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Td. I. ?5.iv. C. vi.. von denen äußerlichen Übungen des Go ttesdienstes
Jahr
ccc.
biß
cccc.
Faste«.Einhal-tung gewisscrspeu'cu.
Paulus Diaconus üb, II. Hist. (u) Gregor.Nazianz, or. de 8. lavacro. Prudentius««S-ij/is». fx) Epiphanius , Basil. or. dclium.Christ generat. Gregotius Nazianz. or. z.fjs xytx. <pöla, (y) Chrysostomus hom. inNac. Chr. To. V. Opp.
6. Es liess auch sehr viel aberglaubcn beydem fasten mir unter. Man enthielte sichschon gewisser speisen als des fleisches undweins / und zwar nach denen von der Cleriseyerdachten satzungen/ da man wol zu gewissenzelten nur saltz und brod zu essen und wasserzu rrincken auss gantzenLonciiNz befahl / wel-ches vorhew in eines jeden Christen willkuhrFastenzeit beruhet hatte, (y) In der solennen fasten-vorSstcrn. zeit aber vor -Ostern konte man doch nichtüberall einerley obfervanz einführen. Bis-weilen ward sie 6. Wochen lang contlnuiret/oder wol gar 7/wie zu Eonkkautinopel, bis-weilen nur drey/wie zuRom/da vorhero einektrrtze zeit nach gefallen dazu ausgesetzet gewe-sen war. 0) Ja es waren etliche Lehrerso un-verschämt in aufflegung solches .iochs / daß siedas fasten am Mittwoch rind freytag / item anden 6. tagen des Osterfestseiner Apostolischeneinfttzung zuschreiben durfften / damit man ih-nen desto eher Unterthan wäre. (a) Die übri-gen Jüdischen auffsatze hiebcy von Vermeidungdes fastens am sonnabend und sonntag/ itemzwischenOstern und Pfingsten und dergleichen/übergehe ich billich. In der sonst nöthigenGrbtt. Übung des gebets liess auch schon sehr grosseralmglarrbe und menschentand mit unter/ ob-gleich bey vielen noch die absichten gut seynZu gewiß mochten. Zum exempel/daß man am Gab-st» raten, bath und Ostertag stehend betete/und biß aufPfingsten damit fortführe, (b) Item / daßman gewisse stunden dazu aussetzte / nemlichdie dritte/sechste/neundte und abend-stunde,(c) Auch daß man gewisse tage dazu wehlete/Gcbcts- stU '’ welchen allen bald ein opus operatumfonriuln. ward. (d) Von gewissen gebets-formuln- liefet man zwar um diese zeiten nichts sonder-üchs/ indem noch meistens die erste weise ausdem hertzcn zu beten noch nicht gant; vergessenConstan. war. Gleichwol ist bedencklich/daßLonttan-tini gebet, tinus aufdiese gedancken gefallen ist/seinen sol-daren ein gebet vorzuschreiben. Es ist aberdasselbe so kaitsinnig und elend gesetzt/daß mannicht allein von dem guten Kayser kein wahresChristenthum daraus beweisen /sondern auchnoch, keine erkantnüß CHristi schliessen kan.Er lasset sie da nur um zeitlichen sieg wider diefeinde beren / und sonderlich um des Käysersund seiner söhne leben. Von den rechten din-gen/ die ein Christe von GOtt bitten soll / istnichts darinnen zu finden. Und gleichwol hatEusebius gemeint/ wie trefflich er LonikantlniChristenthum mit dieser bet-formest bewiesenhabe.
. O ) Gonci). Laodicen, c. jo. Carthagin.IV. c. z;,Gregorius Nyfl. or. de paup. am. ( z) Car-thag c. 49, so. Socrat, Sozomenus.Casliodorus.Chvylostom. (a) Epiphanius hat. 75. (b) Ba-
hlius M.I.ih. deSpit.S. (c) Hieronymus ep. 22.aaEustoch. & Comm, inDan. (d) SozomenusV. c. s6. Gregotius Naz. ( Euscb. IV. Vit.G. M.)
