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Gottfrid Arnolds unparteyische Kirchen- und Ketzer-Historie : von Anfang des Neuen Testaments biss auf das Jahr Christi 1688
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dttfts scculi timb zwar erstlich von Valentine VVeigclio.

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Ja/sprichl die wett/es ist mcht noth/D tch mit Chrrsto leide/

Er icldr doch stlbstfur mich den tod/Nun zech ich auff fern kreide.Erzählt süc mich/daffclbglaub ich/H-emit ists ausgerichtet;

O oruder mein / es ist ein schein /Der Staffel Hais erdichtet, (b)

(y) Christlich Gespräch vom Lhristcnth. pag. 76.(t) Poitiii. P. n. pag. i?9. (aj Gespräch i- c.p.4.3. (b) Ibid.in Appcnd.p,uz.

29 Was ferner Die aufferlichcn dinge undmittet anlanget/so setzt er von den Sacra-mcnren folgendes : L>re heiligen Gacra-nif«ta firtö trestrchc hohe gehermnüsieDeren von Chrrsto selber geordnet / als der ein

aai> Schöpffer ist der neuen Lreacur: doch«iw nutz. jte ,richt die neue geburt oder

den glauben. Denn raufte einen ungläu-bigen / und reiche ement unbußfcrtigenden leib und das blut Christi / undstehe was es würcke. Ziemlich es wür-cket nrchts/ es würcker auch nicht denglaube»»; will jemand solches dinge ge-brauchen/ so muß er zuvor gläubig seyn.(e j v Nichts äusterliches kan die wieder-Od der geburkh würcfen/es muß stracks von 0-glauorda» ben herab ausdemGeiste stießen. SolcheiiiZ^öre/^ürchuug des Geistes bringet stoischund blut zum Himmel gehörig, (d) Derwahre glaube ist die Wiedergeburt / derglaube nimmt die stünde hin / «nd nicht -dre beichte vor den. Priester/ der glaube'rst ein werck GOLLes im menschenidarum würdet er alle dinge zur stlrgkeitnothwendig /^daraus folgek/daß alle/dr'e

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den stelrgmachenden glauben nicht ha- hung IEsü CHristi/ Johannes kamfce

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ben / dre da Vergebung der stünde durch

Sactamema haben ein trefflich geheim- 3 %mdc.nüß in ihnen/aber keinen,nacheu sietig / allein der glaube macht gerecht v 'nnd selig / und wer da glaubet / derlast sich auch tauften auff die gnug-khuung JESU&2*jS<£j/ undwerO?«opc>da glaubt/der empfäht auch gerneleib und das blur Christi zum gedacht- ^nüß. Wehe denen die eine nothwendigestlrgkeit aus der gedächtnüß machen/ sieverführen land und leute/und richten auffein ruchloses Christenthum/ daß vermei-net wird/es sty gnug getauffc seyn/zumSacrament gehe;, /zur beichregehen/ undein stchalck in der haut bleiben; <0 wrewollens solche lenke verantworten! (£)

(c) Postill. P,H, pag.238, (djlbid.p.m. (ejP.l.pag,

>rs. (f) f> IH- p c>z.

30. Nach diesem gründ redet er auch inson-dcrheitvonderTauffcundNachtmayi.Vonie-ner z war also: Johannes ist nur an benetz Wassn,und rauff t mit wasier/ welches kerne rauffe.,krafft hae/ und nicht wircket/weichesnur den leib naß machet oder waschet/dem inwendigen menschen wird mct-tsdavon. Es muß ein ander wajstr seyn/das da solle hinnehmen die erv-j ünde/nemlich das leiden Chnstr/ das blut !Christi reiniget uns von allen fünden/so wir glauben. So nun der glau»be an IEstum Christum allein selig ma-chet / warum rauffer man denn t Ant-wort:. Man tauffee keinen / als dengläubigen / und tauftet nur mit wasierund auff die gnugehuung Chrrskr / daßman eine ermahnung habe/ da beyde ei-nes guten gewisiens durch die äusserster

nur mit wasier/ Christusals ein Schöpf-

beichten / abfolvsten / 'Sacrament nch- ^ffrder ner^n Creamr hakdieTauffe ge-und boten «ÄI«,

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das werck GDtkes so groß in ihnen alsein senff körn / sie würden weder glau-ben noch seligkeiv aus dem Gacramentholen/ihr glaube ist ern menschen werck/ohne kraftc/ohne würckung / ohne ver-ncuerung / ohne bekehrung/ darum ge--denct'en sie den glauben oder Vergebungder fünden zu holen bey denen/diejes feitLder da- der nicht haben. Die CHrrstus verstuchrriaaen ge-hakte hatten sie den glauben/ stsdürffeeniickrcket, sie nicht holen / wäre ihr glaube einwkf-e. jieres Gottes / so dürfften sie nicht mitdem Sacrament gestärcket werden/erwäre selber starck / dieweil sie aber kei-nen glauben haben/ so wollen sie ihn ho-len und finden nichts / und weil ihrglaube ein menstchen-werck ist/so wollensie ihn starcken mit den Sacramenten.Christlis Kae den glauben/ das Sacra-menk eingesetzet / nicht daß sie würckensollen den glauben/sondern ein gedächt-LKK- tiS. nüß wären den gläubigen. 0 ) Die selig-tm m kelt ist nicht gebunden an die Sacra-^^ - menea / nur an den glauben/ sonst «nu-

sriiLkeit.

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sien vrel gläubige verdammt werden/ stsie die Sacramenta nicht erreichen kön-nen / und viel ungläubige mäste»» stligwerden/die da ohne bvsie die Sacra-Wenra gebrauchen. - - - Die heiligen

than/im »»amen des Paters und Sohnes gläubigesund Geistes/und daß man allem dre^^»

gläubigen kaufstn söll/un sonst niemand/und deswegen mag man nun sehen/cs sey nicht*allein schlecht waffr/sondernein solches wassereSasChrHus eingesetzet hat/und welches akecn'*aus die gläubigen gchörtt.Datz man aber sagen"wo!te/oas waffer wäre darum so krafftig und°°so heilig/daß es würcke Vergebung der fünden/"daß es die crbsändc hinnchmc/daö ist nicht/und"ist auch Christ» Meinung nichkgeweftn/daß die"Vergebung der fünden foite gebunden seyn an"die Tauste/dcnn sie glauben an Christum . All-"hier muß man vermeldcn den grossen in thun,"

; und die schädliche Verführung von der Tauffe/"daß man irret auffbeyden seitewdereine hausi"Sb flevr,fe machet eine Nothwendigkeit aus der Taufte/'' <hig»quälet die armen gewissen/ dageschrieben und"gelehret wird/ma»» könne ohne dre Taufst-keinen glauben haben / keine Vergebungder sünden/kerne seligkeir/man müsse denglauben ober Vergebung der fünden ausderTaufst holen und erlangen/daher nundie gekaufttcn stlig geschayet werden/ obsieglerch im glauben hinsterben' und dar-gegerr alle unmündigen / so die Tauftenicht haben können / müssen verdam»neseyn / und führen ein ben spruch Chri-sti/ doch wider LHristum; wer nichtKkk k? Sessauftb