ einen antheil von allem diesem guten zunehmen/und mithin würcklich Zu gemessen. Es ist sonst die ei-genlicbe dem menschen so gar angebohren / das; er alles /was von ihm selbst komnit/oder doch angenommen und-cNimirk wird / gern auch von allen andern wolte gkliebetund gepruscn haben: dahero denn auch sd wol in proLn-und weltlichen/als mreligions- undgewissenssachen diegefährlrchsten Mnüiia und»Äion«j blutigsten kriege / m-quuTttoes und Verfolgungen zu allen Zeiten entstanden.Wann aber tm gegentheil unter einem Regiment an stattdergleichen GOtt mißfälligen proceduren jederman ohneunterscheid/auch in geistlichen angclegenheiken/gerechtig-keit/ gnade und schütz ertheilet wird- ist selbiges alleinvon GOTTcs liebreicher Hand/und vor ein gewisses zei-chen danckbarlich anzunehmen / daß die Göttliche wciß-heit/ (welche allezeit mit liebe und erbarmm verknüpf-fei ist/) nicht nur in regierung so mancherley gattung-eder völcker und religionen/ sondern auch in heilsamer «•peramr der gerecht-und billichkeit/ würcklich allda Lkhöeund platz gefundmhabe.
Und dieses istS/was
Gnädigsten schirm DERO getreuen un..ethanen bil-lich hochwerth und theuer machet /auchselbige vor BE-R O langwierige und gesegnete regierung fernerweit de-sto ernstlicher zu betm krafftiglich antreiben möchte.Eben dieses erwecket auch in mir das unterchänigste
vertrauen/ dass^W. § ^UpA^ diese all-
gemei-