der kirchen in dieser zeit.
, „ umerschiedeneVölckerunterdie bekehrten/de--^c rm bcschaftenheit aus den im vorigem buch ge-JL dachten umstanden zu erkennen wäre. Erst-atte lieh sollcnr,nter>ttmo und weiter hin ein theilMm. von dcnHunncn gewonnen seyn worden/die anM". f) W t Bofphoro Thraci« herum gewöhnet, (k)* .. Hemachunter)uttinianodie^hatbier/derAla-A : “'' nernachbaren.(l) Fer'ner die und b-ri,sobeysammen neben Cappadocie» gesessen, (m), i[Ctt . Die Azumitm aber uno Homeri tat in Arabienuni) Indien / werden von etlichen hieherauchgezehler: (n) sind aber lange zuvor'zum Christ-tichennamen kommen. (o) Vielweniger magctosrocs. es wahr seyn/daßcho 5 roe§der PersierKönigsich am ende seines lebens Harte tauffen lassen,(x) Welches manohnezweiffelausderim vo-rigen numero gedachten fache sthliessen wollen/da er vielmehr von den Christen in seiner Viel-götterei) gestarcket worden ist. Noch unge-schickter sind die fabeln/die Hiebey vorkommen,edtöfl' Als da Columbanus ein Mönch die Schwa-J bcnmitsolgendemwunderwerckbekehrerhabensoll/indem ereingrosses faj; voll bier/ welches siedem>1ercuriovpffern wollen / aus grossem eys-fer angeblasen / und gleich mit seinem ödem instucken zerbrochen / daß das bier alles herausMissen wäre. (g) So ist auch nichr ebensogcwiß/was die alten Teurfthen Hittorwi vonvielen andern völckern in Deutschland berich-ttn/daßmansieschondißmalunrerdieChristengerechnet. Dergleichen sonderlich von oenWni. kos,5 will gesager werden / welches noch amwahsscheinlichstenist/da ihrHertzogTheoclonAnno sZ7. vom Kuperro einem-FränckischenBischoff sollgetauffr worden seyn. (r)
(k) Ex l-'rocopii Lib. II. dc ßello Goth. EvagriusIV.c.20. P.D.aconus Lib.XVI. OctoFrisin-gcns.Lib. V.Chton c 4. (I/ Exagrius IV. c.12.
53. ex Procopio. (m) P. Diaconus Lib. XV.Zonaias To. ill. (n, 1 P. Diaconus XVI. Ni-cepnorus Lib. XVII. c. ja. (0/ PhilostorgiusLib. III. H. E. Socrates. S'ozom. Rufinus. fp) Evagrius I V.c. 28. (q; Vincentius Bello-Vacensis Spec. Lib. XXII. c. 7. (r) Aventinuslib.III.Annal. Boj.
4. Vornemlich ist auff die umstände acht zugeben / so bey der vorgegebenen bekchrung derEngel-Sachsen um das jähr 5 98. vorkommen.Reinlich Orkgoriu; \i. schickte einen MönchAusuhinum mit andern in Engelland hinüber/woselbst zuvor schon / sonderlich in Wallia undcomutNa, Christen waren. .Diese beredetenendlich den König xEthelbertum, daß er mitvielrausenv Engellandern Anno6or.dicserrli-gion annahm. («) Wie elend aber diese undandere bekehrung beschaffen gewesen / siehetman mit Verwunderung aus den Historien / soEchu«, wol als von der/ die von den Schotten oder Al-,At * bauiernunddißmalerzehlet wird. DieMf- gantze religion bestund auff dem aberglaubi-scheu und schon gantz abgöttischen kirchendienstder Römischen Mönche/ und war auffgrosseBisthümer/ ehrenstellen und einkünffte angese-hen. Der Mönch AugulUnua ließ sich baldzum Eiztzbischoffvon Cantelberg machen / un-terwarft alles auff unverschämte weise demPabst zu Rom / machte dessen hersschafft undgewalt überall groß / beschwertedie armen leutemitvielengelbgaben/sodaßhernachdiePabsteMit dem so genanten Denario l?etri von Engel-land jährlich eine unglaubliche summa geldcs
zogen. . .Und siehet man aus dem brieffwechsel(rreZorn. daß solche genantebekehrerwolrecht M vc 'unverschämte gesellen müssen gewesen seyn / de-nen es nur um des Pabsts und ftinersatzungmbefestigung zu thun gewesen. Gleichwie auchder Pabst Oregoriu« selber mit denen folgendenauff den Stul k'erri und die Römische kirche /als die mutrer der gläubigen/ gewaltig trotzete.
