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T h.i-B.vi C.n. von dem imve ndigen zustand der kirchen. 2 z -
d feiner in der Christenheit mehr anlast und kraff-~ Jdc. te dazu / ihn recht auszulasten als die zu Rom /und ju Constaminopei. Zwischen diesen gien-etmtftt gedißmal der streu am heftigsten an/wer dochniit trncn Der j^ c h)f C unter ihnen seyn solle. Beyde ver-51S« 1 ' Neffen steh auff den rirel ihrer sitze / da jenes alt-dieses neu- Rom hiesse / dem zu ConstanrinopelMlic. gaben die Kayser Den rirel eines allgemeinen(Oecumenici) Palriarchen/ (a) weil sie sel-ber ehre davon harren / und die Römischen mei-stens von fremdm völckern gedrucker waren/mit denen sie ohnedem bisther in streit geleberharren. Denn ob wol stracks anfangs Käyserjulstnus1. sich bemühere/den Pabst Llormis-clam mir seinem Patriarchen wieder zu vereini-gen / nachdem sie von * elice in. an gerrennetgewesen. (t>) So bliebe doch iinmer zwischenbeyden narionen und Haussen eine heimliche ja-louüe.da immer einer dem andern leine vorrhei-le/ehreu.s.w.nicht gönnerc., Diegrösteschuld©reifen hauen die Römischen Päbste / welche rm-«Mummer weiter üm sich grascren/ und so unver-^ schämt wurden/daß sie den Griechischen Käy-jern/Dte nicht zur stelle waren/nach und nach alleihre gerechrsamen beschnitten odergar wegnah-men. Und wenn die Kayser chckinus und Ju-stinianus nur einen finger zugaben / friedemdruhe zu erhalren/weilsie den eigen-sinn derHerren Geistlichen wohl kannrcn/nahmen diePasste gleich diegantze Hand. Wennnun hierniemand war/der aussdas KayserlicheinterctlemOrient acf>t harre/ und die unbefugten besi-ßerauffdiestnger klopfece: so griffen sieunver-schamt immer weiter ümb sich/bist fast nichtsmehrzu ergreifen übrig blieb. (c) Dazu denndie verschlagenen köpfe der Jtalianer nicht we-nig beytrugen / denen die Griechen viel zu unge-schickt und nichrgewachsen warm.
G Jurtuuanus in Novell. & Cod. ( b) Marcelli-uus Conics. Evagrius & Tomi Concil.
IX r Werl es denn so fette bissen bey demWsili. Pabsilichen Srul gab/ so entstunden oft grau-lhtirM-same streirigkeiten und schlagcreycn über dieserdk. wichtigen 8 u perintendenriil'/ wo ich nach unse-rer weist reden darff. Bald im ansang diesesfoul, nach des Pabsts Anastasti tod erwehlrenUmmii etliche Symmachum in der kirche Constantini,wiisyra- etliche Laurentium in der kirche Mariä. Dar-über ward ein gross'rauffruhr unter dem Rathundvolck. Biß derKonigHaeocioricu 5 ,^derdamals Rom noch behcn schere / jenen bestätig-te/ Laurentio aber Mit einem andern Blsthumdiebegierdm auch stillete/und die Orthodoxenals ein Amner recht hässlich tracti rte. Wel-ches jene diesem bey solchem zustand schwerlichwurden gerhan haben, (c) Es währete abernicht lange/so erregte Laurcntiu; wiederum ei-nen rumuit / und wolte mit gewalt Pabst seyn/oa deNNckbeocioricuL Petrum nach Rom schi-fte/ der sie beyde fortjagen und indessen v ica-nurseynsolte. Symmachus aber machtedurchA , d'Ncn i^noclum seiner Clerisey / daß Laurentius. gch.idl?^^"^.^brrviesen wurden. Darüber gc-i die Clerisey und die gemeinen leutc ins
!Äla. Handgemenge / daß sie öffentlich gegen einan-der zogen/ und ihrer sthrvielauffdem platze blie-ben. Ja cswarkeinmenschinder stadt seinesledenssicher/weil Laurenti, pgrtheyallenfeinengegncrn nachsieliete / und viel unschuldige per-soacn/weibtt und dergleichen geschandet/übel
zugerichtet und ermordet wurden, (d) Und Iabr v.gleichwol hierbei) blieben beyde partheyenreckt- biß dc.gtaUblg/M Symmachus, der durch blut undmord eingesetzet ward / eifferte auch dazu bey al-ler seiner bosiheit wider die katzer/ und verjag-te die ^lauicttaer/deren bucher er öffentlich ver-brannte. (e) Und eben so greulich gieng es bei-der wähl Bonifacii ii. her / öct Dioscorus ihm ßül]ifacudie wähl disputirte/ und das volck zuIeomei-^' tt r a *.nen gantzen monat lang deswegen sich unterem-ander zanckere / und schlug / bist Dioscorus drü-ber weg starb. ( 5 ) So kam auch VigiiiuszumPabsilichen stuel/ da er dieKäystrin l'heodo-ram Justiniani Gemahlin betrog/und sich stck-lete als wäre er ein Eu tychiancr/ und seinen ge-genpartSylveriurn mit gewalt ins elend brin-gen und darinnen elendiglich verderben ließ.
