Jahrcccc.biß v.
Falsche
beschülds
gunge«.
Fabelnvon ihm.
246 Th. 1. B. v. C. v. von den bemffemn katzercyen dieser zeit.
,-rra geboren/ vevVnvpflet ware/darnk-„ ran cv als in einem rempet wyhne-daher, 5 der mcnfcb
>, muffe* Woraus man ihn beschuldigte/ daßer 2. Personen in EHristo Kawiree. -Oder wiees andere ausdrücken: er setzte G-Ott oder dasWort besonders/und denmenschen auch beson-ders. .Die geringen wetckeCHrisii schriebe erdem menschen allein zu/ die hohem aber undGöttlichen GOrt und dem Wort/nicht aberbeyde einer perlön / womit er also CHristumtrenMte. (0) Wiewo!/ wenn man des Nefto-ni bvieft an Cynllum selber ansehet / so kauman gar keinen irckhum finden / wie noch un-längst der berühmte Korthok in seiner Lateini-schen kirchen-historie frey öekant hat/auch da-bey geschloffen/daß er nur durch eine gewisse fol-ge die persönliche Vereinigung der naturen ge-iäugnet.
.(u) Socrar. Vlsc c. ;r. (o) Damatcchus h«r. 8l.
•ZonarasTo. III.Anaal. Theodoritus. Cyi'il-
lusAlex. Timotheus Prcsbyt. (Kordaoltus See.
V, H. E. Tect. 1. c. a. §. 6 7. p. 1Ü8.
i s. Wie aber kein katzer das gluck gehabt' hat/ daß er unbelogen davon, kommen wäre/ulsogieng eS diesem sonst schlicken mann auch/daß man zu feinen ohne dem unrechten sahen'noch mehr andere Unwarheiten dichtete^/ nurdamites recht greßlich herauskommen Mochte.Wtewol sie damit nur folgends verdächtigmachten / was sie noch vor recht zu haben mey-neten. Denn erstlich entschuldigten ihnfchottdiealten auffrichtigen Scribemen/ daß ers nichtbesser verstanden habe / weiches auch daraus zuschließen ist/ weil er gleichwol so viel darüberausgestandenhüt. (p) SothatenihmauchdieOrtNocloxen Unrecht/daß sie ihn einen ^Noct-niuner und 8aMosLtenlLnerhiessen / wiesie aber-mal aus seinen eigenen fchriMN anmercken/weil er keineswegs CHristuMvor einen bloss nmenschenhielte/ sondern nur sich vor dem WortG-o^-tT-scheuete/ welches vielleicht andere Or-thodoxen ihm zum Verdruß so offt wiederholethatten / zumal da deraberglaube mitderNka-ria bereitsangieng.(g) Auch geschahe ihm un-
biß I).
UNd dem gUtM Ori^ene. Wozu Jchr
sieauchsetzten/daßdieferortinder höllesonder- cccclichdenkatzern zubereitet wäre/die vonMariaübel redeten, (x) Gleichwie auch ein solchereyfferer von ihm vorgicbt/es sey ihm die zungevon den wurmen aus dem halse gefressen wor-den/und er seyalfo zu noch grösserer und ewigerquaal in die Hölle gefahren. (7) So konte mandie kätzer heßlich gnug andern zum abscheu ab-mahlen / und gleichsam vor jeverman an denpranger stellen/wenn esnur damit ausgerich-tet/unddiewahre lehre auff einmal mit fabelnbestätiget/die falsche aber unterdrücket wordenwäre. Esgchetaberhierauch nachdemsprich-wort jenes klugen mannes: Wenn mancher"von den Ortbocioxen an der ersten lügen ersti-"cket wäre/so waren langst ihrer wenig mehr zu"sehen noch zu hören / und dißgeschlecht wart"also fast langst vergangen.
(p) Socrat.l.c. (qj Idem cont.Cytillum &Cale-stm. ap.Scb.Fränkum. . Evagrius III. PetrusCIuniacens.L.IV.ep, 17. (r) Nestoriusep. a.
äd Cytillum c. 2. (s) Damascenus haer. 101.
Baronius Ann.DCXXX. n«j. (slQ Augustinush&r. 91. Darisus ibid. Hottingerus scct. V.
