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Gottfrid Arnolds unparteyische Kirchen- und Ketzer-Historie : von Anfang des Neuen Testaments biss auf das Jahr Christi 1688
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nie auch denen so genanten NatutaMen /Decken rc.

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34tKf?c, 29. Diesen mann haben viele/ (sonderlichLxx^v.u TlU . olo S l 0 öov einen Atheisten erflavet /weil

Er Wird viel paradoxe principia vorgebracht/diedcs akci-wir bald hören werden/ woraus aber auch zu-fm< hu gleich zu sehen seyn wird/daß ihm dißfalszuvielMidigt. geschehe/deswegen ihn Verständigere vielmehrUnd soll vor einen Xaturalistenhalstn.(h) Undobwol«ndew ex. jem übriges bezeigen gegen die Englische kircheaus Verstellung henühren können / so wollendoch leine freunde auch daraus beweisen/daßers allerdings mit derEnglischenreligiongehal-tcn / und sonderlich die Bischöffliche partheybeständig verthadigen helffen. ( 1 ) Sie erin-nern auch / daß er deswegen ein Atheistegeheis-sen worden/weil er die gemeine und unzuläng-liche KHrart der schulen von GOtt nicht allegut heiffen/noch ein Sclave von allen gemei-nen meynungen seyn wollen, (m) Dahero er/rmeneue wieesoffstzugeschehenpfleget/eineneueundei-rkuoio. g^ne Philosophie erdacht/ wozu ihm vornem-lich der damalige verwirrte zustand in Engel-land anlaßgegeben/dahin er auch seine prrnci-pia eingerichtet gehabt / daß er nemlich eineneue art der einigkeit unter allen reUgionenauffs tapet bringen wollen.

ihj Vid-lo. Christoph. llecmannur kolk. paralie], e.1. §. j. Aug. PfeifFerus Invit. ad Lection, An-tiath. p, a. 4. ( 1 ) Auctor vitae Hobb. p.7. 8.(m) Ibid.

50. Er theilest das Christenthum in zweyam von^ ^uptsiücke /nemlich in glauben undgehdr-berLhri'st.lE Den glauben theilte er wiederum inlicheu KP,Zwey arten ein/ nemlich in den inwendigenre/ befall des gemüdhs/ damit man eine fache

vor wahr halte / und in die auswendige be-dom gla»,kantnuß/ welche zu den meisten glaubens-*<«/ Puncten nothwendig / jener aber nemlich derbeyfall zu den wenigsten erfodert würde. Zudem inwendigen beyfall setzet er diesen einigenvnd tcffcn Punct/ daß man glauben müsse : JEsussumma. styderLHrist. Und dieses will er beweisen/«daßesnemlich der eintzige nothwendigeglau-bensartickel der Christen /so fern sie Christenseyn/theils aus deut zweck aller Evangelistenund Apostel in ihrenschrifften und predigten/theils aus CHristi und seinerJünger klaren,-worten/ als Joh. XX. zr. &c. theils auch/

Geioe

sam gegen die Obrigkeit mit bekennen muffe/wen sie es von ihren Unterthanen fod ert/gesetzt/daß man ihnen auch nicht im hertzen beyfall ge-

Boo der be. Dahero er dieses principium hin und wie-wachk der y^r treibet/daß die ausleguug der SchrrssrObnzkeit z^echk religions-streike zu enk-

^"""^'ßheideu/ vdü deraustorirät des Regen-ten in der rspubligue sdcraucl? des gan-yen volcks/welches die höchste gewalterwan habe/ dependire. (n) ^n welchermaterie er denn immer weiter um sich gremr /und von der austorirat der Biblischen buchet. offt sehr verkleinerlich zu reden scheinet /wie esdie Gelehrten bißhero häufftg angemercket/unddurchchspuriret haben/welches alles anzufah-ren ausserunserm zweck ist. (0)