(g) Dergleichen offenbahre schelmstücke dieEleriseyzuRomundsonsten getrieben har/dasiediercligionmirzumdeck-mantelgebraucher/undes nach ihrem Vortheil bald mir dieser bald mitje-nerparrhey gehalten har.
(c) Nicephorus. Platina. Anastasius . (d) Idem& Sabellicus. (c) Platina, (f) Idem & Onuphrius .
(g) lidem Sc Sabell cus Liberatus Breviar Baronius.
A. DXXX11X. n. 7 .$.
3. 2!ber wiederum aus die sachezu kommen/Titel eUso wollen die Römischen Päbste denen zu c on- ne ?ttantinopel den gedachten rirel eines allgemei-nen Pamarchen nichr lassen / ungeacht sie den- ^ fselbennur über ihre vinces erstreckten. Drumprotestiite nicht stlfcm Pelagius ii. schon dar-Gemiß»Wider / sondern Gtegotius M. schriebe auchdlllichet.sonderlich sehr scharss und eiffrig / nennte die-sen titel einen lästerlichen/teuflischen/thörich-ten/ Anti-Chnstischen namen. (h) Womiter zugleich seinen nachsolgern auff dem Römi-schen stuel fein deutlich wiese / was von ihrerprastendirten allgemeinen Herrschaft zu haltenwäre. (0 Indessen behielt dißmal der Pa-Gleich-triarch zuGonllantinopel noch vieles mit dem^si desRömischen gemein / da ihn die Käyser selbst/ .und sonderlich Justinianus, einen allgemeinenauffsther / ein haubt der Gemeinen und aller nnopolr-Priester / den vornehmsten unter den Bischös-tanüchm.sen/u. seinen sitz einen Apostolischen sttulirre/obes gleich nur geschahe theils die Residentz da-mit groß zu machen / theils der Clerisey zu sta-tiren/auffwelche in den wichtigstensachen sehrl-eriectiret wurde. (k) Was aber sonst dieserJustinianus dem Pabst zu gefallen gethan/istschon oben angemercket worden. Die Papi-sten/und sonderlich Batonius, machen sich mitseinen Worten aus dem Lorpore Juris also breit/daß sie fast keinen sprach aus der Bibelso steisisig anführen als diese. Da doch Justinianusm eben demselben schreiben an Pabst Johan-na ihn nur' einen Ertz-Bischoffund Patri- Pabstearchen von Rom nennet. Daß ich eben nicht warmviel wesens mache/wiedie Römische Bischöffe uoch ge^damals in so schlechtem ansehen müssen gewe-sAsen seyn/daß sie auch als Abgeordnete gebrau-chet worden. DennTheoderic' a schickte einmal
Johannen an Kayser Justinum ab/ TheodatusAgapetum an Justinianum. I« dieser Käysercornmandirte denPabstV igilium,wieer wolte/und befahl ihm wegen des streits über den 3Da.pitulis straecksnachLonstantinopel zu komm/darin erauch pariren muste, (l) Welches vondersolgendenGrandctl'e derPäbsso üm ein gros-ses abwicbe. Zumalwen siedenK'äysem noch als
ihren