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Gottfrid Arnolds unparteyische Kirchen- und Ketzer-Historie : von Anfang des Neuen Testaments biss auf das Jahr Christi 1688
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?Lv^-wol die lente immer vermabnet - jt>v redit*

txxxviii. g.aubtgen/ bleibet emfalttct bev eurenSymbolis i Sic. (g)

(c!@u!ben©riffCap.lixp.i 2 .(^fB Cn6fit ® e | a |r cn/!>ctt n. 28.p,i7. Add.Postill. P.I. p. 7 .& r. JJ, p . g6>213.& ziS. 229.230.316, (e) Hamburg . Mimst.Pries, ad Scln-ihammeri Wi-dci'Kg. p.fc.j. (f)Schclhammcr 1 ,c. p.272. (g) idem p. 268. Sc 289.

SdßcFfn*, S3 ^^ ei t° lc ^ c und dergleichen urtheilegkkdam-^i erunter Zandern selbst also geklaget:der. Die wrdersprecher leugnen die innereSeugmrß des (Beiftee/ oöer die sirlbungin uns allen / 1. Joh. 2. daran dochaller gründ gelegen ist. (h) Es ver-meinen bte Pieudo- Theologi, das ReichGOTTES komme von aussen hi-nein / der faame werde von aussenhinein geprediget durch das verbumvocale , fit Verläugnen das innere Wortwollen allein begnüget seyn an den äusisern predigen / sagen: Kdes ex auditu,der glaube mag nicht seyn ohne dasäußere gehör. Aber wir solten an denLindern verstehen/wer sie gläubig mach-te / dazu uns auch CHristus führet /daß wir sollen werden wie die Linder rc.

(i) Ein jeder Hausse ( die Pabstlichen/Lutherischen / Zwingelischen / Türcken )willdie heilige Kirche seyn / aber sie verra-!rhen sich nur selber / in dem sie keinen *Lehrer neben sich lassen aufkommen /1der den gründ führet von Christo / und'der das zeugnvß JESU hat. (L) Undvon diesen saget er anderswo / daß sie die fän-de wider den Heiligen Geist begehen (in derDoa on-Postill I. theil g. 195.) Nächst dieser göttii-chkn offenbahrung aber redet er auch bißwei,ganz mitvon dem amt der Engel / welches in demreg En. Umgang und Unterredung mit den menschensei». bestehet / als wenn er schreibet : Wer inGOTTES geschafften wandelt / undeinem eine gefahr zustehet / der wirdgewarnct durch seinen Engel; Josephgieng und war in dem dienste GGt-tes mehr denn alle Propheten undPatriarchen / benn ihme war befoh-len und zuverstrgen das kind und fei-ne mutter / und es war künfstig / daßHerodes das kindlein wolte umbrin-gen / der irrdijche tödtliche Rönigwolte umbringen den himmlischen un-sterblichen / es war aber noch nichtzeit / darum ließ GOTT den Josephwarnen tm schlaffe durch den Engel.Es war vor feiten sehr bräuchlich / daßsich die alten nüchtern und massig zubette legten / und durch ihren Engelzukünfftige dinge erfuhren. ( 1 )

(h) DeschlußdesGlildeirGriffs p. 28.(1) Postill. P.I.

pag. «39- (k) P. II. pag.206. (I) Part-I.p.Sj.

«Bom na» * 4 - In der lehre von der natürlichen mtürlichcn kantnüß G OTTEG/ erkläret er sich ausfrrkälltnüß unterschiedliche avt / da er entweder von demGvttks. bIo g natürlichen licht / oder wie es mit demübernatürlichen verknüpsset und bestarcket wer-de / redet. Welches seine W-derleger oftemit confundir^n / und ihn Dflpcrö

anklagen / als hatte er den gründ des glau-bens und der ftligkeit bloß auff das natürli-che licht (wie es ausser der dazukommendenAggde des Heiligen Geistes betrachte! wrto )

chUd War erstlich von Valemino VVeizelio. 6 rl

gesttzct. Daß er aber durch das angebohrne 3 *<*mbc.Itcot/ wie crs gememrglich nennet / zugleich

S£i\&v/* c ,te nacl > P^ulo ausspruchGOTTES Feschlecht und von GL)LT be«emgeblasn ist / auch von dem He.ligrn Gerstrn der zuvorkommenden gnade gerührer und^ " ^erleuchtet / wie auch aus der Schliffe un-terrichtet wird / verstanden habe / mögenferne eigene Worte weißn / die ich nacheinander her setzen will. Der mensch / WiceteLschreibt er / hat die ewige siele 'durch teilst*,das einblasin von GOTT samt demHeiligen Geist / derhalben liegt auchdie himmlische weißheit in ihm / dar-aus geschlossen wird / daß alle erkänt,nüß Göttlicher dinge nicht aus denbuchern genommen werde / sondernaus dem menfchen selbst hersiieße inden buchstaben ; Derhalben wer offbbetrachtet die ewige Gottheit und diewerckc/auch sich selber lerucr uno tertnei/der erlanget vollkommene werßhert/und sirn studiren kommt ihn leicht an/was ein ander in 30. jähren nicht iewnett Ban / daß Ban ein solcher in dreyjähren lernen / ohn allen irrthum; &wüsten die hohen Schulen und Welt-Ge-lehrten diesen griffund kurtzcn gründ/sie würden nicht mrt müh undarbert ihr eweißheit aus der» böchern zu lernen ver--hossen/ und sich siibstsn neben andernin solche schwere finstcrnüß und irrthumvor GGtt anführen. O ewiger GGtt Don derund Schöpsset / die wercke deiner Hände iaweudi»

Mett/aris dem geistlichen in das leibliche/cörperliche/weltliche/da alle dinge her-aus stießen in das sichtbare/alsö ist derbuchstabe kommen aus den inwendigenGeist/Adam aus derLVelt/dieerkäntnüßoder verstand aus dem Adam/denn dermensch ist vor allen büchern / die buchet

sind aus dem menschen. O HErr/erleuch,te mich wieder/ du wahres licht/ daß rchnun dich und mich erkenne/so wird mir er-öffnet die erkäntnüß aller dinge, (m)

(m) Gülden-Griff Cap. 1. p. r.r;> wer da will des friedens Christi Und tot»gewahr werden/und durch diese geburrh silbco artserleuchtet seyn/der muß nach gehörterEtcuupredigt alle gedancken ausschlagen/undalle zcrtlichehülffe oder dinge verlassen/und betrachten seine eigenejamer/sinster-nößundblmdheit oder verdamnüß/dar-gegen die trefflichen guter in der neuengeburth/ und sonderlich Christi armuth/verschmähung/Verachtung / kleinhert/wie er die Klugheit v. weißheit verwirfst/und alle hohervz» schänden machet/alsoersodert ein armes demüthiges hungerr-ges/niedrigesergebenes Hern/mgantzerauffdpfferung oder gelaßenheit des wibttaPlernt und komme also der mensche nach ffüchttK,embsig er betrachtung in ein stilles war-ten oder in eine Vergessenheit seiner selbstund aller dmge/da wird er sitzen mit sei-nem inwendigen äuge die himmlischenguter in Christo / da wird er befindden den frieden vom Himmel / Per dieSiii 3 Wels