Vid.Uiberde Live, Cap. XVII. N.r7»

Sc Anatome Hobbesianifmi, Jo. Tem- es.i.pWr Idea Theologi* Leviathanis. RichardiK cCumberlandi Disquis. deLegibusNar. Ada- LXXXVIII-ini Rechenbergii Tb. IVob bi i cömpen-

diarium in Relig. Christ, novum de uno tantümfidei Articulo &c,

3 r. Es wird aber in seinem lebenslauffun- Wider dieter andern dieses angemercket / daß er durch sein gcwait derbuchLeviatfian,bie Pabstische Cleriseyso sehrKlerisey.ostenllirt habe / weil er ihre und des Pabsts/wie auch anderer unter andern partheyen ange-maste macht und botmaßigkeit über das volck /darinnen angegriffm gehabt. Meer denndarinnennach einander/sonderlich indem theil/

welches er regnum tenebrarum nennet / dasReich der fiusteruüß beschreibet/ daß es ei- Bcschrei.ue FeseUschaffe der betrüger sey/wciche/damit sie über andere m dieser weit Herr- fmstn miß/scheu können / das liefet so wdl der uarür- ^lichen ver, musst / als des Evangelirdurch irrige und dunckele lehren auszu-lesthen/ und auff dem weg der ewigenfeligkeikdie geistliche finsternüß eützu-führen suchen, (p) Er hat auch ferner den und dM.gründ der ciericsiischen herffchafft daher ge-ben ur.führet / daß der Lehrer auctoritas btt> denleuten ^wng»eingrund ihresglaubens worden/und daß dieersten Christlichen Käyser und Potentatendurch ihreaustorität durchgedrungen/unddieSchrifft zur glaubensregul vorgeleget, (g)

Dieses hat er ferner vor den grösten mißbrauchder Schrifft gehalten/ daß sie dahin gezogenwird/ zu beweisen/das Reich GOttes sey diekirche derer Christen auff erden / woraus diemacht des Pabsts erwachsen sey. (r) Zuge-schweigen was er von der Aristotelischen Phi-losophieundandemSchul-Lrhrm/vonunge-gründeten traditionett und mäßigen specula-tionen/ (wodurch diewahre einfältige Christ-liche lehre nur verstellet würde/) und von demgewinn derClerifeyaus diesen diMNweitläuff-tig geschrieben/und mit nicht gemeiner subti-litat ausgeführet hat. (s) Zum wenigsten Haier mit dem eintzigen principio zom gnug ver-dienet / wenn er der hohen Obrigkeit alle ge-malt in religionssachen zugeschrieben/ ja aus-drücklich behaupten wollen /daß ChristlicheRönige auch die Sacranwnra adrnini.strircN köttken, (r)

sp) De Regno Tenebr. Cap. XLIV.p,m,28<?. /q)

Ibid.^Cap. XL 1 II. p. 181. fr) Cap.XLIV.p.

490. (s) Vid. Cap. XLVI. XLYI l. & vita p. 8»

(t) Cap.XXXIIX.p.364.

3?.. Die umstände seiner zeiten/ da sich dieDeran,Bischöffliche und Ppbyterianev mit grossem'«^argernäß derjVerstandigen über dem kirchen-^,-^,regimente herum zanckten/ geben es von selb-sten/daßer durch dergleichen astiones auff sol-che gedancken gerathen: also daß er vor rath-samer geachtet/diegemalt in gewiffens-sachender Obrigkeit beyzulegen / als solchen Personen /

(o) Conf.

Sethi Ward) Exercitatio in Hobbii Flulosophi-Robertus Sbarrock dc OKciis fecundum

renund zu regieren untüchtig waren. Zumal

gion den Unterthanen auffzulegen / denen Ge-tQcn d c 6stojucrftjßt/unt> burcl) so U

eben streich von der Hand ihrer gegener loß ge-rissen. Und dahin mag der austorderlebens-

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