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Gottfrid Arnolds unparteyische Kirchen- und Ketzer-Historie : von Anfang des Neuen Testaments biss auf das Jahr Christi 1688
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Jahr use.

biß Ai DCIXXXVIU.

Valentia,

Helias ter-tius.

Thcophr.

nonTheo

phrastus.

Confeffio

Recepta,

Schvveist

bäte.

Von den en Rofencreutzem.

uud Hingegen die wahre weißheit durch GQt-tes Geist allerdings erlangt werden mäste / wo-zu er durchgehends Lutheri schrifftm anführetund denselbigen nach gebühr lobet, (n) Flo-rentinus de Valentia, (welches vermuthlichValentinus Andrem jelbjl gewesen/) hat Anno1616. wider Menapii Calumnias Rosam flore-scentem publicirt / Md die Fraternität garweißlich mainteniret. Ein ungenanter l)o-

ctorMedicin«schriebebenimftlbenjahreinur-thelloder meynung hievon/welches erHeliamtertium nennere/ und den Brädern dedicirte/die er » auserwehlterästzeuge GOTTes/und«hocherleuchtete männer nennete/ welche von,, GOttes G eist getrieben / ihre anzahl vermeh-reten / die lugen dampfften / und die warheit,-aus der finsiernüß herfär bringen wolten.Seine argumenta von der Bruder Orthodoxiesind oben aus ihm angeführet worden/ nebenwelchen er dieHeydnische Philosophieziemlichscharst angreifst/hingegen die wahre Theoso-phiam und Biblische weißheit recornrnendiret/und behauptet.

(n) Vid. Cap.SI.p. Cap.III.p. B.4. 8.C. f. &c.Conf.BrekfiHgius in lffiudofopbia Mundi p. (6.

28. Der Auctor des buches Theophrastus- non Theophrastus ist oben gedacht W0t-!

den/ daß er im ansang die Fraternität sonder-lich wider ihre lästerer versprochen habe.Noch einer/der sicheinen besondernliebha-ber und studiosum der pur lauteren Theolo- jgire und Theosophia: nennet/ UNd UNter diebuchstaben A. 0 .M. T.w. verstecket/hat An-no 1617. diesen Tractat geschrieben: Fraterni-tatis Rosata: crucis confeffio recepta, das ist

kurtzer/nicht unwolmeinender / doch gründli- cher discurs , betreffend färnemlich der Fra- trum Rosata: Crucis confeffion oder glauben/nützlichzu lesen denen / so nicht allein ihr zeit-liches/fondern auch ihr ewiges heyl betrachten.Woraus wir oben auch unterschiedliches vonder gemeinen Theologe ausgezeichnet Haben.Eben damals kam vonTheophilo Schweig-Hart / Constantiensi Pansophi« studioso aNslicht die Pandora sext« «tatis , live specu-lumGratis, das ist/diegantzekunst undwis-

,> senschafft dervonGOtt hocherleuchtetenFra.

ternität Christiani Rosencreutz /wie ftrnsi'ch« dieselbige erstrecke/ anst was weise sie füglich«erlanget/und zur leibes-undseelen-gesundheit von uns möge genutzet werden/ wider etliche derselben calumnianten. Allen der universal«weißheit und Göttlichen magnalim wahrenliebhabern treuhertziger meynung entdecket.

,, Cum privilegio DP I & natura:, Mewigkeit

'.nicht umzustoffen. Hierinne wünschet er ih-nenauch zu der lang gewünschten reformanonglücklichen fuccess und formang /und handeltim ersten capirelvonder erkantnuß GDL.-L.esund seiner wund erwercke / im andern von der er-kantnüßseiner selber/und im dritten/ wiebeyde

cognitiones itt eine Pansophisthe concordantz

ru sckliessen. Deswegen er auch in demcoi-Ä!ü°L«l°n-°-->L gewhm-kwi-°,dch

-r Horcntino <^e Valentia gMtz

stündlich und gottsfärchtig geschrieben ha-be. (0)

