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Gottfrid Arnolds unparteyische Kirchen- und Ketzer-Historie : von Anfang des Neuen Testaments biss auf das Jahr Christi 1688
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?!)>!- 95. VII. §. IV. Döst Dkst Synodis fielt»

28;

Gcorgius

Pisides.

. vonihm/imgleichen2.homilien vondemcreutz/"lifDcc.eine auff die gcburr CHristi/ein stück von der^ Historie Pauli /und lobreden von dem heiligen

Cyno und Johanne ; item, von den Ertzengeln/Engeln und Kräffren. Aus welchen man daselende ivesen dieser Lehrer sattsam ersehen kan/wennman ihre unkräffrige lehrart lieset.

sm) SloynedeVar.S. p 1)1. (n) Voflius de H. Gr.

II c.13. Scaliget ad Euseb. Raderus. Va-lelius adEuseb. Socrat. &c. Spanhemius dis-sere, de Petri Romam profectione, & H. E. p.657. Cavcus Hili. Lir, p, jzo. (o) PhotiusCod.CCXXXI.

s. Man hat auch aus diesem scculo das hi-lohMo. storische werckdes Johannis Moschi oder Evi-schus. lati .eines Mönchs/welches Man Eratum spi-rituale oder einen geistlichen Lustgarten nennet/und in den v^itis Patrum, auch sonsten/ findet/wiewol offt sehr verstümmelt / weil es viel altelegenden in sich hält. So ist auch von demifeimus Maximo ConteiTore eincmGriechischenZlbbte/c°°Kloi. unter Kayser Constante gelcbet/eine dispu-tation Mit eurem Monotheisten übrig /welcheLaroniur gantz in seine Annales gesetzec Har / da-mit erseinen Pabst Honorium von der katzereyentschuldigen möchte. Wieelcndaber/Häbenauchvicle von seiner eigenen parchey gewiesen.Andreas Andreas ein Ertzblschoff in Candia hat eigenecitttnk homilienauffgcsetzccauff gewisse fcstcage/undenichsonstanberematenenhinrerlassen/wieaucheüiche Griechische versc . und den computum

paschalem. Oeorgitis Pilides, Hat auch Jam-bische verse ve.« den6.tagewerckcn gemacher/wie auch andere von der errelkcir des menschlchenlebens.. Sonderlich aber har man die Hi-storie desKaysers Heracist. item , von den Ava-ribus: ja man will ihm auch das obgedachte

Lhwnicon Alexandrinum zuschreiben. Dietarn« übrigen als Leontius aus Eypern/ AnastasiusAnaftali ^Ndctcea.Hesychstis vonIerusalcm/ Antio.u chus und andere kommenftlren vor. Nur daß

; Hcsychius.W^^^i^^f^9^^6l , CtÖ^l' Historicus Theophyla-V A°- ctusSimocatta, der 8. bücher von den geschlch-All!. ten desKaysers Mauri tu geschrieben von Anno

lactussT biß^02.daraus auch Ehotius einenaus-mocatu.' luZnacH ftiner gewohnheit gemacher hat.

Das I V-Kapitel.

Von dkn Synodis dieser Zeit.

§. 1.

geben die Griechische und andererhcrihenten dißmalzweygrosse synodosan /die man vor allgemeine erkennen solle: da-vor die Lateincrhingegen nur den ersten pastirensynodus lassen/ wiewol auch nicht ohne streit. Denn

faitaobtf sllä Anno 680. der Constantinus Pogo*

>n natus einen synodum wegen der Monothelitcrtnach Constantinopel / den man hernach dennchsunnenmeausschriebe:sowollendiePäbst-«pAu-(t^ en ^ a b C n/öcr Pabst Agatho harre der sacheden grossen Nachdruck gegeben / und alles vor-geschrieben/was man abhandeln solle, (a) Nuniss aber das gegenrheil aus dem ausschreibendesKaysers so wol an den Pabst selber /als andie übrigen Patriarchen klar/ (b; wie auchausden wollender 8crib>enten / welche bloß den be-ichl des Constantini anfühwn. (c) Es schick-te auch Agatho imnamen des römischensyn-.Den man vorher gehalten gehabt/ z.Bi-