Dahero er die benachbarten Bisthöffe inJrr-land ziemlich ungütig anließ/ da sie wegen desstrcits über den z.caxiwh's.der inOrientnochwährte / sich nicht in allem nach seinen aussprü-chen richten wolren. Was der gedachte Au.gnstitim auffanführung des Oregorn sonst vorgauckeleyen vorgenommen / ist gleichfals ausden briefen klar/da zum exempel/ er die Heydni-schen kirchen mit gesegnetem oder Weihwasserbesprenget/und dadurch von den bösen Geisternreinigen wollen. Imgleichen da er an statt deropffer die leute um die kirchenherum lassengrä-ne lauberhütten auffschlagen/darin sie an denmartyrertagengefressen und gesoffen, (t) An-derer dergleichen denckmale nicht zugedencken.
(s) Bcda Lib. IV. Ll. E. Ulterius Anxiqv Bmann.
(Vid. Gregor. M. Lib. 11 . ep. 36.) (t) Ideir, IX.
ep. 71.
5 . Dieses war nun dieausbreitung der reli- Menge dergion insgemein in dieftrzeit. Insonderheit ^rianer.aber mercken dieHittoric, an / wie der meistetheil derChristen dißmal noch Ariawsch gewe-sen/und einige Kayser in Orient Eutychianifd).
Ja manerinnert/daß König Ludwig in Franck-reich zu seinerzeit fast alleineortho-h.-x gewesen.
(x) Wiewol bald Hernach König Chiiperichden Ariamsmum öffentlich einführte und bestä-tigte. (>) Inzwischen vertrieb Justinianus dleVerirei-Wandalen/welche An-wer waren/ aus Asri-dung.ca, und die Gvthen aus Italien / der aber kei-nen davon hiermit rechtgläubig/ vielwenigerfromm machte/sondern nurscinehersschassrundehre zu vergrössern suchte. Auch begab sich in Verande.Spaniendißmaleinegrosse veränderungin derrung derreligion/da Recaredus, K önig derWest-Gothe^Llou mAnno 587. die Arianische religion aus seinemReich vertrieb / und Anno sso-darauff einconcilium zu Tolero hielte/ die Arianische bü-cher verbräme /und die Arianer hernach verfol-gere. 0 ) Imgleichen fiel gleich im ansang desjahrs e 17. der Burgundier König 8igismun-clur zu den Orrhocioxen über /dazu er von Alci-MO Aviro Blschoffzu Vienne beredet ward.
Zuvor gab es eine grosse umuhe inSpanien un-söwMbKter König Leovigildo Anno 579. da sein söhn Mir mitHermenegild durch seineGemahlintngunciem, seinemdesFränckischen Königs 3 igisbert 6 rochter/l°^den Arianisinum zu verlassen beredet ward.
Den dieOrthocloxen/sonderlich zuRom/such-ten nach ihrergewöhnlichenart / den altenKö-nig mit gewalt herunter zu bringen. Hetztenalsodmsohn wider seinen eigenenvaker/als ei-nen kätze r/auff/daß er öffentlich wider ihn zu fel-de zog. Und da ihn gleich sein vater aller na-türlichen und Göttlichen gesetze / auch scmergrossen wolthaten und liebe erinnerte/unddiesrücyte der l)rtho<loxrn vorstellete / welchesogar das natürliche band zwischen eitern und kin-dörn zerrissen; so rebellirte er doch zweymal wi-der ihn. Biß ihn endlich LeovigiMns mitge-walr gefangen nahm/und zu Valenria verwahr-lich behielt / den hernach Sigebertus umbrachte/