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Gottfrid Arnolds unparteyische Kirchen- und Ketzer-Historie : von Anfang des Neuen Testaments biss auf das Jahr Christi 1688
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T H.I.B.VH-C.V . von denReligions-streitkgkeiten.

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ßtze ceremsnien und andere gauckelehen / beyNoc?welchen ausserlichenfittzungcn der rechten besse-' ruilg vergessen wmDe. Und danntich nur dervornehmsten concilren gedcncke/ so finden sichdißmal viel Spanische/wobey lEdorusUisxa-lensis immer zu thun gehabt / und sonderlich«Mdiri'oietMlschm.Ats dawarimjahr 633.das

Tdetana M'te/tvclches IN 74. canonibus V0N lehr UNd

N'.rc ^ leben unterschiedliches anordnete/wenn esnurwäre gehalten worden. Ferner das V.Tole-rrnische Anno 636. dabey man auch weltlicheund Reichssachen abhandelte. Und solcherfind zulolero dißmal in die 14. gehalten wor-den / darunter die beyden letzteren ein schlechtzcugnüß von denr kirchcnstaac geben. Dennim sechszehenden Anno 69z. setzte König EgicadM l'oletLnischeN Ertzbischoff 8ibertum ab/weilerwiederihn hatte rebellirenwollen. Indem letzten anno 694. bracht eben dieser Königdie Juden gantz in die dienstbarkeit/und nahmchnenihregüreralleauffeinmalwcg. Solchesacheir wurden damals auff den so genantenheiligen verfitmmlungen abgehandelt/die ent-weder in die cantzeleyen/ oder gar nicht unterChristen/geschweigeuntcrLehrer/gchörten.(b)

f,,. ^b) Vid, ActaSc Canones Concil. & ap. Gratianum.

ittr Zrün-ln 6. JnFranckreich sind bekanr der zuCbal-schk/L-bi-Ion; tzher CabilonenEs, da Anno 663. unter-.7 schiedliche ordnungen wegen der kirchenzucht; gemachet wurden. t Und ein anderer /worauff

. 7 - ^nno 68s. der König Ebeodoricus den Bi-

^ schoffzu^mun, kcocie§arjum,abstraffle/weil

er ihn und den vornehmsten Ministe): Ebroi-rmm insCloster harte stecken lassen. Wobey7 auch viel andere Bischöffe mit leiden musten /7 Wlsie sich wider ihre psticht in regierungshän-

I' dcl gemcnger hatten. Deswegen aber muß

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auchhernachAnno L 79 .r,nd 68 o.kurtzvor dem Jahr vc.Constantinoxolitanlsthm -roncilio zu Mey-biß llCL.land und Rom wiederholet worden/ wiewolmich hernach Anno 698 . einige Bischöffe m^talienzuAgniiejadengedachten allgemeinentz-nocium anzunehmen sich weigerten/biß sie der

Pabst8erßiuz mit guten und bösen Worten end-lich dazu beredet hat. ch) Und also haben diesynodi auch dißmal derElensey nachihremge-fallen und interestedienen müssen.

(c) Sigebertus Ann DCXXCt Sirmondus inConcil, Gall. (d) Synodus sexta Act, 16. (ejActa To.ll!. Concil, p. 88. seqq. (f) P. Diacol 'nus Lik VI. deLongob, c, 14. leqq, SigebertusAnn. DCXC1IX.

Das V- Kapitel.

Von dm Rcligions- Streitigkeiten.

§. i.

