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Gottfrid Arnolds unparteyische Kirchen- und Ketzer-Historie : von Anfang des Neuen Testaments biss auf das Jahr Christi 1688
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ZU Antio'chia,

Melitius.

8 « A,fe *xandria.

15 o Th. i. B. iv. C.iv. von denen Lehrern bey denenGem eine ü

(z) SozomenusiV.c. 25. sa) Epiphanias hur. 7$,(b)TheodorituslI.C a6.(c)SozomenuslV.c.3o.(d) Theodor. V. CiS. Hieronymus, (e) So-cratesV.c.8. . SozomenusVH.c.7.

8. Nächst diesem sind zu Jerusalem auchnoch Bischöffe gewesen Macarius, um das jährz 1 2. und nach ihm Maximus, welcher auffdcmsynodo JltTyro t?m Athanasiüm bei) Naht hät-te verdammen hclffcn/wo ihn nicht Paphnmi».us noch gewarnec gehabt» (f) Antiochia waren in diesem seculo Tyntnnus und Fhilo--gonius, noch unter den Verfolgungen/ hernachEustathius , der (Ulfs dem büiceni scheu conciliound sonst wider die Arianer hefftig gefochten/auch deßwegen das exilium etlichemal erlittenhat/ da er sonderlich unter Constantio wider diealte Kayserin harte wörte gebrauchet habenmochte, (g) Ihm folgere nach Meletius oderMditius, von dem die8cribemenausparthey-ligkeit meistens selber Nicht wissen/ was sie be-richten sollen. Bald sagen sie / er habe zwarim ansang seines Bisihums sich alles disputi-rensvom glauben enthalten/ hernachaber dieheicenischenfatzeund dashomoullon öffentlichbekant/ sey auch deßwegen von Constantio ver-trieben worden, (h) Wie ihn denn auch dieArianer vor einen äabellianer sollen ausgegebenhaben. (0 HingegeNwollen andere / er sey vondem Acacio und Georgio , als offenbaren Aria-nern zum Bischofs geMächet/ und heißen ihndahereinenArianerund seind CHristi. Seinexilium über geben sie einem verbrechen schuld /als hatte er dievoüEudoÄo seinem vorfahrenabgesetzte Aeltestett wieder angenommen» (k)Allein man kan doch Nicht läugneN/ daß eräuffdem concilio zu Anstüchia öffentlich von denAri anern äbgaNgeN/ die ihn zuvor vorgut Aria-nisch gehalten / und deßwegen zum Bischofsge-machet hatten. (1) Wie er denn auch nachmalsauff diesem sinn blieben / und deßwegen vonLalilioM.sehrgelobetwird/derunter ihm einezeitlüng gestanden war. Er ist aber dennochunter Valente abermal verjaget worden/ her-nach von Gratiano wieder eingesetzet /und vonTheodosio sehr werth gehalten worden/umerdem er auch im rs.jahr seines Bisthums gestor-ben.

(f) kufinus I. c. 17. ^ozomenus H. 'c. 2«. (g)Theodoritus 1 . c. 20. 21. SozomenusII. C. 19.Athanas.ep.ad Sollt-Vit.ag. (h) Socrates III.c. 2f. Philostorgius V. c. j. (i) Liber Xvvh.fern, Theodor, (k) Hierönymus in Chron,Ann# CCCLX 1 V. ( 1 ) Theodor* Sozom*

. 9. Sonst sind auch zu Antiochia noch beikante Lehrer und theils Vorsteher gewesen Jo-hannes Antiochenus genslnt/ h abianus ,Theo-dotus, Vitalis ,Evagrius . und sonderlich kau-.linus, Diodorus UttD FlaVianus, welche bey den

damaligen streitigkeiten einen namen erlangetdaben. Aus den übrigen Lehrern in Aha mußich nur die bekaNttsten nennen / aller weitlaufftigkeit zu entgehen. So waren zu Tripoli

