%i% Th.n. B.x VII. Cap.x VI i.Vöndenen so genannten Pmhuffnsttn
L«ye>u)c:.Leben Christi/das ist/vom wahren glauben/ixxxvm der da ist oie regel/r ichtschcid ode.' meßschnur dtt'heiligenSradtGottes/und ihrer einwohnerhieausserdem Das ander/ cinekurtzeaußfuhrlicheBon fal, „erwciftmg/daß zu diesen zeitcn in gantz Euro-schcnpro.» pa bey nahe kein einigerstul sey in allen kirchenpheren» „undschulen/ darauffnitein Pseudo-prophe-„ta, (in Pseudo-Christus , ein Verführer deß„ volcks/ ein falscher außleger der schriffc stehe/und der nicht in die zahl der blinden leitet gehö-re/das ist/dcr nicht oercn einer sey/ vor' welchenuns Christus gewärmt hat / und Vernicht an
ihm habe die notas, characteres.signa & fructusfalsorum Prophetarum, :c, beschrieben/ 1621.
< welches auch anno 97- in 8vo wieder auffge-legtist.)
i2. Kurtzer bericht undanleitungzurTerw-s^en Theologie, nemlich: Wie manfrucht--
über die
Theoi^ barlich solches büchlcin lesen soll/ auffdaß man
icm.
Betracht
tungdcß
Lebens
Shristi.
hiemit zum gründlichen verstand der H.schnfft" kommen möge/r 571.
^ .. 13. Scholasterium Christianum,seu Ludus
vertreib credentium,quo tredium horarum seu tempo-* ris molestia abigitur delevatur. Ein bÜchltiN
die zeit und weilzu vertreiben.
Himlisch 14-Vom himliscben Jerusalem in uns/Ierosa^ darinnen Christus will gesunden werden/ danner muß seyn in dem / das seinesVattrrs ist /
Luc.I I.
1 s.Von beerachtunF deßLebensLhrr-fti/ und wie Christus zu unserm nutz soll erken-net werden/! dieses ractatlein sind nebenjt eini-gen Paracelstschen unter dem titel Philofo-phia-hilz'sticXzurNeustattan. i6i8.gedruckt.)
16. Außlegung über paust Lautenstrcksdffettbahrrmg Jesu Chrrsti/ oderwunder-dareFiguren/Franckfurt 1619.
17. Libellus disputatorius.
18. Mose Tabernaculum cum suis tribuspartibus.
19. Tractatus de opere mirabili, arcanumomnium arcanorum, UlUCl'Öeni namcnUdal-■rici Wegweisers-
20. Theologia oder GlaubensbekanntnißNeustatt r6i8.
21. Theologia naturalis, welche iM HellaTertio,odrr urtheil von den Rosencreutzern un-ter VPeigelii namenallegirt wird- P.C.r.
22. Das büchlein vomGebet/ so auch ohneseinen namen in i2mo wieder auffgelegt wor-den/zu erst zu Neustatt/1617.
2Z.De vita beata in summo bono queerenda,Hall. 1609.
24. Libellus de Vita .Tterna.Hallae 1609.
25. Unterricht/ welcher gestalt man durch4 -mittel den schmaleweg zuChristosich kanfüh-renlassen/Franckfurt 1616.Neustatt 1 618.