29. Dieses colloquium kam Anno 1621. Iaht AW6.heraus/und fuhrete drey Personen redend ein / w M DCt)ie ihre meynung von der Brüderschafft confe-ritten/und viel sonderbare anmerckungenauffnm Riio.die bahn brachten /daraus bald etwas folgen dostaum-sbll. Endlich gehöret auch hieher die schufst/ ,icumif rater crucis Rosata genant/das ist / fernerer « kraterbericht/was für eine beschaffenheit es habe - cruc.sRo.mitden Nosencreutzbrüdern/welcherlei) leute« sa «-lie seyen/ sonderlich welcher unter ihrem orden--seyn könne und welcher nicht; samtangeheng---ten noch zwoen fragen:

1. Db und wie einer mit gutem gewissen"um dienst in der kirchen zu dienen könne oder'-solle anhalten?

2. An Theologia 6t argumentativa? Ne-gatur. Allen Christen / insonderheit aber

Studiosis Theologia: gantz nützlich zu lesen/"und hoch nothwendig zu betrachten/welchen"zugefallen es beschrieben. Dessen Auctoreben derjenige ist / welcher die confessionem re-ceptam oben geschrieben hat. Wozu auchnoch gezehlet werden mögen folgende zwey La-teinische Tractate: Epistola Fratris Rogerii RogeriusLaconis de secretis Operibusartis& natura: sc Laco,de nullitate Magia:. Opera Johannis DeeLondinensis, e pl uri bus exemplari bus casti gata

olim, & ad sensum integrum restituta. N unevero a quodam veritatis amatore in gratiam ve-ra: scienti« candidatorum foras emista; cumnotis quibusdam parti m ipflus Johannis Dee,partim edentis. Hamburgi 1618. Rkspon-Mdnochsum ad Fratres Rosaceae Crucis illustres. Heus viel ante*Leo Cruce fidis,Lux Sathodie. Namquan- re»do fide curris, onus propulsans ecclesia:, vige-bit 1618. Und zuletzt das güldene büchleiN"des lebens mit 7. eröffneten siegeln eColiegioSpiritus S. bei Gemeine in CHristi Reich zumneuen jähr geschenckt durch Christ.Theophi-lum e seniore fraternitate Christi. Erffutt

1621. Daß ich nicht gedencke der Hauffigmdamals gedruckcen sendschreiben / antwortenund dergleichen schrifften / welche auffdie Fa-rnarn gerichtet waren/theils aus schlimmem ab-sthen/theils auch aus einfältiger meynung et-was hierinne zu erfahren. Es kamen auchschon Anno i6l6.zuFranckfurthiN einem Vo-lumine judicia clariffimorum virorum de sta-tu & religione fraternitatis R.C. heMUs / M

welchen die fache gebilliget wurde. In einemeigenhändigen schreiben des RostochischenTheologi D. Johannis Tarnovii finde ich/daßeine Epistel daselbst Anno 16. gedruckt wor-den/womit selbige Theologi zu dieser Frater-nität öffentlich invitiret waren / welches diesesehr verdrossen gehabt. Daß auch einigenachmals in Franckreich und in Paris stlbersich unter diesem namen hervor gethan/ siehetman aus denen Programrnatibu5,wclche Anno1624. zu Paris fast anallen ecken unversehensangeschlagen gefunden / darinnen aber einernur seinen schertz oder den eiffer anderer exerd-rett wollen. (?) In Holland nahmen sichD^

gleichwöldieTheologizuLeydendlemuhe/em^"E

Responsum von den Rofencreutzem zu ma- ^chen/worinnen sie sie alsEnthusiasten/ Fana-ticos , Magos , und dergleichen verwerffen /

auchvornöthig Halten/in kirchen undRepuhli-

quen dem besorgten auffruhrbeyzeiten zu sieu-ren / und diese leute mit ernst zu bändigen/

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