jchoffe/ und in seinem namen noch 4. andere Ab- ->ahr dc.geordnete hin/die er doch mit genauer noth auff- biß occbringen tonte / weil die leute durchgehends rech-te rdiotm waren, (d) Fraget einer aber/was Ursachen.Denn Dieser aufflauff bedeutet habe/ da fast z oo.Bischoffe zustimmen kamen; so ist zu wissen/daß dem Kayser zwar freylich die grosse unruhederselben dazu bewogen/ die E lerisey aber unterdem verwand derjenigen meynungen/ die wirim folgenden capitel besehen wollen / oder deseiffersdawider/nur ihre andere boßheit getrie-ben habe. Denn da suchte bey dieser gelcgen-heit immer ein Bischoff d en andern zu unterdrü-cken. Erstlich gieng es noch vordem synodoüber ^Theodorum von Eonstantinopel her /welchen man einer kätzerey beschuldigte und ab-setzte. Dieser aber machte seinen feinden wie-der einen streich / stellte sich orthodox und wur-de hernach Anno 68 2 , wieder eingesetzt. > e)

(a.) BaroniusAnn.DCXXC. Spondau.usAnn.eod,n. 2. Allatius d.e Conf. Perpec Gr. Sc Lat. &e.

(b) Divalis Sacra. Constantini Pogonaci ad Do-num P. R. (c) Anastasius in Agath. (d) Epist.

Agatbonis ad Theodorum Cantuarienfem inSynod, VI, Act. IV. (e) Niccphorus CPtanusClironogr

2. Auff dem synodo selber sengen die Or- Acta,thodoxen / sonderlich die von Rom / oie andernharr an zu verklagen/daß sie Neuerungen in denwörrern machten. Dagegen Macarius vonAntiochia im namen der übrigen Monotheli-ten sich auss die vorige conciha und Patres be-riefst Keiner aber gedachte an di^ Bibel >un-geacht nach altem gebrauch und zum schein dieEvangelia mit in den synodum gelegtt wur-den. Ja der Käyfer selbst setzet die synodosund Patres dabey zum glaubensgrunde / wie esihm nemlich die elenden Seelsorger vorge-schwatzet hatten. Vielwemger sahe man nunauss die rechte praxin bey der lehre vonEHristo/sondern die Patres brachten viel rage Mit Unter-suchung und auslegung derer Concilien undschriffren VdgiIst , Sophromi , und anderer zu.

Und der Monotheisten parthey ward beschuldi- Verwert,get/als hatten sie dieacta des c synodi verfai-jung dersehet. Wobey es zwar / w:e die acta geben/ Monothe -noch im ansang sittsamer und bescheidener' her- hitngienge/als wüst Seschahe/und die Bischöfte ein-ander freundlicha-cgegnkten/wlewol vermuth-lieh aus keiner auffricheigkeit. Aber baldinderiO.zusammenkunssrfiengendieBlschösse widerdenMacariurn undseinenanhangelchtepnanum

an zu schreyen: Hinaus Mir dem kätzer! derb' htacariusandern Eutychen und Apollinarem soll alles 'wird aus,Unglück treffen! stossc den kätzer hinaus B wo-Schossen,mit auch 8 tephanus über hals und kopffhinausgestossen wurde. Als man hierauss rn der 1 s.

lelston Polychronio eiNkM Mönch UNd Pre- Polychro-

sby ter zusetzte / er solte zwey willen in CHristo"" ver.bekennen/vermaß er sich einen todten vor allenlemen öffentlich auffzuwecken/und damitseine^"''lehre zu behaupten. Weil aber der todte den-noch liegen blieb/ ungeacht er sein geschriebenbekantnüß auff ihn geleger/und ihm lange insohr geredet hatte; so wurde er von jedermanausgelachet. Die Bischoffe verfluchten ihnund den Macarium ,und gaben den ausspruch:die H.Dreyfaltigkeir hätte sie von ihren amrerngesetzt. Sie publicirten auch hernach diesesurtheil/darin sie sich bloß auff die fünffhaupt-synodos berieffen/ deren Amores sie vor Desto.

Ä.L.H. Erster Thert

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