i6v TH.I. B. IV. C. iv. von denen Lehrer n bey denenGemeiuen
«afif Die b/ieffe sind sonderlich sehr schon zu lesen/und- ccc. vollgutersachen/dieeinGottbegierigesgemüthbiß wohl vergnügen können. Und erkennen auch die
cccc. Theologi , daß er in den meisten glaubens- Pun-cten richtig sey. 0)
(e) Chemnitius. L. Osiandcr. Scultetus.
z6. In Syrien war zuhüetta ein AeltcsterIptirsim Ephraim, ein feiner frommer und dabey weiserSyrus. mann. Von ihm rühmet klieronzmusshrviel/und sonderlich/daß er einen hohenver-standin dembuchvon dem H. Geistgesunden/ob es gleich nur die Übersetzung desselben gewe-stn. Denn es sind seine schrifften/die er selbstschrifftm.aussSyrisch geschrieben / ins Griechische über-setzet/ auch so gar hoch gehalten worden / daßman sie auch in den Gemeinen öffentlich nächstder Bibelvorgelesen hat/wie er ebe auch meldet.Vorsichselbsthattcersehrtrefflichegaben/undführete ein recht gutes leben / dazu er in derein-famkeit einmal angeführet war. Denn er hattedarinnen biß an die antretung seines amtsgelc-bet /und sich und andere in der Gottseligkeit sehrgeübet. Auch war er in dem vortrag Göttli-cherdingesogefchickt/daßseinesreundesehrvieldenckmahle davon in schrifften über behielten/und er auch viele gesangsweisegesetzethat. (s)Vonden iermonen abenmd andernbüchern/dieseinen namen an der sin ne führen/wollen dieGe-lehrten nicht alle vor seine arbeit halten /wiewolindessen Bellarmini gründ unrichtig ist / da ermeinet/ sie waren mehrauffgottsfürchtige alsZetehrte art geschrieben. Indem doch jenesDiel eher von diesem frommen mann zu hoffenist/als dieses. Vielweniger har man von ihmstreitschrifften oderDispurationeszu vermuthengehabt/da ergnugmit dem leben und der Übungdes Christenthums bey den seinigen zu thunhatte/und deszanckensdabeywolvergaß. Derberühmte 8xonwr berichtet / daß er aussseinerreise in Corhca seine sermo neu noch in manu-scripto gefunden habe / deren richtige edltionsehrzuwünschen wäre/ indem diezcnigcn/ wel-che noch ihm gewiß zustehen / einem liebhabcrGöttlicher dinge nach den übrigen nicht wenigverlangen erwecken mögen. Es finden sich aber„ unter seinen schrifften sonderlich diese: Vonder Zerknirschung des Hertzei rs 2. bsicher/„von der seligkelt der ftäen i. buch/„ von derbekehrung i . buch/ vonr gerstlr-„chen kämpfst r. buch / von der wahren„ hertzens buffo r.buch/von der geistlichen„ rustung i . buch/ daß man die narur des-- SohnesGottes nit forsche solle von der„mässlgung im lachen / an ein nachlässt--- gesund träges Hertz/ von der andern zu--> kunffe des HErrn / von der furcht Gor-„ tes/ von der seelen sthwachheit nach dem„ kämpfst mit den feinden/ vom gebet und-> dergleichen. Von seiner grossen demuth/Heiligkeit und wunderthatigengabe zeugen dieScriben«» nicht weniger mit glaubwürdigenumstanden/ungeacht er zu einer elenden zeit desChristenthums/jcdoch etwas entfernet von dengröstenssroublen/ gelebet hat. Eristaberson-derlich um die helffte dieses seculi bekandtgewe-ftn/undunter diente gestorben, (g)
(fj Hieronymus Catal. Scr. (g) Theodo. ritus I i. c. 30. Sozom. VII. c, 34. SponiusItiner. Lib.I.p. 27. (g) Socrates IV. c. 26.Gregorius Nazianz,
37 . Es sind auch als ein paar gute freunde Mund berühmte Lehrer in diesem lecnlo noch zu ccc, iigedenckenLaüliur-mit dem zunamender grosse biß tgenant/ und sein bruder Oregorius b>!Menü«. «
wieauch noch ein anderer Oregorius. zum unm-^^ »
scheid von seinem vaterlande dlsrisnrenur. Je- ° ^
ner ist abermal von andern Bahlür, die auch in \
diesem seculo gelebet haben / wol zu unterschei- sintereden/ als dem Bischosszu Amasa> dem zu Ane/- Lasdü.rstinemhlaceclonianer/demzuLannioinLydieN/und einemin Oalatia. Dieseraber war erstlichzu L-csari en inLappaclocien ein Leser / denn ein DessenDiaconus - hernach einAeltesterund endlich Bi-Ikdm.
