Th.!. SB. vi. C. m. von denen berühmtesten
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^abr d sich verwundern muß / die bey dem gemeinenbiß oc/barbarischen wesen ziemlich rein und unge-Cxsarius. zwangen ist. Cofanus Bischoffzu ^rle-, har-re viel mir den Semi- Pclagianem zu streiten/uncer deffennamen/wie obengedacht/mandieregeln den Aiönchcn und Nonnen in Franck-reieh auffbürdete. Sonst sind unlängst nochkkiwsüu-. von ihm i s.bomilien heraus kommen, Pri-
masrns einBischost in Africa , Augustini Nach-folger in Den meynungen/hat über die EpistelnPaXchasius. j cillC auslegung geschrieben. Paschas!-us, ein Diaconus zu Rom / hat im ansang diesessecuh die 2. bücher vorn H. Geist geschrieben/und bey dem damaligen schismate zwischenLaurentio und Symmacho vor stnen sehr Zer-stritten/ also daß ihn der andere ins fegfeuer ver-dammt hat/davon die fabeln in den Dialogsk-lixLn- LreAorianiszulestNsind. felixEnnodiuseillvoäwr. Diaconus, hernach einBischoff/machte profes-6vn von der rednerkunst. Und weil man da-mals im gesehwatze allen Nachdruck suchte / soschickte ihn derPabstDormisäa an denKayserAnattasmrn, in fachen die Orthodoxie betref-fend/ aber vergeblich. Seine schrifften/ dienoch in 9. büchern übrig sind/dienen etwas zurHistorie dieser zelten / neben welchen man viel
£ariruna UNd epigrammata Hat. JmgleichMeinen panegyricum an König Theodoricum ,Facundus . ypQ andere dingt. h acundus Derrnianensis in
Africa, Hat in 12. büchemvordie 3. capitula,wie auch vor die fbrmul , daß einer aus derDreyeinigkeit gelitten habe/ wider HormisdamVigiüus geschrieben. Vigilius Afer , ein Bischofs/hatAiei - hie bücher wider öenNestorium unöEutychcngeschrieben/aber mit eben solchem wortgezanckeund unnützen specuiationm wie die andern,junilius, Junilius , auch ein Africani scher Bischofs/ hatan Primasium 2. bücher von den stücken desIobius. Göttlichen gesetzes geschrieben. ssobiur, einMönch / davonnoch ein weniges beym Phorioübrig ist.
. s. Die andern unbekanteren mag ich nichtberühren/da ich noch einige Historicos ju setzen
Marcelli- habe. Marcellinus Comes hatunterfustini-
bus co- ano eifiChronicon geschrieben von derzeit Va-mss * lenti S an /da Hieronymus auffgehörcr/ bißauff
juftinianum. Daran hernach ein anderer ei-nen anyang biß auffdessentod gemachet. Imübrigen hat er noch feine fachen / und ist nochemsihaffcer und glaubwürdiger als viel Grie-
Jornin- chischeschwatzer. Jornandes OÖCl'Jordanus einBischost zu stavenna unter den Gothen / hatmilten in diesem seculo die Historie von Gothi-schen fachen geschrieben / von der Gothen Ur-sprung biß «uff den König Vitigin, und denn. em buch von der succession der Reiche und derLeiten/darinnen er unter andern fast den gan-victor- tzen s lorum ausgeschrieben hat. V ictorTun-
«unensis , eilt Bischoff in Africa, hatguch in derhelffcediesessccull ein Lhroniconvon anfangder weit bißauff das jähr 5 6 ^geschrieben; da-von nur derandere rheilvonAnno^^anübrigist. - Er hat aber darinnen / wie die andernmeistens/ seiner parrhey nicht abgelegt/weil errm stetigen streit wegen der s.capitulorumge?lebet/und darüber unzehlich ungemach ausge-standen hat/nachdem erste auff Justiniani be-Lifctratus. fehl niemals verwerffen wollen. Liberatus . einArchidiaconus $u Carthago ,hgt auch UM Diese
zeit die z. capitula sehr verfechten helffen/ und ist
