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Gottfrid Arnolds unparteyische Kirchen- und Ketzer-Historie : von Anfang des Neuen Testaments biss auf das Jahr Christi 1688
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Th.n.B.xvii-Cap.xx.

^aiirMDc. weit ^8<$cter nennt* Sinno

"j "° c 6z.Ser.chlender ewrge klarhett/geschrle-hen durch ein gUed der wartete Jöl}an?ttß6/i>e r ein Emackergerrennetwird. Ro-terd.6z.und ohne benennung deß jahrs eimgefragen crußtzegeben an alle Churfürsten/Fürsten/rc .und anaUe drener/lehrer/unddie eine Glaubens-bekäntmss machenmdem ganyen Lhristenretch.Und noch zuvoreins: warumb sieverläugnen die lehrederwelk/ 1660 . und Englisch/Londen i 6 s 6 . wieauch ein Zrantzösisches : A raus ceulx gui vou-dront cognoitre la voyeau Roy Aume.1661.UNdeinHollÜNdisches1.^cencrnttlgeLerisx.

17. Endlichist an. isIZ.einkleinesbuchleinin i2.zu Amsterdam heraußgekommm/mitd^rauffschrifft: Ein sthlüssel umb den weg voreinen jeden/ der nur ein wenig verbandhae/zu eröffnen / auff was weist daß derunterscheid -wissender religion/ wozustch die gemeinde der so genannten Eiua-cPer bekennet / und dann der Verdrehun-gen/ falschen darsteUüngen/ un lasterun-genvonderselbenuntersthiedlichenwi-derwärtigen/so wol wegen ihrerGrund-lehren/als ihres wa>ndels zu machen sey.Eshatäucheiner wider Chnsloph HennchLö-bers anmerckungen über den Glaubens«fpiegel eine treuherzige Nachricht ohnenamen geschrieben/ Amst.8^. dessen KylusundanderecbsraÄercsübtreinkommen nut de-nen nothwendigen und wolgemeinten er-inerungen über Idh.wtncLlets unrecht-,massig verauachertenLutheraner / derenAüÄor sich kbilalctbam MNNet-Amst.l694.Es ist aber selbigerein Medicus , mit namenKolpavs.Lolhans/vönwelchemBenthemimHolländ.

Kirchenstaat bekennet/daß er dieLehre der L)ua-'cker nicht unartig vertheidige / welches er dannauch in denen aN.96.xub1icirtenDi1uciciario-nibus neceRariisübcr LroelenstiiKoriamt^ua-Icerianam sattsam erwiesn. Er ist aber vonge-Wohrr 'bukt eivHochteulscher/undsoll eiNenbruderHa-der qua. ben/welcher seine geheimdeRarhsstelleamHes-rkerischen sen-Homburgischenhofefteywilllg tzuittirr/unschrifften sich gleichfalls zu diesen leuten gewendet. Und

deutlich, dieses wären dievornehmstcn schafften/ sovielkeit kom.mirderselbenzuhandengekomen:bon welchen'wen i überhaupt noch dieses zu erinnern wäre /daß sie

meistentheils Nuß der Holl-undEngcländischenspräche gar unförmlich insTeütsche übersehet;auch wol von einigen Urhebern selbst zumahl inihren ersten außbruch sehrundeutlich/und mirungewöhnlichen formeln ans licht gestellttworden/dahero manche etwas seltzam und un--teutsch lauten.

Derer wl» 18. Und das ist dieursach/warümb ihre wie,derleger selbst klagen/ daß es soviel mühekoste/der Ihre' auß der HuackerWorte ihre Meinung heraus zu!schwcrig. fuchen/zumahl weil sie kein klarlich und deutlichUity Glaubens-bckäntniß gestellt harken. (e) Ja sie

Änd dun. ..sschreibm ausdrücklich: Es hatten zwar so wolMipeu.Lutherancrals andere jenen begegnct/man se-

he aber / daß noch vielean ihrer Meinung hieund dagezweisselt/cvntracllÄoria erzwingeni, wollen/ welche doch nach der -Ouackerbyxo-« rbLÜ bcyeinanderstchckönte/etliche vorLZua--.cker gehalren/die es doch nicht geweftn/ec.An-^dcrn hätten es die umbstande Nicht zulassenDollen/dlesache weiter nachzusuchen. (£) Wo-«stzugleich angezeigt worden / daß inuntersu-

-chungundwiederltgungdicserrehrenofftwmi- 3 -.hrMc:

gergewißheit und gründ vorhanden aewesen?^^ 'als die Wichtigkeit der fache wol eiforDeit g", un&bX

habt.Zugcschweigen/dz sie auch selbsten anmer-kntsiA.

cken: Es sey eine bedenckliche sache/von dieser" de mu.leutc lehre und getricb zu schreibcn/wcil sie nie «alle zu jederzeit rinGeiji trcibe/und mandahe-..