7. Bey deut öffentlichen kirchen-dienst sel-ber gieng es nicht mehr so zu / wie vorhin.Denn wo man auff das inwendige als dasvornebmsie sehen will / so ist leicht zu erach-
ten / wie bey der einreissenden sicherhelt und lau- Jahrligkcir auch alles kaltsinnig und ohne rechte be- c*c,schaffenheit des hertzens abgehandelt worden.Zuvor waren die Christen durch die statige un- cccc.sichere und trübselige zeiten immer zu GOrtge-trieben worden/und weil sie sich an nichtsaus-serliches hangen konten/ waren sie desto eifferi-ger bey dem inneren wahren dienstGOms blie-ben. Nach der zeit aber kam ein ander ge-schlecht auff/ das wüste von diesem nichts / unddahero verfiel es auff das äussereschacrenwerck/in meynung/seiner pffichr gegen ÄOtt damitein gnügen zu thun. Welche aber noch dasrechtschaffene wesen kanten und übtten / diewurden entweder durch die grossen argernüssemit hingerissen und abgewandt/oder wenn siebeständig blieben / von, den Heuchlern verspot-tet/ oder auch gar zu katzern gemacht/ wie wirunten sehen werden. Die allerwenigsten un-ter Lehrern und Zuhörern meinetens noch recht-schaffen mit GOrr/ und blieben also bey dmaufferlichen wercken stehen. Mormnen dasrechte Antichristenrhum beruhet. Man läsewol in denversammlungen die Bibel / aber ausden fruchten und Historien.dieser zeiten/siehetman leicht/wie es meistens aus gewonh.eitge-schkhcn/indemsichsoswenige daraus besserten/und der lehre CHristi gehorsam leisteten. Jawenn man nurallein die grausamen streirigkci-ten/ lasterungen/Verfolgungen/und öffentli-che blutige kriege unter den damaligen Christenanstehet/ so müssen ja die so genannten Cbri-sten nichts weniger als das wort CHristi inacht genommen haben. Mitden auslegun-gen der Schrifft gieng es ebenfalsund meistenssehr schlecht her / und siehet man aus denen nochübrigen homiüen und reden der Lehrer mehrHeidnische kunstworte und andere menschlicheeinfalle/als die beweisung des geistes und derkr.afft. Dabey man so garauffeigene ehreswhe / daß das volck in der predigt anfieng mir denHanden zu klatschen undslaut zuschreyen/wennihm etwas sonderlich gefiele/ nicht anders alsdie Heyden in fhren schauspielen. (e) Anderegreuliche mißbrauche zugeschweigen/gleichwieauch schon bey den Gantoribur von dem singengedacht wurde.
(c) Chryiostomus. Basilius M. Grccor. Naz &Nyll'&c. 5
8. MitderTauffeund dein Abendmalwa-Miß'
Vcrfiüie.
vrrGot»
tcebicvsr.
ren auch die ärgsten mißbrauche verknüpfter/brauchndie sich mr vorigen leLuto bereits sehr hervor^thaten. ?Nan rrugbißweilcn keinbedenckcn/Dcrtod.^ 6P , D,e sodren selber zu Muffen: (k) ohnemzwuffelweil sie meistens bißansende des lebensve» schoben ward / wozu die erempel der vor-nehmsien/und der Kayfer Gonttannm. Lon-Dcrsi«.kantl,' 7-beodobi M. selbst/wie auch verbe-bcndkU'iuhmtesten Lehrer verführten. Welche ver-"'^^P'wonheit sogar sehr eingewur-nÄ/? */ ei o ^monLknren und alunabncnhalst/wcils.ch alle ausi dieexempel derVorste-hei mehr als auff GOttes willen verliessen. («)
>nan mich gemeiniglich die rauffc^ ä
fi!?Ärl CU U1 ^-"r/daß es bedeure/die tauff-M.J c JS n [ ntt ^Hnsto begraben/ und wieder-um geistlich erwecket werden. In der facheteib|tgiengcmel cibcrgfciuivcnt>oivnuxuunti ^ u.tmwti sie vor und nach der muffe fistberc: Q)f£®
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