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öajtMDc 20. Es führet auch einer die WiedertäufferLxxfvm ÜVcn die Lutheraner also redend ein: IhrVertkei- Lutherischen haltet desto mehr vomrignng krieg / aber lieber höre doch / wann ikrgegt-ndie fgvangeliscben so vielauffkrrege Halter/Luthers und hättet so viel draussgehalren / wie
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thun/ und uns wol beweisen gegen aller 34t mdcmenj chengewlfjen/r.Lor .1 V.2, und nach idem befeyl Christi niemand etwas an- * 'bers thun sollen/ als wiewir wollen/ dassunsgeschehe.^lanb. Vll.i 2. (.!)
UNS yattekso vrerorausfgehalten / wie > ( d ) InLunscllione ^rnc„XIV.ap„ücncl>.rc„p„86y.wir drauffhalte» / sdleen wol so greulr- > Z2, Vonocnengewöhnlichen eydschwürenVoneyd-
cbe verwirrte R.elltkioirs-krr«tke ettrttAn. i hat man unter andern ihnen vor irrig außge-übwvre»
legt/wann sie sich verlauten lassen: Die Ob-rigkeit wäre an vielen meinenden schul-dig/ wann sie die leute zum eydezwinge.
(e ) Woran ferner sie dieses zu bekennen sichNicht gescheuel : was eydfchwören be-trifft / davon glauben und bekennenwir / daß der HErr Christus auch denseinen dasselbe untersaget und verhör-ten hat / dass man ausskeinerley weisemöge schwören / sondern dass ja ja / undnein nemmüsse seyn / woraus; wir ver-stehen / dass uns alle hohe und geringeeyde verdorren seyn/ sondern dass wir anstatt derselben alle unsere verheissun-gen/zvsageund verbündnrsse/ ja auch al-te unsere erklärung oder Zeugnisse von ei-nigen fachen allem mit unserm wort ja /inoemselben das ja ist/und nein in allemwas nein 1 fi/ müss en bekrasstigen. Gin-kemahl wir dasselbe allezeit und in aller-ley fachen allem mit unserm wort ge- $>■gen jederman so getreulich müssen hal-ten/ thun und nachkommen / als obwir solches Mit einem eyd befestigetund beschworen hätten - und wann wirdasselbe also thun / so getrauen wirnicht/ dass jemand / ja die Obrigkeitselber ursach solle haben / baß sie unsim gemüthe und gewissen werde höherbeschweren- (0
(c) Ap. Ottium Annal. p.rzS. (f) LonictIiArric.XV,p.24, & ap.Benth.p.870.
2Z. Diefes haben sie nächst denen Gött- Einstrm-tichen Zeugnissen und exempeln auch mit fol-mungan-gendem conien5 bestätiget : L^s. Baronius ^crcr hie-schreibt auch/ dass die Albigenser feineneyd haben schwören wollen. Und inder Historie von Johann Huss / und Hie-ron. von Prag liefet man / wie Johannwicleffauß drang seines gewissens zudenjenigen/die ihm einen eyd zu schworren hark zugesetzt / also gesprochen ha-be : XL. Mir ist überall bange: dannschwöre ich ! so bin ich dess todtesschuldig / schwöre ich aber nicht/so magich euren Händen nicht entgehen. Abercsist nur dannoch besser/dass ich Ohne fündeineurehändefaUe/alsinsangesichrGot-
teszusündigen. Geb. Francke in seinerkätz. Chron. Pliederländ. eclirion anno1 <j 63 .£ 1 o y. oder anno 1 595 iol.8 <?. und der
berühmteLr-ismuLKorer.inseinerxsr-ixbraü
über' Matth.V. und Jac. v. schneldek denChristen deneydgäntzlichab. (§) Wegenderer übrigen mensch^nsatzungen / so von diesenleutcn mißbilliget wordcn/sindsteaussihrcnimXVltcn buch crzchlttn gründen bestanden.^n-sonderheit hat sich die Clerifty auch unter om Do» e«-^teformil ten immer über sie beschweret/ daß sie p“‘ at <° nsich von ihnen nicht öffentlich coxuliren oder»traucnliessm/sondern nur unter sich selbst mist' ™ '
ner
rho verwirrte Religions-kriegeemstanUnd ipre de«t seyn/und darinnen so viel imllionenkriege, unschuldiges Lhristenblue vergösse seyn ?wann ihr mit uns haktet gelehrek/daßsolche greuliche mord / raub und rach-kriege ihren Ursprung vom leidigenteussel jelbsten auss demabgrundderhöl-len her hätten; und daßderjenige/ so imkrieg überwindet/ein mörder und eodt-schläger / der andere aber/ der überwun-den und gevödtetwird/ein verdammtermensch sey an leib und seel/ Wie S» Hie-ronymus davon redet. 0 wie sölte stchmancher p-kcnrae wol zuvor bedachthaben / ehe er einen krieg angefangen /ja wie solte stch so manch r000. menschbedacht haben / ehe er wäre in krieg ge»zogen/häteendie Tkayser/ Rönige /Für sten und alleObristensölcheszum öffeernin euren predigten gehört/ wie sie mitnieten NB. als Christen fönten kriegfähren/mb € h vifiewb 1 ut vergressen/ wreste dess teuffcls diener waren / wann stesolche kriege als leibeigene teussels-wer-cke nur anstengen. (c)
(c) LernbLräBaumavn im Evangelische» ärgerli-chen LhrlsieNthUMb.vLrr-: II p.-45.
^ 1. Sie selbst haben ihren sinn auff dieseriß von weift außgedmcket: Betretend die räche/der räche/ den feinden mit demchwerdt zu wider--Undver. stehen/ glauben und bekennenwir/ dassgeiwng« /^Err Christus stinen jünger» undNachfolgern alle räche und wiederver-geltung verbotten/ ^Lttb.V.29.44. undabgewehnet har/ ihnen auch aufferlegekundbefohlen/ttiemand böstsm.e bösem/Rom.XIi. 17. noch fluchen Nkit fluchenI.ker.Ill.A.ro.zuvergelten / sondern dasfchwerdtindiescheidezusteckenzoderwieDiö Propheten vorher gesagt haben /pflugeifen davon zu machen. LL.I I. 4.Xlicb. 1 V.z.Zach.iX.8.1 o.worauswir ver-stehen/daß wir derenthalben/ und damitwir mögen nachfolge» seinem epempel /l»ben und lehre/ niemand bösts/ leid undverdrussanthun burfjen/ßnbernbaßunsaller menschen ihrehöchstc wolfarth undstlrgkeir zu suche» gebühre/ und auch /wann es die noth erheisthet I umb dessHErrn willen zu fliehe» auss einer stadtoder lande ins andere ’ und beraubungdergüker zu leiden/aber niemand leid an-zuthun ; wann wir geschlagen werden/lieberde» andern backen auch darzubie-ten/ Xlaktb. V.Z9 - als stch an demstlben zurachen/und wieder zu schlagen; und dasswir noch darüber auch für unsere fernbebitten müssen/ und wann ste hungerig 0-der durstig find / ste laben und spetsm/Rom . XU 20. sie alß mit wolthun zu über-
Zeuge»
Winde»
. 11 .2 o.fie aijo mit WOltpun zn uvu >! / und alle Unwissenheit zu über-n. Endlichdass wirmüsse» gutes
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gut.