! ro von dies m und jencmnichtauffallc/ auch--un-MieI von ihrem ersten zustand nicht wol auffden je---hm und'tzigenschlieffenkönne. Woraus dan ihrcvicl-"schwach,faltige klagen entstunden / daß man außun-"^-

wissenheit oder muthwillen sie unrecht abmah-->

1e.(§) Jngleichem ihre neuere 8 cribenrm such-«

ten die Meinungen dereraltern immer mehr zu ---heilen/und zu bedecken.(b)Zum wenigsten ha-"den sie selbst offt/und noch nculichst piotestjrt/«daß/weil sie auß deß Geistes trieb schrieben/so --tönten sie freylich von weltgesinnten fleischi,---chcn leuten nicht erkannt noch verstanden wen-den. Jngleichem haben sie erinncrt/dastsie,h--renglaudcnmit der gewöhnlichen zersückung-in so ein Haussen artickel nicht vorbringen wol/--ten/ Db sie wol dessen rechenschaffr jederman "zugeben bereit wärlN.Dandiejemkjsterschafft-Ei»thei'.Glaubensartickel zu schmieden/sty allezeit fast- ^ng ihrerdiehauptursach der streiligkeitcn unter Chn/-stengewescn/weil sie mehrdenen menschlichenmeinungcn/als der warhcitunlerworffengk/-wcstn/bey dcn erstenChristcn nicht erhört wor/-den/und gemeiniglich auß menschlicher weiß/-heit hervorbracht wären.Welchcs dannauch--Lrcrstusanmercket/ daßtiewcnlg Glaubcns/-artickel gehabt/ und gar keine solche/ die hohe"speculatisnesunnöthiger undzur Gottlclig-^keit unnützer dinge anbetroffen, (i)

(c)Bentdidt ] iskcadv.Quak.§.i.p.z Bottcrvvckcnf*

leirv.Qucick.vorrcd p.7.(t)ideni ib.p.p.(g SgcDff.

Holt Kirchenstaat P.i.§.i7.p-6zj. jh:Ai,ct< ri jb«

Anglici The Snake in the Grafs.p }. (i)Kohit:anss.

PhilalethainDccIatat.p.jj. Cralius Hist, p. 41.

Lib.i

19. Allcinwirwollcn dannoch die vornehm-sten l^unüe-worinncn dieLZuackervon andernabgehen/außjctztgcoacht ihrm eigenen schufftehieher sttzen/und die nöthigsten anmcrckungcnbcyfüg>.n/weiiauß dencSircitschiissten durch«gehcnosallzuoffenbahr ist/ daß ihre woricundMeinungen meistschr ungleich, corrupe,und wi-der ihren sinn angeführt werden-Ehe wir abervon dem Hauptgrund ihrerLchrc/nemlich dcm^be.Göttlichcnlichr Mderseclcngedenckcn/ istvol- kimmfeherzu untcrsuchö/ob sie dan die H.schriffrgantz-rondcrH.lich hindan gesellet oder v.rworssen. Ihre wle-schnsst.Verleger antworten folgendes daraust: Man---findtt/daß die -Ouackcr dicProphctischenund--Apostolischcnschrifftennichkverachtct/untcr--- ..gekretten oder gelästert haben / sondern vicl-",^.mehr derselben Görrlichen Ursprung/ auch die--jhm m 1auctorita:cj daß sie tincrkgul undrichtschnur "oer/sey /inabhandelung und cntschcidung Dererstreitigkciten gerne erkennen/auch in Ocrpraxiselbsten dieselbe brauchen.(K)Jnglcichem/daß "sie sich gernmit andern auß dlesem?rwcipio zuhandeln n'botren/und so wol selbstc ihre Glau- uiidcigc,bens-bekantnißauß lauter Schriffkwortcn zu-mraus.

fammengesetzt/wie Larclajusgethan/als auch

sich folgender Massen davon erklärt: wir sindgantz geneigt un willig/dz unsere lehre un wa> --

dcl nach derH.schrifftunttrsuchtwetdc:wclche"

wir auch nls einen richter und regel zuzula>-'°sen / niemahls abgeschlagen / noch jemahls"in aüm ihdtigm Puncten mit unsern wieder-

fächern