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TH.I. B.lix. E.l. von -em auswendigen zustand derkt'rchen. _
Die Hunnen
iius V.
*v ö&r Käyscm entzogen und zu den Francken gehal-OLL. ten haben, (e) Indessen ließ sich Leovon semerbiß nieynung wegen der bilder nicht abbringen/ECCC , führte auch seinen söhn undlucceckorern Con-coni'tami- siantinuni j )en y. hg'u an. Weil aber dieser
die sirche noch viel hitziger trieb/so erwchltedcrAdel auff des Patriarchen Anattalli ansiifftenA rtabastam zum Kaystr / welchen aber jener ge-fangen bekam und als einen rebelten abstraffete/auch den Patriarchen rücklings auff einem eselin der siadt herum führen und jämmerlich zu-prügeln ließ. Seinnachfolger Leo IV. hatteauch viel mit dem bilverstreitund auswärts mitden Saracenen und Arabern zu thun und starb
Anno 780. (£)
(b) Hist. Mist. XX. n. stqq. Cedrenus p. 172.(c) lidenj. (d) Hist. Mist. XXI. c. 26, seqq.(e) SigoniusLib.nl. de Regno Ital.Ann. 727.Anasiaiius, (f) Hist, Mist. XXIi. Cedre-Zonaras.
nus.
Irene.
3. Dieser Kayser hatte zur Gemahlin Irenenein gottloses ehrvergcssenesweib/und diegleich-wol mit ihrer schmeichele,) die meisten bezau-bern konte. Dieser litte zwar ihren eigenenconstan- sohnConttantinurn Vi. eine weile neben sich mkinus vi. der Regierung /aber bald äusserte sich ihreboß-heit. Sie machte sich bey den lernen durch denangemasten eiffer wider die bildcrfeinde belie-bet / ließ ihres eigenen schwiegervaters des Kai-sers leichnam ausgraben/ verbrennen/und dieasche ins wasser schmeissen/ weil er die bildernicht anbeten wollen. Ihren leiblichen söhnrrZÄirtesieals einen sclaven/ließ ihr dieArmeefchwrren/daß sie ihn/so lange sie selbst lebte/nicht vor ihrem Käyser erkennen wolte / und dieGrossen bestach sie dazu mit geld. Nachdemaber Lonttannnur sich doch der Regierung an-nahm/ und freylich auch manchen schliminenDringet exce s s begierig: ließ ihn seine leibliche MutterIhren lohn einsperren/und dieaugen ausstechcn/undzwar■ auff eine solche grausame art/daß er daran auffs
jämmerlichste sterben muste. Sie hatte auch
Irene killtoßhafftngesweib.
Africam meist verschlungen,und Avarcn hatten an der Donau und weiter dcc.hinalles überfchwemmet/die Bulgaren/Scla - bißven/Servier und andere Sarmatischenario. vcce.nen streifftcn ungehindert durch gantz Thraci-en / Griechenland und so weircr. Auchver-lohr Leo m. gedachter Massen / was noch inOcciclent übrig war. Und damit war diemacht der Christen in Orienr vollends weg/ bißihnen endlich im , f. seculo der garaus gema-chet wurde. InOccrderirrebeUirteN unter In vcci-Leone ltauro die V 0 N tLaveona, VeNtdig UNdandern orten wider die GriechischenLxarcbor,und zwar/wie gedacht /bloß auff ansiifften des
Pabsts. Dieses brauchten sich die Lon§o-Lrarclribardischen Könige auch zu ihrem Vortheil/da Echo, ■Aistuiphus den letzten Lxarcbum LurpcLrum ^aus Italien jagte/ und das gantze land/auch Fongo- 'Romselbsien/unter conoribution setzte. Dic-daidch,ses war dem ärepbano ll. Pabste zu Rom un-gelegen/der deswegen in person inJranckreichreisete/ und Pipinum um hülffe ansprach.
