Buch 
Chronica, Zeÿtbůch vnd geschÿchtbibel von anbegyn biß inn diß gegenwertig M. D. xxxj. jar : Darin[n] beide Gottes vnd der welt lauff, hendel, art, wort, werck, thůn, lassen, kriegen, wesen, vnd leben ersehen vnd begriffen wirt : Mit vil wunderbarlichen gedechtniß würdige[n] worten vnd thatte[n], gůten vnd bößen Regimente[n], Decrete[n] &c. ... : Jnnhalt begriff vnd gleichsam ein Juuentarium vnd Register diser gantzen Chronicken, findestu zů ruck diß plats
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Der nachtheweg

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Von Adam biß auff Chriftum

criDerhalb ist der weiß dem das gsatz nicht gepeüt/ allein frey.Wer wolt nun niesprechen/ das alle leichtfertige vngezogne menschen den begirden vnderworffen/ nitknecht seyn: Dañwelchs vernunfftnit den willen herscht vnd zampt/der heißt billich ein knechevon im selbs überwunden. Der jm selbs nit weißtzenemen/ abzuprechen vnd zu gepieren. Wer wil spreche das der frey sey vn nichtauch ein knecht: Dem sein weib gepeütvñerthüts/ sy schafftvnd er ist fertig/sy verpeütvñ erlaßts/ sy will vnd er will mit vnwillen/ ober gleich dzhaus vollEnecht vnd gsinds het/ Oder so yemat sein eygen begird vi anmut/ gepietē vierthüts/ Jamüß es chun/ wie kander ein herz vndfrey sein der über sich selbsnicherz ist/ sein selbs nit mächtig Weissheit/ licb vi gütwilligkeit& burgerbewarer die stat mer dan waffen.Weißheit est ein cyfnin mauer der stat. Dieflucht des todts ist böser dann der tod. Alle sünd seind gleich. Jrzen ist alle menschengmein/ aber der narz verharter darinn. Die weißheit on das aussprecheist wenig nutz/ Das ausssprechen aber on weißzbeit/ ist gar peftilentzisch. Wiledu einen gelürnig machen so mach in auch fleissig/ dann auffmercken vikunstEumpt auß dem fleiß. Fleiß aber daß das ding das wir sagen/ new/ groß/ nut/vnd lieplich sey.Gelürnigkeit/ das wir das mickurtzen/ lautern worten in einersummaußlegen/ daß/ das wir nug/ lieplich vndguthaben verheissen. Er ist gewesenbey July des Reyserszeiten. Als er sein ecbrüchigs web von jm ther vischied/ barrihn der fürst Jrtins sein schwester zu nemen/ Aber er antwort/ Er wirt erschlamocht niceins weibs vnd der kunstpflegen vnd außwarten. Er ward Mar genco Anthonio durch sein hoffgesind in gftalt einer einigkeit auß verhecknus Ocraniani erschlagen vierundsechzig jar alt. Sein feind vergiengen schentlichstarben wenig eins rechten tods.

S

TCathilina

Mr.&

Athilina auß Edlemgschlecht gepon/ von sin vnd mucvnedel/großtreff: ig von leib/ argckliſtiger sinn. Demyon jugentauffeinheimsch krieg geliebte/ Auffrir/ Kauberey/ 3witracht/ burgerlich krieg anzürchte geneigt/ damitt bzacht er sein juget hin.Getürftig/ hinderliftig/ anschlegig/ fozteilisch vnd ein betrieglicher scheinmacher aller ding. Vn nach dem diser bößgirigmanein verfürer aller mißthätige/ allen dingekund ein farb anstreichen/ fliß er sich seins gleichen geselschafft allzeit vmb sich zühaben. Wittwel-cher beystand vnnd rath/ fiß er sich gemeinen nutzzuuerducken/ wider Car.Tul. Ciceronem ein motdischen geschwome pund zu machen/ vñalso die rathsherlich wirdigkeit( voz der im Tullius im weg lag vnd die thür verhielt) zu erlangen.ach eröffnung/ außpauch/ vnd endteckung follcher pündnus( inderetlich des raths heimlich waren) seind die selben pundßgnoffen von einemrath Catilina einergriffen/ vñins gfenctnuß geworffen vnd darin erwürgt. Do dz an Catilina auffrirergelanger/ gedachter über dz gepirg außzeflichen/ aber durch Anthoniuergrif geschwosfen vnd getödt/ ward der gmein stand der Rhomer von diser einheimschen ent nenerschlasponung zu friden geftelt/ voz groffer zerzüdug durch die weißheit Ciceronis genbehalten vnd regiert.

C

Catho der letst ein Philofophus vnd trefflich mann

wirt mit sei

Atho Marcus Portius des obern Cathonis vainigckle/ ein natur kündi Der frumger vnd meister/ auch ein trefflicher Poet. Harzu Rhom geplüt zurzeit glert CathoVergi. vnd July des keisers so bestendig in seinem gmit das er jm wederlobnoch schand zu hertzen liess gehen noch bewegen. Vnd ob ergleichwol ein

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