M.l. sg.iix. C.i. von detnauswen-igen zustand derkirchen._289
giret wurde/und endlich also starb. ( 0 ) Wel-ches alles die fruchte dieses unseligen wortge-zänckes waren/so beyde partheyen zu genießenhatten.
(k) Iidem & Theophanes . P. Diaconus Hist.Misceil,Gonradus Urspergens. & omnino Forbesius. (1)Vid. "L»Z-5--ir in Actis Synodi Lateranens. (m)Ibid.sefl.VI, (n) Epistola *, Honorii ad Sergi-um Act.XII.&XlIl. Synodi V], Conf.ForbesiusV.c.Ii. seqq. (o) Aucores cit.
, ftcuret würde. .. Es ist /sprach er / kein anderJE Mittel da/ als daß man solche lehrenverfluche.
die' Welches denn auch auff dem sechsten s^nociovecc. baldcffolgetist.lm) Welchemungeachtdenochim ansang der Pabst ttonoriur es mit denmillttitt MnotbellttN hielte / und den 8ophrc>niumk°°° " ausdrücklich verdammte, (n) Da hingegenXamnur l. sich ihnen wiedeisetzte/und deswe-gMvoM Kaystk Lonstante nebst hlaximo rele-
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biß
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Ende des Siebenden 5ecuii.
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|on den Mtrchen > Beschichten
im achten Zahchundert.
klchttMii>erb in al,kcn fiJs/
Das I. Kapitel.
Dsn dem Auswendigen zustand derkirchen.
§. i.
Eweiterwir mitunsererhi-storischen betrachrung vonden ältesten zeiten abgehen /je elender kömmt uns der zu-stand der so genanten Chri-stenheit vor. DerLeserhat
-- in den vorigenteculir wol
grmeinet/esköntenichtargerwerve/als er es dageschenhat: Aberdiese bevorstehendegeschich-trhaben uns noch lange nicht den höchsten gradder boßheit von den Päbsten und der gantzenübrigen Clerisey gewiesen. Jetzo können wirdmgreuel des Antichrists immer deutlicherer-,kennen/jegröberund unverschämter er bey allenseinen exceKen worden ist. Und wie derselbe;sich in allenstandenerwiesen hat; so^st er auch'ditzmal imRegiment nicht wenig ostenbar ge-SaOriemwefcn. Im ansang dieses stcull siehet esrmRe. dermal im Griechischen Reich sehr verwirrtM». aus/wiewir etwas davon imvorigen buch amersten capitrl berühret haben. Tiberius Apfi-MLM5 hatte I-eontio dem vorigenKayser ebenmitdemmaaß/damitdieserIuttlnian« IL, ge-messen / und ihm auch die nase abschneiden las-sen /und seine herrschastr mit vielem blutvergies-Wliniani smangefangm. Justinianus harte ihn darauffU auch mit allen den seinigen auffs grausamstehinrichten lassen / auch hernach ein recht un-danckbar stückgen denen Bulgaren bewiesen/welche er überfiel / ungeacht sie ihn im exilioabgehalten hatten. Indem er aber sich anden rinwohnern in Chersonneso rächen wolle /da er hatte gefangen sitzen müssen / nimmt in-
MischenkbilippicusLarclanes Mit hülste der re°
dstlischmArmee die Residentz weg. Und dader Kayser nach Hause eilt sich zu rette« / kömmtrr einem General Lli« in die Hände/welchem erWor ftine kinder hatte ermorden / und seine ehe-
wippi.
stau einem sudelkoch übergeben lassen / davor Bringetihm dieser nun den kopffabhiebund seinen söhnMinia.M der kircheselbst umbrachte. (--) Soichegrau-"^^'sameexempeldertyranney/rachgier/unversöhn-ligkeit/ raubs und mords funden sich mitten un-ter denen /diesich Christen und noch dazu recht-glaubigenennten /und vor den Heyden undka-tzern etwas besserszu seyn pra-tendirten.
(,) ^uror Hirt, Mifcell. XIX. €. 30 . 37 , XX, c. 4 .
Ccdrenus. Zonaras.
2 . DerzumKayser auffgeworffene Philip-Regimeplcus, war nun auch der natnr nach ein unge-lchr übel,fchickter mann/der das gcld ohne einigen Vor-theil verthar/dw feinde/sonderlich dieBulga-ren und Saracenen im Reiche Hausen liesse/wiesie wollen. Die andern Grossen wüsten auchkein ander mittet nach der blindheitselbigerzeit/als daß sie anderthalb jähr bey einem bancketsich seiner bemächtigten und ihm die äugen aus-stachen. Welches aber andere dem Areemio Ä««ni«s<.schuld gegeben/der nach ihmKäyser/und mitdem zunamen Anastailus gmennrt wurde, (b)
Es dauerte aber auch dieser kaum einjahr/dadie Armee einen andern / Theodosium auff-warff/ jener hingegen zu den Bulgam sich reri-ritte/abervonihnenverrathen und Leoni isau- Lcoii*».ro übergeben wurde/der sie mit geld bestochen^'hatte, (c) So gar war nun aller succcst auchin den geringsten äusserlichen dingenverschwun-den/daß es argerals unter den barbarn zugieng.
Leo hatte in seinem Regiment auch wenig ruhe.Anfangs kamen ihm die Saracenen so naheaust den halß / daß sie auch Constantinopelüber jähr und tag belagerten. .Darauff hatteer viel nrit seiner eigenen schiffarmade zu thun/welche austrührisch war/endlich aber durch gros-ses blutvergieffen geöendiget wurde. Fernergerieth er in den heffcigenstreit überdem bilder-wesen/davonunten folgen wird/ worüber ihnPabst Gregorius ni. verbannete/und seine un-
..—..
terthanen in Italien von allem gehorsam uird_,,§ „tribur loß sprach. (6) Womit denn die Päbste MU ^dm ansang gemachet haben/ daß sie sich und^ bengantz Italien vollends denen Orientalischen Kayser».
Oo?
Kaysem