Hellanicus, ju Ca-sarien Hermogenes,, zu Ancy- Bäsiliüs , (Nicht der grosse) zu 8amosatoEusebius, ( nicht der Historicus ) noch derEmistenische. Zu Eycaornen Amphilochius,Balilii M. guter freund / zu Edesta Eulogius , zuThyaha iN Cappädocim Anthymm, welcheNebst vielen andern in den Historien selbiger strei-tigkeiten iMMer vorkommen» In Alexandria aber wurde Nach Athanäsiö Petrus zum Bi-

schoff erwehlet/nach ihm Achilles , und ferner ^Alexander , nach welchem auch unter andern LegTheophilus daselbst gewesen ist. Daßichde- bisrer vielen Aeltesten nicht gedencke/ die Hin und cccc.wieder erwehnct werden. Als da waren Sera*

pion, Dionysius, Timotheus jMacarius, Apis,Loiigus } Ammon» Apollonius , Asterius»Ammonius uNd stttÖilt,

. io. Jnsonderheitsindnöchinschrifftenvon

Alexandria berühmt/ Didymus UNd Athana - Didytsiuä,

lius; Jener unterwiese die jugend daselbst /und war ein Mann von grosser weißheit/ unge-acht er bald in der jugend durch eine kraNckhcitblindgemachetwar. Erhatabersehrvielundberühmte manner aufferzogen / darunter auchHieronymus Noch gewesen. Dieser rühmetihn zwar offte deßwegen / will ihn aber dochUichtvon allen irrthümern^bsolviren/ welche ervon seinem Prasceptote Origene gefastet sollhaben. Dieses ist abergewiß/ daß Didymus ihn/und sonderlich diebücher vondenkrinci-pimgegen alle Widersacher verantwortet habe.

(m) Und hat Man ihm unter andern auch die-ses als einen irtthum übel ausgeleget/daß er ge-meine! / der Teuffel könne nicht seinem Wesennach in der! Menschen kommen / sondem nurnach seiner krafft und wirckung: denn jeneskommealleinGOttselbsizu. Zumwenigstenaber hatman ihn beylebzeiten mir frieden gelas-sen/ und vielmehr werth gehalten / ja in demstreit Mit den ArianeM allst ihn sehr reHedhirCf.

(n) Wie es Dcnrt gemeiniglich also gehet/'daßder neid und die tadelsucht vor ansehnlichenrechtschaffenen Männern so lange schweigenMuß/ biß diese entweder verstorben oder sonst inabnahm gerathen sind/da dennjedermann überihreschrifften und astiones herfallet/ und etwaszu verwerffen suchet. Welcher Proceß aber bißlieh denen verständigen solche verworstene lcutenur wehrter und beliebter machet.

(rn) Socrates. Hieronymus ep. ad Minerium &

Alexandr. it. ad Evagr. it. Comm, in Apocal.

(») SozomedusVI.c.20. Socrates.

i i. Von Äthanäfiö und seinen sachen Ware /tthanrLwol ein gantzes grosses buch zu schreiben / wcnnübm.

^ alles gründlich solte untersuchet werden/ wasmit ihm vorgegangen ist. Hier aber müssenwir unsan dem allerwenigsten genügen lasten.

Die lobsprüchestinerliebhabersind fastunzeh-lich 7 gleichwie er selbst hinwiedei-uM in demrühm von andern/ die seiner Meinungen gewe-sen/gär freygebig wär. Einige nennen ihnnurPontificem Maximum, den hohen oder höch-rubm.sten Priester/ welcherHeydnische titel nach ih-rer Meinung vielleicht zu einem orthodoxenLch-rer sich wol schickte, (o) Andere sagen aus-drücklich /wenn man Athanasiüm rühme/sostyeseben fo viel/als lobe man dietugendselbst/

( P ) und was dergleichen lobsprüche mehr sind /da tr insgemein der grosse heisset / item derglaubensvarer /das auge der welt/ die stütze derlehre/der andere vorläufferEHristi/der dritteEliasü.sf Nun willichzwar nicht gedcnckeNKcrMvon seiner wühl zumBisthum iN Alexandria , zuinBi»da ihMihrer viel schuld gegebcNhabeN /als wa- ® m 're er nicht rechtmäßiger weise dazu kommen.

Alexandri tod sich zwarin die 14-Bischöffe versammlet und eidlich verbun-den gehabt/ daß sie einstimmig einen luccesto-xem erwehlm wolten. Wovon sich aber bald

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