schoff. Seine jugend har er meistens zachen «
UNd Oonttantinopel mit philosophirM UNd ^
andemttuciiir in den Heydnisichen Wissenschaft- "
ten zugebracht / welches er Hemach in semenschrifften offr höchlich beschmertzt/undvor thor-heit und grossen schaden seiner seelen hält. Wieer denn auch bald hernach sich auffein einsamesstilles lebengeleget/ und seine vorige rhorheumabgeleget hat. (h) Daß aber etwas gures undredliches in ihm gewesen sey/ siehet man unterandernauch daraus/ weil ihn der bekäme £u-™™seb.us, welchem er hernach imBißthumgefol-^Mget ist/ nicht leiden konre. D enn er war so nei- Widerdifch und erbittert gegen ihn/da das volck mehr,ha.von ihmals vonLusebio hielte/ daß er ihn garaus der Gemeine ohne ursach stossenwolre/ undkaum von den Einsamen konre abgehalten wer-den. So gar konte dieser Heuchler keinen ernstiin Christenthum auch an andern vertragen/worüber ihn auch 6regorius l>!arlanrenus nach-drücklich zu rede setzte. Er ward darauff zu ei-ner höchst unruhigen zeitBischoff/nemlich dagleich die Amner unter dem Kayser V alenteüberall im Orient meister spieieten / und er fastallein noch feste blieb, (i) Er sorgere aber ne-ben seiner auch vor andere Gemeinen/und that/soviel er konte und vermochte / wie es seinesend-schreiben und andere Urkunden ausweisen.
Man hat auch viel exempel von seiner gros-sen redlichkeit / liebe und bescheidenheit / soviel es selbige verderbte zelten zwar zuliesseu. (h)
( Ii ) Socrates (1) Hieronymus Catal. Scr. Socrates*
Gregor. Naz. (k) lidem& Sozomenus,Grego -
rius Nyfl'enus, 1
38. Ubcrdiß lüftet sich aus seinen schriffrcn^.Eund denen Worten so wolalsanderminhalter-^, akennen/ daß er von einem bescheidenen und vor-sichtigen gemürhe gewesen. Und was er wi-der die katzernach der damahligen weise geschrie-ötN/ iß ddch meistmö mit Moderationund ohne solche hefftigkeir und fchmahsucht ge-schehen/dergleichen sonst bey denen andern sehr' .gemein war. Ja wo er e twas harte zu redenscheinet/ so drucket er doch die fache schlecht hin uon imaus/wie erste im begriffhat/ohne daß er weiter strcit.hatte gehen sollen. Nun trieb es sonst der Kay-ser Vdem dazumal sehr arg mit d en andern B i-schoften/und jemehr sie etwa schölten oder cif-ferren / ze mehr setzte er ihnen zu. Diesen aberversuchte er zwar erstlich mit drohungen und al-leihandschreckmitteln: da craber als ein gravi-tatischer mann unbeweglich blieb/ mahnnum üieKayserlichen Commiiiani etwas gclimDa da man hernach ihn doch ins exüium|c|tcten wolle/ward es durch allerhand hinder-nufte und schickmgen GOtres / wie die Scri-
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