Nun hatte sein vorfahrer Zacharias diesem Pi- Franckenpino, der sonst nur der lvIinittritUmu5 beymKjflKönige Childerich gewesen war/zur crone ge-° 'holffen/ und der König war hingegen ins closicrgestecktworden. Dahero wolte PipinusSte- pipiuus.phano wieder einen dienst thun / nachdem ervon ihm mit seinen söhnen Carolo und Carolo-rnanriozumKönlg wargefalbet worden. Zogdlrher zweymal inJtalicn und zwang Aistul-phum , daß er dem Pabst das Lxarcbar mitsamt allen eingenommenen Plätzen übergebenmusie. Und alsogeriethen diese stückedenPäb-sten in die Hände. (L) Als hernach Desiderius der letzte Loli^obarclifche König weiter um sich ’
gnff/mffre Pabst Adrianus Carolum abermalzu hülffe/dcr dennDes-derium gefangen bekam/und Anno 77z. gantz Italien einnahm. In-dessen sind diese grosse Veränderungen merck-würdig/ dasowolinJranckreich der Merovin-Zische stamm von dem Larolin§ischen unter-
daran nicht gnug/ sondern ließ viel andere auch/! druckt/ als auch in Italien das Kayserthumwelche einen anderssKaysergesuchetharten / wieder auffgerichtet wurde: wovon aber im. " folgenden buchzu reden seyn wird. ( 1 )
gleichfals der äugen berauben, (g) Also daß esdamals gleichsam unter den schönen Christen^rand modewurde / daß sie dem die äugen aus-stachen oder dienasen abschnitten/den sie ausdem wege räumen wollen. Wobey diese«,benren anmercken / daß Contianrinur dieseseben an dem tage leiden müssen/da er vorfünffjähren seinen vetter Nicephorum auch so ge-Wirdver-^endethattt.ch) Dieireneaberistnach z.jah-Ilvnm. h^rch ^icepborum verstossen und in die in-
sul Le-bum gebracht worden/ da sie vorhertzc-leiö gestorben/nachdem man sie zuvor beschul-diget/ als hätte sie Carolum den Grossen bky-rarhen und damit das Reich den auslandernverrathen wollen. (-)
(g) ZonarasTo.IU. p. 141. Cedrenus P.3S9. (h)
lidem. (i) Theophanes Chron. Ann. 77?. Hist,Mist. XXIII. c, 14. stqq. Ado Vicnnenst Alt.VI. Ann. 803, Aimoiuus de Gest. Franc. IV.c,41. Zonaras . Cedrenus.
Abnahme 4. Und so elend stund es in Orient zu/ da sichdeSRcick s D i e barbaren fast in das Reich getheilet/und de-in unenr. nen Kaysern daswenigsteübriggclassen hatten.Denn wenn wir uns nach dessen vorigen stü-cken umsehen/sohattennundieSaracenendasarösie theil von Asien / imgleichen Syrien /Ar," —- ^
(k) Anastasius in Stephano. Platina in GregorioIII. & ex eo Nauclerus gen. 2$. Ado 1 . c, Sige-berrus Ann. DCCLI 1 . Otto FrilingenhV. Chron.c. rp. Regino Lib. II.ad Ann. DCCLI. Urspcr-gensis inl'ipino. AlbertusScadenlis A.DCCLV.Fasciculus Temp. p.Äj. Aventinuslib.IlLp.19j*
(I) Vid. interim Ado , Regino I. c. LamberrusSchafnaburgensis Ann. DCCXL 1 IX. Marianus Scotus lib. III. Ann. DCCL. Sigebertus Ann.cod- Urlperg. &Stad. L c,
f. Wie sehr sich auch die Saracenen undmit ihnen des Muhammeds rcligion ausge-breitet/beklagen die Historien dißmalörberaus/und bekennen GOrtes gerechte straften dabey.
Sie hatten gedachter Massen nicht nur in CM- Sarace,ent alles weit und breit überschwemmet/ son-nenvcr»dem setzten auch nun in Occident festen fuß.Ms"Da sie Anno 710. aus Atrica herüber in Spa-^'^ 'nien einfielen / und 10. jähr hernach abermaldasselbe gantz bißauffCaUicien verheerten, (m)
Biß sieendlich wie eine ffuth alles überfchwenr-meten und verwüsteten/ auch in Franckreicheinbrachen / und binnen 3. jähren fast gantzSpanienunter ihre schwere dienstbarkeit brach-ten. Unddieses alles/wie die ältesten Scribe »-
silhi-