H, E-. p. Lj8. (c) Spanhemius Introd. H. E.p. 482. & ex eo Sagittarius Introd. H.E. scct.
L 1 II. p. 1087. (u) Scheda in Actis Concil.
Ephes. P. I. c. 13. (x) Joh. Moschus PratoSpir. c. 14. ap. Coteler. To. lll, p. 350, (y)Evagrius I. c. 7.
16. Über diß liess in dem Proceß wider Ne- Unruhe
ckoriumsehr viel ungleiches Mit unter/ da im- daher,wer ein unruhiger kovff wider den andern war /und ihn zu übermeistern suchte. Jener zwarnahm viel böse Handel/ sonderlich im ansangvor/und suchte sich auff alle weife in seiner fache nbey ehren zu behalren. Er machte ihm einengrossen anhang/ und ivarüberaus verwegen.
(2/ Aber auff der Orthodoxen feite giengnicht besser her. Da mengte sich sonderlichCyri’ lus NM Alexandria M diese Händel/ UNdsteckte sich hinter dashphehnifche concilium , :
welches man beymKäyser ausgebracht hatte/wiewir oben oey diesem concilio gehört haben.
Die Ursache aber/daß Cytillus Neftocio also cytüii itu.
recht/daßersoltedie2»naturminCHristooder j zusetzte/war sein xnvst-hgß wider ihn/wiedie rcc ^'
ihren unterscheid oder Vereinigung gelaugnethaben/weil erselbstdas gegentheil berank hac.
(r) ltem, wenn man ihn beschuldigen wolle/als hatte er r.CHnstusKatuiret/und dieper-fonen getheilet/auch die anbktung eines blossenmenschen behauptet. Darwider er auch ernst-lich pwtettirett/ und eine perfonausdrücklichbekantt. Dahero es abermal wol zu vielge-redt war/ wenn es hernach heissett Muste / dieTürckenundihrMahomeLhätLendieanbeümgeines menschen von deu lhieckoriLnem gelernet.
(s) Gleichwie die beschreibung der dleworianerin dem katzerbuch /luZuckini recht abgeschmacktund verkehrt ist / nach der Gelehrten geständ-nüß.(N ) Weswegen auch die verständigen die-se beschuldigungen alle vor ungegründet erken-nen. 0 Gleichwol erröthere auch damals das
wutorei? ausdrücklich bekennen. (2) Und diesesmuste nun ein eysser vor die reine lehre heissen/wmn Ly^rnus eine msach nahm sessoriumherunter zu machcn/und dc/D vor emegrossefreude hielte / daß er ihm . ,-kommen tonte/nachdem er ihn aus neck längst gerne in die haa-re gewesen wäre. . b) Ja es sagte ihm einer ins
angesicht/wieftineelgenemitgenoffenauffdemsyuotio bckaNt hatten / daß < yrülus in
in viestm
streit mir seinen aßeftm nachgehangen / und
nicht gesucht/ was JEsu LHristi wäre. (c)
otkbodoxe i^liuiüsrium M CoNstüNtiN0ptl
Nicht/ in der stadt eineschrisst auszustreuen/ darinnen sie dlessorii und l?auli8amolateni genaueeinstimmung zeigen wollen (u) Ja die Mön-che erdichteten hernach von ihm / als hatte einerden l^ettorium im höllischen feuer sitzen sthen/und zwar allernächst neben kurycbe.^xolli-
, um wenigsten verrieth sie cyrillm damit all-zusihr/ daß er auff dem lssnodo die ankunfft derandern Bischöffe/sonderlich des^obanniLvon^.ntiocliia nicht erwarten fönte/ sondern alsvbald zufuhr/undik^eUorium verdammte / wiejene hernach erinnerten, (d) Ja obgleich Ke-storius hernach / da er sich übermannet sahe /gelindere fairen auffzog und wiederrussre/ nurdamit dieseungeiegmheik ein endeham/wieerdazu fetzte; so wolle mau ihn doch nicht anneh-men/und gabvor/er meynte es nicht von her-tzen. (e) Muste er also ungeacht feines wieder-rusts vom amt und ins exi lium gehen nach Da- stt-affc.