Dndenenvorigcnzwistigkeiten derCle-

_risey war dißmal noch viel übrig, Es

harten auch die Arianer noch hier und dar ihrenauffenthalr. In Spanienwarens dieWest-Gothen / wieauch in einem grossen theil vonFranckrcich / ferner in Lombardie / Italien /Tcutschland und sonst. Wobey mercklich ist/. .daß sie bey der grossen macht ihrerKönige/ jön-. n

Synodusist Mono-tiwiittn,

derlich in Italien / dennoch die andern nicht keine»,verfolget haben. Ja vielmehr gestehet Laro-niu§. daß wenn dieLatholischenBischöffe et-wa vertrieben wurden / sie selber schuld darangewesen / weil sie aus eiffer vor ihren glaubendie Arianer angefallen und verunruhigct ge-habt. (a) Und war es freylich kein wunder / daßdie Orrliocloxen mit andern unnütze Händel an-fiengen/da sie sich unter einander selbst nichtwer-

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nei n gleich gerechnet wurden / welche nach dem ^st.uhralresten gebrauch derAEarischen kirchendieOstern hielten. Darum man sie auch Quar-tadecimanev nenntt/nurweil sie vomPabsiinsolchen geringen dingen ihre gewissen nicht wol-len beherrschen und ihrefreyheit krancken lassen,sb) Denn auff der andern seilen wüsten dieseunbefugte kätzermacher nichts.vorzubringen/als daß sie die guten Inländer überreden wol-ten/siesoltensdochnner mit dem grösten Haus-sen halten; sie würden ja nicht klüger seyn alsdie andern und die synodos in der gantzen weltrekormiren/ (c) oder/ wie man redet / man

allgemeinen einige/wiewol gegendie vorige zei-tmzurechnen/weniges/nocli gehalten worden.'Anjahr63 z.schriebderBischoff von Alexan-tiria, Cyms, einen aus/den man vor einen Mo-nothelitcn hielt. Darwider sich der vonJe-msalem/ 8oxbromu5, setzte/ weil jener einenschluß unter dein titel einer vergleichung herausWb/dannerangab/man solre beyderseits vonderredensart chaß zwey willen und wirckungenmCHristowarcn/stille schweigen/und nur ei-nes willens und wirckung gedencken / der inCHnsto/wieer GOtt und mensch sey/sich fin-de. Womit er dem die widrige parthey zu be-

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wffngen Hoffete / aber eben davor jchlechten jadieEacultären undLonEstoria nichtlohn bekam / und vom Pabst / wieauch dem 6. | ev ^ ^. ct ^ en . quid fkis - sondern was jene setz-ten/ das mäste insgemein gelten/und nicht lan

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synodo zu Consiantinopel verdammt wurde,(ll) Die Pabsie Theodonas und Martinus I.haben auch auff sonderbaren synodis V itMono-thelitenöeitammt. Jener verbannete Anno^.dicfchnfftdesKäysers Constantis, imglei-chen die Bischöffe kaulum und kyrrbum:dieser bestätigte es auff einem andern im jähr649.und verdammte gieichfals den gedachtenCytum. Sergium , Paulum , Pyrrhum utlD diePatriarchenvonConstanrinopel/wobeydennvhnstreitig lauter xrivat-astestenmitunterlief-M/. well doch die Römischen die GriechischeEilchöffe immer zu drucken suchten / dazu die«rthocloxiederdeckmantelseyn muste, (e) Undk^ishe bannflüche wider die Monotb-liten sind

ge gemeistert werden. Es war aber jenm s»wenig/ als andern geistlichen tyrannen/um diegute Ordnung / barmoni e/ einigkeitund derglei-chen zu thun / da sie unter solchen dingen ihreherrschaffc und andere Vortheile so offenbar zustabilire« suchten.

Baromui» Ann. DC. 5 sXXHX.ti* IJ. (b) M^riaqvis Scocus. Kermannus Contractus A. DCXXX«ßeda. Balatus p 4 67. Conf. Uslcrius Antiqr*

P_ ^39» (c) Leo II 4 ap, Bcdam II* c. l"9* H. E»

2. Dergleichen unnöthiger streit erhub sich Über HMauch in Spanien über der frage/ ob man die kin-taussm,der nur ein-oder ztveymal ins wasser bey derrauffe tauchensolte? nun hielte es zwar 6^0.

H, Erster Lherl. H s »

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