Buch 
Chronica, Zeÿtbůch vnd geschÿchtbibel von anbegyn biß inn diß gegenwertig M. D. xxxj. jar : Darin[n] beide Gottes vnd der welt lauff, hendel, art, wort, werck, thůn, lassen, kriegen, wesen, vnd leben ersehen vnd begriffen wirt : Mit vil wunderbarlichen gedechtniß würdige[n] worten vnd thatte[n], gůten vnd bößen Regimente[n], Decrete[n] &c. ... : Jnnhalt begriff vnd gleichsam ein Juuentarium vnd Register diser gantzen Chronicken, findestu zů ruck diß plats
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Die erst Chronick

wolliegen kan vnnd der lügen ein gftalt geben/ der kan so er die junge alleinherumb wender vñin die warheit küpt/ meisterlich warfagen. Danes ist einEunft wercklich liegen vnd warsagen/ schelten vnd loben/ weil das bößnit weniger kunst darffkünstlich zuchun vnd außzusprechen als das gut. Darumbfestmangmeintlich die fürtreflichen bösen auch in die Chronick/ nitzu einemexempel das wir anmassen vñnachthun sollen/ sunder als ein vogelscheühemgartenbugen daran wir scheühen/ vns stoffen sollen. Darüb jngmeintlichein schellen vnd ein angepients anmal vnd pzandtzeichen wirt angepient von8 schrifft dz man das schlahend pferd zu fliehen wiß/ Dan weil den reinen allesrein ist/ so nemen fye auch auß dem bösen etwas guts. Cun wollen wir sehenmit was Chronick wirdigen leüten/ diß fünfft allter geziert sey gewesen/ dannein feer gelerte welt vm Christus zukunfft/ cinzeit daruozvñ ein klein darnachgewesen ist/ von so erleuchten heyden/ das du wunder würst hören/ vnnd offtschwozen möchtest/ sy hetten den geist der Apostel gehabtoder ye gehdit/ welchs erstich nicht verneint willhaben/ besunder in etlichen/ weil Gordnit auffLob der phi die person sicht/ auch der Deyden Gor ist/ seine werck wunderbarlich. Eslofophenistye ein Herz vnd Gottvnser aller/ von des geist saugen vnnd gelert werdenall die jm in der still zühözen. Sihe Plotinum/ Diogenem.c.vnd viteil.

Zeusis vndParzafiuszwen künftlich maler

Appelles dfürtreffen=lich maler

Zeusis vnd Parzasius zwen maler

Eusis der vil artlich vnd künstlich maler/ warde zu der zeitlehemie vnd Efdre in grossem rhum/ Erlanget mitt seiner kunstso vil reichthumb/ das er stiffter seine werckzubegaben sprechende/ sye möchten mit keinem gelt bezalt werden. Er maletalsPlinius sagt/ ein kindt weinpeer in der handteragende zudemdie vogelfluge/ Do warder zonnig vñsprach/ Ich hab die weinpeer besser gemacht dann das kind/ dan het ich es volpracht/ sohetten die vogelaußyhier natur es geförcht. Er hat zu erst dz gemel mit schatten abgeset/ erbocht vnd vertiefft/ folman Quintiliano glauben.Parasius tam mit dem obgenanten maler zu kampffdes handwercks vnd 8Eunsthalb/ Der malet vogel/ oder als cttlich wollen cinnackend kindt/ zu habbem teil ein fürhang oder leylach darfür so artlich gemacht/ das Zeusis meintes wer ein rechter natürlicher fürhang/ hieß in das kindtbaß zu sehen vondannen rucken vnd weck schieben. Daward der triumph Pariasio zugeteilt/der Zeusem den mensche betrogehet/ Seusis allein die vogel.

Appelles ein maler

Jfer fürtreffenlich maler auß der Insel Cho oder Epheso/ har sterbendeein vnaußgemachte nackende Venere auß dem di steigend hinder ymgelaffen/ die nach im kein maler dise zu vollenden sich hatt dürffen vnderstehen. Von disem schreibt Plinius der natürlichen historien am fünffundieysfigsten büch.r.Cap. das er gewon was fein gemåhl an den weg zu einem Specrackel der fürgehenden zu stellen/ Darhinder er etwo lag/ hozende des volcksvzteil von dem gmähl. Eins mals als er hótet ein schuster der do fürgieng/ ettwas an eine schuch/ pandtoffel oder bundschüch tadlen/ hatters zu hand nachfeine weckgeen gewent vi gebessert/ des andien tags als er wider fürgiengvñsabe das der fäl an dem schuch geendert war/ hub er an auch die waden vndasbeinzurechtfertige/ Dawischet der werckmeister Appelles zonnig herfür sprechende/ Schuster bleib bey deinem bandtwerck vi viteil nicht weiter dan überden leist oder schuch. Welche red nachmals erschall/ vnd in ein sprichwort kamme/ Schuster bleib beym leist oder schuhen/ wan manyemant wolt straffen/

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