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Gottfrid Arnolds unparteyische Kirchen- und Ketzer-Historie : von Anfang des Neuen Testaments biss auf das Jahr Christi 1688
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tio Ocrmamc. pag.167. (k) Andreas Mtzer in er-hebliche» Ursachen / warum die widerräuistr im landenichlM leiden/ (JngW. »607.)c-urL-s- (YMu-

cheril kc.p.SzS. (m) Otciusl. c.p-277. (n) Hornb

rh. 11 . B. xviL C. xii.

kanör worden / da untta- andern d.'JT 2 <Etdms Srrauch zu Dantzig einen Mennistenobm MDC - Mtaufte angenommen / der auch noch zu DMja

io. In der angeführten bekandtnüs geben-Gebrallch cken dieMemisiriten/ daß fte nicht allein dererder lilthe- reformirten gebece/ Psalmen und dergleichenrischen lic- brauchen/sonöernauchLutheri liederstlbst/aiitangehengrer ursach undenrdeckung ihres glau-Erfandt- bens-gruudes; weilen wir nichts verwerfewieder all» fert Ober geringe achten wollen / was wir(Kk'uttb" verstehen können / Gottes wort gemäßMten/ 0 Sustvn/es.eyvon welchen oder wetcher-|ey Christen dasselbe geschrieben oder ge-redet wird. weil es nne gleich gilt/ weretwas hat das warhasfrrg / recht undlöblich ist/ wann wir nur theil darin»haben / und mehrn» der ehreund gunstGottes/ dann an der ehre und gunst dermenschen gelegen ist. (o) Sie haben auchdalelbst ferner bekandt / daß GQtt zur re-drr Rtfor« ,.formLüonviel treflrcheieute gebrauchet habe/

VUttüttftchuclrerum, Zvviiiglium , Mclanchconem,Bucerum, Oecolampadimn , Castellionem,

Mennonem und andere. Welche zwar alleund fftrcr »nnmüthig gewesen wären / das licht aussdenrrmnung. .»lenchtertzustellen/docherlicheungleichemey-nungen über den orten der heiligen schriftc gc-s!n«m «^bt / und sonderlich über den gebrauch dermmqvon »heiligen tausse / wie dann Zwingüus in derd-r einder-»^onsdren2mitHubmeyern zuZürch-n.152;.E.öffentlich bekandt hätte/ daß man die iun-gen kinder nicht tauften sötte/ehe sie zu ziem-lichem alter und verstand kommen/ welcheserauchindembüchlein von denglaubens-ar-»ttcutn imxvmöm articul von derfirmung-»gemeldet. DavonauchOecoIampacltus» Hof-meister/Opiro, n-dio und andere mit ihmeins gewesen wären, rc.(p)

(0) In praefatione (p) Ibid. in Append. pag.ni;

(q) In Confessione Attie. VII. p»g u,». upctitaap.Bcmhemmm kc.pag.S57. (r)klCKrittianurLcKul,in Apologia Cauiogo Scbclyiguno oppo£p.aj.

rr.Von dem abendmahl reden sie assvMr Ambekennen und halten auch ein brod#bre# «fetaffcichen Oder abendmahl / Matth . XXVI. 16.Marc.XIV. 22. gleich als der HErr Chri-stus JESUS vor seinem leyden solchesmit brod und wein eingesetzet/ und auchmit seinen Aposteln selbst gebrauchet/und gegessen / und ihnen zu seinem mdächcnüs zu halten befohlen hat / undgleichwie sie dann zufolge solches auchin der gemeinde gelehret / begangen/undben gläubigen zu halten befohlen ha-den/ zurgedächtnüsdestodes/ ieydensund sterbend des HErrn / und daß feinwürdiger leib vor uns und das gantzemenschliche geschlechc gebrochen / un-fein theures blut vergossen ist r i.Cotinth.

X.16. Actor. II. 41. i-Coriiuh. II. zi.Kj,auch mit darneben die furcht dessen/nemlichdieerlöfungund ewige feligkeir/welche er dardurch erworben / und anuns sündigen mensche» solche liebe er#wiesen hakt wOrdurch wir zum höchstenvermahnet werden / einer den andernund unstrn nächste»» wieder zu lieben/vergeben und loßsprechen/ gleichwie eruns gethan hat; und auch zu gedencken/zuhalten und zu lieben die einigkeitundgemeinschaffr Actor. H. 16 . die wir mitGDttund untereinander haben/welcheund wie uns dieselbe durch solch brod#brechen angewiesen und bezeichnetwird. (*)

Jbre «igne n . Don diesem Punct/ nemlich der tauffe/tmf ter lautet ihr eigener ausdruckalso: AnlangendrE. die tauffe/ davon bekennen wir: daßalle busferkige gläubige/ die durch denglauben / wiedergeburth / und erneue-rung des heiligen Geistes mit GDTTvereiniget / und in dem Himmel ange-schrieben sind / Actor.iI.z 8 . auff sOkhaneschnftmaßige bekandtnüs desglaubensund erneu-rung des lebens / nach dembefehl Chn'sii / Match. XXVIII, 19. undnach der lehre/epempel »rnd gebrauch derApostel/ müssen in dem hochwürdigennamen des Varers und des Sohns unddes heiligen Geistes. Match. XXVIII. 15?.Roman. VI. 4. Marc.XVI. 15. Matth. III. 15.Actor. II. 3 8. VII. u. IX. 18. X. 47. XVI. Co-loff II. u. 12. Zur begräbnüö ihrer fündenmitwassergetauffc/ und also in biege#meinschast der heiligen einverleibet wer-den ; um dann ferner zu lernen haltenalles/ das der Sohn Gottes die seinengelehret / ihnen nachgelassen und befoh-len hat. (q) Daß aber die tauffe derer Men-nonifcn Vor gültig zu halten sey/ ist auch vondenen neuesten lutherischen lehrern selbst er-

(s) Loc. cit. Ap. Benthemium 1 . c.p.S6j.

i?. Weiter sollen auch bey dem abendmahl M«'gewisse AZapa- oder liebes-mahle von vielen"^unter ihnen gehalten worden seyn/ darbeysiesonderlich das fußivaschen nach Christi Worten Mund crmipd celebri ttr/ worvon INtiN sie Apo-üolicor und TToJovvTrTai oder slißwascher geheisien / derer anführet Matthäus Semtius gewe-sen leyn soll. (c) Ihre eigne erklärung istfoi-gende: wir bekennen und halten auchein fußwaschen der heiligen / wie es derHErr Christus selbst nicht allein ein#gefetzt/ aufferlegt und befohlen/ soK.XIII. 4-17. i.Tim. V. 10. sondern auch stl#ber feinen Aposteln/ ( oberwol ibrMrrund Meister war) die sirsse gewaschen hak/und damit ein exempel gegeben/ Genes.XVIII. 4. XI, 2. daß sie gleicher masse»;ei-ner dem andern auch die fnsse waschen/»»nd also thun folten / wie er gethan bat#te; welchessie auch dem zufolge/ dengläubigen zuhalten/ ferner gelehret ha#bett / alles zu einem zeichen wahrer er#niedrigung/ als auch vornemlich beydiesem fußwaschen zu gedencken a»» dierechte reinigung / ha wir mit seinem

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