in verrichtungm zu Rom lange gewesen/auch y -f 'lsonst hin und wieder gereiset/dabey er dennviel W ve.'K'','nachrichtungen / asta und briefffchafften ge-sammlet/ und aus diesen eine Historie der Netto- tV }
rianischen UNd EutychianischM streithändkl gk- -schrieben. Welche er Breviarium nennet/unddamit fast die Historie von diesem halben stculo -sehr wol entdecket/ also daß man ohne dieselbe ,A•’
wenig wüste. Die Papisten aber sind eben . sseine Patronen nicht /weil er denPabst Vigili-um mseinenthorheitenallzudeutlichabgemah-let hat. Indessen hatte er ohne zweiffel auchvon den andern Orthodoxen gnehr Nachrichtkönnen geben/wo er nicht ihrer vielleicht schonen . ^ ^
wollen. Unter die bittoricos gehöret auch Ve- . ArnantiusJ ortunatus eiNBischoffmIraNckreich/ Venantius -;weilerdaslebenMartini in^bHchemversiweisekvmiua- ,,1beschrieben/wiewolmehr poetisch und panegy-^r. ^risch als historisch/ gleichwie auch die andernlebenslauffte der Heiligen/die ihm Suriusundandere beylegen. Sonst hat man auch n.bü-cher voll poemata von ihm/ die er Oregorio Tu- 6re°oriu, /,ronenh zugeschrieben hat. Dieser aber war^Etv- yBischoffzuTours Anno 573. und eben kein un?gelehrter mann / aber dabey über alle Massenleicht-und abergläubig / fo daß man in seinenbüchern der siialbadereyenund mahrgen kein en-de stehet/wormitauch die armen leure damalssich mehr als mit GDTTes wort bchalffen.
Man hat von ihm in; o. büchent die Fräncki-schen Historien biß aujfAnno *91. wieauch ei-nen kurtzen begriff davon i«7. büchern vonden
wundenvercken / nemlich 4. von hfs"ino, 2.
von andern Märtyrern/und i.von den beken-nern/ i.von dem leben der Vater/und ein klei-nes von den Siebenschläffern. Seine gedach-te leichtglaubigkeit ist so bekant/ daß ihm nie- : amand viel ohne gewiffengrund trauet/ weil sie ' >
auch schon die alten angemcrckel haben. ^
6 . Theophanes hat in 10. büchern die histo- ^/i-op!!,^ -
rie des kriegs zwischen denEhrilkenundPersern^-beschrieben/daraus man nur noch bchm Pho-tio-excerpta Hat. Marius Hat auch eiN Lhro- Mariumnicon von Anno 455. biß s 81. Hinterlassen,aus denenHeydttischenPiiüoricis sind dißmalbekanrgewestn Agathias,der s. bücher vonden ^
geschichrenIcKiniani Hinterlassen/ und damit
den Procopium C^sareeniem continuiret Hat. Procopius.
Denn dieser wird insgemein voreinenHeydenausgegeben / ungeacht er von dem Christen-thum offtmit grosser ehrerbietung schreibet/nieaber/wieandere/dasselbe lästert/und hingegender Heyden thorheit entdecket. Indessen re-Oberein -det er doch von dem thörichten verkehrten wesen Chrisieder verstillenen Christen sehr frey /und muß da- •hero ein Heyde heissm/ aber wol ohne schuld.Daervielmehrdurchdiegrausamen ärgernüsseder Christen abgeschrecket/ sich lieber zu keinerparthey hat Haltenwollen /weiter bey denHey-denauch nichts warhafftigesgefundm. Der-gleichen leute bey dem verfall allezeit wol unzeh-liche/wiewol unbekanter weise/zu stynpstegen.
Ahm kan aber seinen sinn aus diesen Worten Dessen ei.fonderlich erkennen/ die gleich im i. buch vomgene mey,Gothischen kriege stehen: Ich weiß zwar "die strewlgkelteu der Christen wol / aber “ich halte es vor eine unsinnige verwe-'«
Fenhere/ GGrtes natur ergründen wol-"len. Denn ein nrenfG kan ja nichte:»-"mal menschliche hinge / gejchweige Got-"
»keß,