Buch 
Chronica, Zeÿtbůch vnd geschÿchtbibel von anbegyn biß inn diß gegenwertig M. D. xxxj. jar : Darin[n] beide Gottes vnd der welt lauff, hendel, art, wort, werck, thůn, lassen, kriegen, wesen, vnd leben ersehen vnd begriffen wirt : Mit vil wunderbarlichen gedechtniß würdige[n] worten vnd thatte[n], gůten vnd bößen Regimente[n], Decrete[n] &c. ... : Jnnhalt begriff vnd gleichsam ein Juuentarium vnd Register diser gantzen Chronicken, findestu zů ruck diß plats
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Von Adam biß auff Chriftum.

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Lantus von der Römer macht vertriben/ gen Salerno in ein fründschafthauß flüchtig kumende/ als er daselbst ward außgespecht/ stieß Planti vndsen sy auff einen seiner Enecht/ vnd nötigten den mit groffer mar feins knechater/ zusage wasein herz wer/ aber er wolt lieber schweigend sterben dan leben/ fein herzen verzadten. Als sy nun disen treüweEnecht wolten todren/ sprang der herz in dem hauß herfür/ on allscheühe/ vñwoltnit das sein knecht/ ja sein freund für insturb/ also litter selbsden tode/ vnd ward der knecht mit vnwillen ledig.

Vibinus vnd fein knecht

Rbinus kammic feinem knecht von Rom flüchtig in ein Do: ff/ bald tame fründschaftdie reitter für das bauß/ da ließ Vibinum sein knecht hinden naußheim bin vndlich mit verwechslung der kleider/ das ob er glich gsehenniterkant wurd/stieß auch des Herzen guldinen ring an sein handt. Als nun die Römer eindzungen/ ließ er sich für sein herzen fahen vnd rödren.

Trew/ lieb/ vnd fretindtschafft der frauwen/ gegen yh: en mennern/ erftlich

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von Argia vnd yzem gemabel Polinites.

feins Fnecha

[ cs.

Rgia cin Rünigin auß Griechenland/ ale sy hot das yhe ge Eelich trewmahel Polinites/ der seinem schwäher in einem krieg zühilff vnd freindetummende/ darnider gange was/ macht sy sich heimlich auß schafft neiinder statt auff die walstatt mit einer lattern bey nacht/ fücher her weibergegen yhtenvnder den erschlagnen so lang/ biß sy yzen herzen fande/ tödt mennernverwundet/ crkalt/ vñverblut. Den vmbfieng sichertzlich/ Elagtyn by ym sitzende die gantze nacht zuzeügtnißyzerweiblicher treüw/ veracht alle fozcht der todten corper vozeitellieb.Arthimesia ein gemabel Mausoli/ des künigs Garie

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lich

Arthimefie

Ls Mausolus mittodt abgangen/ nach gwonheit vnd heidnischen fründschafefitten verbrant ward/ vnd man darnach die äsch vergraben solte/ dz vñansolidie künigin mit nichten wolt gstatten/ auß berglicher lieb vi trcümfunder hüb die äsch auff/ strówer dise täglich in y: tranck/ vñtranckalfoyz leben lang von yzem gemahel vnnd meinet das kein grab seinwirdig wer/ wiewoler von marmelstein so ein kostlichs het/ das es der siben wider eins der welt gerechnet was.

A

Sipficratea ein künigin des klinige Mitridatis.

Ls Mitridates von Pompeio gwaltig auß seim reich vertribe ward/ daschnic sein weib yzhar ab vnd mit gleichem küriß wie der künig gwapnet/ritte sy vnerkantmitym auß dem land vnnd blib bey ym/ imellend treüwvnd ståt biß iny: grab.

Julia ein gemabel Pompeij.

Ompeius kam eins mals mit grossem triüpf aus dem krieg vials er in dem tempel fein gottern opfferte/ vn seinkleid mit bluevon dem abgethonen opffer besudelt/ oder besprenge was/ schicket er diß blutig kleid heim. Daerschrack die treüw fraw also/das sy vorhertzleid zu der erden sanck/ in ein onmacht/ vermeisnendey: her: wer todt/ verkertyifarb/ vnd mit gschlossen hensden starb sy vo: leid/ vnd entgiengyt das leben mit grossem schwangerem leib/mit dem geist/ kind/ vnd onmacht.

Admete