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Von Adam bis auff Chriftum.
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Bumvierde ist auch ein faul herkumen des Adels aus überflüssigkeit der reichtummer/ dann zu zeitten wurde etlich menschen also verarmet/ dz sie sich/ die jre/vnd was sie hetten etwa eine reichen mañ ergaben/ vnd für eygne leüt verkaufften/ damit sie die not jrs mangels måssigeten/ vnd als dann den selben reiche füredel vndjen her erkanten. Sum fünfften ist ettlicher Adel durch göttlichs einsprechen/ vnd aus der gotter ansag bertumen vndaußzeichnet/ vnnd des selbenAdels ettlicher bliben/ als in Dauid vnd seinem geschlecht in Abzaam.zc. Ettlicher bald verschwunde als in Saul Roboa.zc.Sum sechsten ist vil Adels/ jadermererteil durch eittel tyranney vnd gepurt eingefürt/ vnd wie ettlich wolle/ auslautter freuel von Temroth her auffvns gewachßen/ der mechtig alles was ervermocht mit gewalt vndersich warff/ vnd zu hersche sich erster vnderfieng. Disfer vnedel emroth hat vil adels / die allein aus gwalt reichtum vnd gepurt onalle tugent edel seind/ vnd sich jrer älter wappen vnd tugent rumen/ dero keinssie anmassen/ der ettlicher gang außtilget ist/ etlicher noch beüt bestendig blibe/derhalb nach sag der alten/ ist der Adel ein überbliben stuck von der heydeschaffeja von den beyden auffvns geerbt/ weyl vnser våtter Deyden seind gewesen/ vnnoch heut ein großteil vermeinter Christenheit nicht dann ein heydenschafft ist.Munsey dem wie im wölle/ so ist der Adel vil reiner bey jn gewesen/ dann bey denChristen ygt/ vnd allein von tugenden dennamen vnd Adel überkumen. Darzu Adel hasso manliser der alten Distorien/ feind die stamen der edlen in der heydenschafft sel vorzeite nitten/ oder nie geewiget vnd geerbt worden/ vndan niemand erbrechtlich gewach geerbeßen/ sonder so yemand mit rittermessigen thatten nach dem Adel gestelt/ vnnd erhab dann mit tugent in der alter geschlecht geschlagen/ dann der natur vnd arthalb so wir hindersich sehen/ seind wir all gleich kinder Adams. Jr seind auch vilaus diser visach gar in bode außgereüt vnvertilget/ vñ mus alles wz sich gleichedel voz andern dunckt/ vnd sich des wie ein schon weib jrer schon überhebt/ vndrumpt wid hinunder/ wie die schrifft sagt/ Er hat gesetzt die gewaltigen vodemstil/ vnd erhöhet die nydigen. Derhalben haben alle heyligen des Adels namenaber nit adelich vnnd tugentsam/ güt that geflohen/ weil Got kein rhum leidenEan vnd hohen titeln/ grossen bichtigen nammen gar feinde ist/ des namalleinheilig ist.. In summa/ darumb von gepurt edel sein/ vnnd sein nammen Adeleinhoch entpozheben/ ist ein heydnisch stücklin/ darumb ist der Adel zu vnnsernzeit- beydnischten faßt aller heidnisch. Aber von tugent edel fein/ von Christlichen thatten sich fück.selb überwünden/ vnnd doch kein wozt wollen haben/ vnnd sein adel nicht wissenfonder aller schand sich wirdig achten/ ist gang Christenlich vnnd adelich/ wie alle Christen seind.j.Pet.i.Apoc.j.Pfal.c.rlir. Also hat es Salomon verstandenEccle.r.do er spricht/ Woldem land des künig edel ist.zc. Derhalb ist nach vilermeinung kein torichter ding ye auffkumen/ dann das man den Adel erbt/ gleichals sey der sun dumb auch frum/ tugentreich/ gelert/ edel/ dz sein vatter der ist/so man doch das widerspil täglich sihet vnd erferet. Voz zeitte ifts eben mit demAdelzugange/ wie noch heitmit der ritterschafftein anzeigung überbliben ist/das niemand edel ist gewesen/ er hab denn den Adel vnd Adels name mit tugetlichen/ namhafftigen thatten erlangt/ wie ein ritter von ritterlichen thatten zuritter wirt gemacht/ yedoch es geetyst auch mit den rittern zu wie es mag.
Tunsyncemal wie die tugent nit erbtnach dem alte sprichwort/ also auch derAdelnit/ es mus ein yeder für sich selb frum/ glaubig/ gelert/ vnd edelsein/ fol erden eytlen namen nit vergebens füren/ vnd der nam anjmnitverloze fein/ sunstmust tugenterben/ vnnd der gerecht in frembdem glauben leben. Der vnedel infrembder tugent edel sein/ das wider die schrifft vnd brauch der sprach ist/ auchwider alle vernunfft.
Leiblich