7- Äuß diesen seinen eigenen schrifften/(undsonderlich auß der Postill / welche die Lehrsätzemeistinsich halt/)soll allhierdie suma seinerLeh-re/so viel zur Historie nöthig lst/angezogen wcr-den/indemaußdenengemeinen Streitbücherngnugsam zusehenist / daß ihm gar vieles ohnegründ bcygelcgtwordm/wicesbey dem eifrigendifpuriren meistensgeschicht-Es bekennen aberäSSet# »'seinewiderleger überhaupt: Daß seine Lehrenkett seiner '-anderanzahlsovicl / und an dem verstand soschrifftcn."dunckel und verwirret gewesen/ daß auch der»subtiksteverstandseinen chemischen rauchnitsehen noch fassen werde, (o) Womit sie dannungezwungen bekennen/daßsunm rechten sinn
einzusehen und zu beurtheilen / ihnen allerdings zahmve
unmöglich falle/ folglich auch/daß sie ihnwider'"^^ 'ihrgewissen/ und ohne gründ zumkatzer gema-^^"''chet.Andere gestehen nicht weniger/seme jachenwären ihnen zu hoch/ und betauren/ dz er vor-witzige und hochgesinnte gcmüther zu sangen «•capable gewesen / durch neue und unbekannte"sachen/einfaltigm aber verursache er Misse!/"welche Meinung doch der warheit möge ge-»mäffer seyn.Setzen auch diej e bedenckliche war- und War-nung darzu: VorsichtigeChristen mästen ihre'-nmigei,Wenigkeit erkennen insolchcnhohen jächL/und-^.soltensichdaheronichtgclüstenlaffen/siezule-"senodcrzuhören.(p- Wasnun erstlich diestmeseiner Lehre belnsit/ so wird selbige von dcnmei-, sten mi tTauleri.S chwcnckftids/ Paraeelsi undGellie'/ dererWicdertäuffergründen vkrglichen.Gcwlß^lulli'
^ istsauch/und schonvonviclenangemcrckk/daß^^VPeigelius vielaußTauleri schrifften g brauchtund cingesührt habe.(p)Erselbsten aber hat sichbcklagt/daß man seine lchrcSchwenckfclossch' Schwees.nenne/ dasie doch vor 2000. jähren auch ge-"^>schrieben und gcprcdiget worden/ ehe dann"Schwenckfeld auff die welt kommm.(q) Den"Paracelfum aber hat ergarostt sehr recommen-?ziz^,sgdirtundangezogcn/ als scm schreiben vondemAnerckrrst/ undanderc/auch gckiagt/dzman Theophrasti und Lautensacks schnfflm o..,nicht wolle drucken laffeN.(r)Und von den wie-»dertauffem bekennet er frey/ daß sie die war-" und denHeil gelehrct/von den stillen Worten auff Gott/ " wieder,dadurch Christus in unskommc/.'c. Indessenhat er doch zugleich protest, rl: Er hangcan"gar keinem mcnschen/es seyLutheroderPabst/'«Zwinglius oder Müntzer / Schwenckfeld/ '*Mahomet/rc.er)
(o) Frid er. Seylerus im tJCrfteßf etl ^EDlCberfaUff P.I.p.
74. (p) Minist.Hamburg Prajf.adScliclhammenttj*derleg p k 4- (q Postilla P.I.p.207 Jt P.n.p.i92S£220.riia>.v0M§hristcNth.p 52. (r) Vid. Poliill lM.p.iy; k II.p.257.266, lab. Dap.p.iö.zS.seq. @tll»
Den griff p.4,8.49- , s!Postill.p.7.inniargine ik<sje/
sprächvomwahrenLhristenkhp?;.
8 .Wir werden aber bald sehe/daß er seine fsl^Pnncipiachen nicht so wol auß menschlichen büchern/alö st,mrauß demGöttlichk Licht hergeführt wijsenwol-Vio-len. WiedanndieTheologi slbstenaußihm^^angemerckt haben / daß er zu dem vornehmsten
principioseinerTheologiedreGöttirche os- ..senbahruirg und HrminlistHe Philofopbie^ ^oder magiam angegeben.(t)Womit er aber den^r (Ugründ der H.schnffr nicht verwerffen oder umb-kaiilittstossen wellen/sondern davon als o geschrieben:
Ich bekenne mich dazu/ l ncmlichzu defrbcoiogia"Wcigeiii:) Wie ich nichts anders lehren/wissen noch"glaubenwolle / alsalleiuwasin den schrifften der"Propheten und Apostelgegründet ist lu)Ikem: An"den einigen Jesum Christum binde ich mich/ denn"mein buch/ darumb lese ich dieH. schrifft zumzeug-"uißIhr sottet dlllich nichts anders schreibeu/lchmi/''predigennochannehmen/eshattedannseinen gruiid"in den schnfften terPropheten undApostel.Es »st ei» "grosser fehler/dast ihr mehr auffeureLehrer uudMea'"schenbücher haltet/alsauffIesum e£priffum/oder"von seinem lebendigen Wort. !> > Und was dergleichenseine bekantnisse hrevon mehr sind / dabey er auch zu»gleich von dem mißbrauch deß wahren Worts/ wie erauß dem Mangel deßH.Geistesbey ven menschen eiitjie,he/offt schreibet/welches auch täglich in der ersahrungzu scheu ist. Sie sdieGelehiten- veimeynenihrur-" .
theil zu holen und zu schöpffen entwedcrauffanderer "iiue wlenke gut beredcn uiid ansehen/ odc, auss denbiossen"cr »buchftaben der schnffr/. - die andern/die nicht aljoau “ » c ™
menlche hangen wollen/f0llderiigedenekenihrurrbeiI"sta°»
zu nehmen auß der schriftdeß duchstabens/darum dar"