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Chronica, Zeÿtbůch vnd geschÿchtbibel von anbegyn biß inn diß gegenwertig M. D. xxxj. jar : Darin[n] beide Gottes vnd der welt lauff, hendel, art, wort, werck, thůn, lassen, kriegen, wesen, vnd leben ersehen vnd begriffen wirt : Mit vil wunderbarlichen gedechtniß würdige[n] worten vnd thatte[n], gůten vnd bößen Regimente[n], Decrete[n] &c. ... : Jnnhalt begriff vnd gleichsam ein Juuentarium vnd Register diser gantzen Chronicken, findestu zů ruck diß plats
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Diogenes der erleichtPhilofoph=us vnd seinPhilosophy

Die erst Chronick

Jch habein heilsamenrath eins gemeinen nuts.Aber er if yes nitnotzuwisfen/ ich woltyn gern voz mit eine gmeinsamen vnnd überlegen/ dem wardanßgmeiner wal Aristides zugeben/ sprach er zu dem/ das schiff der Lacedemonierdas zu Argoßzügelendet ist/ mocht man wolheimlich anzünden. Da das Arisftides vernam/ sprach er züden von Athen / es ist ein fast nutzer rade den Temistocles gibt/ aber er ist nit erber. Da das erschal/ achtete die Athenienser/ wasnit erber wer/ das wer auch nitnut.

In einer wirdtschafft fragt der würt/ der etlich Ppilofophos zusammenberufft/ geladenhet/ sportlich warumb auß einer schwarzen vnd weissen boneisnerley farb müß wirt/ Aristides verstund dz sy gehönet wurden/ sprach verantwort vns dise frag/ warumb kumt von schwartzen vnd weissen rosßbissen einerley mackel: Also verspottet er von denen er verspottet war.

Von dem hochberůmpten/ vnd fürnemmen Philofopho/ Diogene

Jogenes als Diocles schreibt/ hat zurzeit Alexandri Magnigebluet/ der verließ sein vatterland vnd zohe gen Athen / vithet sich zu Antistene dem feind alles wollufts/ er was derstder von kelt wegen ein zwifachen mantel für ein stuben oderCamin/ vnd ein desch darin er hauß hielt/ zur speiß für einekeller/ vnd zu auffenthaltungseins blöden leibs/ einen kolbeoder stecken truge. Er befalch einem das er ym in ein wüsteoder einöde einzelt machen folt/ weil aber der werckman langsam damit vmbgieng/ da fand er ein küff od faß für cin hauß/ zurzeit& kelt közt er den mudderEuffe gegen mittag vndim summer gegen mitnacht/ sprechender het ein beweglich bauß/ das sich mit dem gaft oder würtverendert. Zu zeiten het er sein wonung vnder den thozen vnd fürschupffen der heüser/ der fürgeende lafter straffende/ die da gute sitten befleckten. Imsummer hat er sein mit in dem heissensand/ darinn sich vmwelgende. Eins mals sabe er eineknaben auß einer holenhande trincken/ da warffer sein gefesß hin/ sprechende/ ein kind hat mich gelertvnd in der natur überwunden/ ich hab nit gwißt/ das auch die natur ein trinckgeschitz hat. Sein sprüch waren/ alle ding weren der götter/ vnd die weisen weren der götter freind. Alexander der groß soll gesprochen haben/ er wolt das erDiogenes / wacr nit Alexander/ were. Er wirt auch Cinicus genant/ das isthündisch von seiner meinung wegen/ daser/ als Augu.von der statt Gots lib.runj.ca.rr.fagt genglich achtet/ die ecliche werck solten offentlich on scham/ anstrassen vnd gassen begangen vnd gepflegt werden/ weil es der natur werck alseffen/ trincken/ geen/ steen/ reden/ baden/ der man sich doch nitt schämet/ wer/man sole sich auch der glider der geburt so wenig als der handt/ mund/ aug.cschämen. Aber doch überwand die natürlich eingepflanzt scham Diogenis dise sein irzselige meinung/ dan wiewol Diogenes follichs zu zeiten zu einem růmdamit sich selbs vnnd die natur zu überwinden/ soll gethon haben/ darmitcrauch sein fürnemmen mit diser vngewonlichen hündischen that in die gedechtniß der menschen defter tieffer pflanzet.Toch dañocht ist das in disem fal thorecht fürnemmen von seinem nachtummen Cinicis abgethon/ vnd erkant worden/ das besser sey sich zudecken/ vnd das sich ein mensch seiner vnreinen vo gotabfelligen begird scham/ dann das man sich den hunden beger zuuergleichen/dañon zweifel dienatur von art sich der schandtlichen begird schämet vnd entsetzt/ der soll man hierinn willfaren.

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